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Der KVJS bietet viele Fortbildungen als reines Online-Seminar an. Dies ermöglicht eine flexible, ortsunabhängige Teilnahme. Auf dieser Seite ist das aktuelle Angebot zu finden. Alternativ sind die Fortbildungen auch unter den jeweiligen Themen-Kacheln gelistet.
Nutzungshinweise zur Teilnahme an Online-Seminaren, sowie zu den Videokonferenzplattformen finden Sie hier.

Online-Lernen

Der KVJS bietet viele Fortbildungen als reines Online-Seminar an. Dies ermöglicht eine flexible, ortsunabhängige Teilnahme. Auf dieser Seite ist das aktuelle Angebot zu finden. Alternativ sind die Fortbildungen auch unter den jeweiligen Themen-Kacheln gelistet.
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Interessensbekundung möglich

Neu im Geschäft? Bewusst zur neuen Führungskraft
Fortbildungsreihe: Leitungskompetenz in der Jugend-, Sozial- und Eingliederungshilfe

Do. 24.09.2026
Online-Seminar
90,00 € (inkl. MwSt.)
Der heutige Führungsalltag ist getragen von vielfältigen Herausforderungen. Es gilt, täglich Ziele zu definieren, Budgetverantwortung zu tragen, Entscheidungen zu treffen, Mitarbeiternde zu fordern, zu fördern und zu führen.

Das Seminar ermöglicht neuen Führungskräften, praktisches Know-how für ihre tägliche Arbeit im Umgang mit ihren Mitarbeitenden zu erlangen. Es werden die Bausteine Führungsstile, Leitungsrollen und Teamentwicklung behandelt. Darüberhinaus geht das Seminar auf Themenfelder ein, die den rechtlichen Handlungsrahmen abbilden, in dem sich die heutigen Leitungskräfte tagtäglich behaupten müssen.
Die Teilnehmenden werden dabei angehalten, konkrete Praxisthemen und Beispiele einzubringen. Das kann auch den Umgang mit „schwierigen Mitarbeitenden“ im Einzelfall bedeuten.

Hinweise:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.

Die Fortbildungsreihe ist ein Qualifizierungskonzept für Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Leitungen von Kindertageseinrichtungen sowie der Träger der Eingliederungshilfe.

Inhalte und Methoden werden bei allen Veranstaltungen stets teilnehmerzentriert vermittelt und eingeübt. Zur Gewährleistung des individuellen Transfers in den beruflichen Alltag kommt ein Methodenmix zum Einsatz. Auch der Austausch unter den Leitungskräften kommt nicht zu kurz.

Die einzelnen Seminare sind aufeinander abgestimmt, aber jeweils als in sich abgeschlossene Einheit konzipiert. Die Seminare sind einzeln und unabhängig voneinander wählbar und werden einzeln bescheinigt. Sie haben also die Möglichkeit, sich Ihr eigenes Lernkonzept zusammenzustellen – je nach Arbeitsfeldanforderungen und persönlichem Bedarf.

Mit der Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist die genaue Angabe der eigenen Leitungsfunktion oder Leitungsaufgabe erforderlich. Zur Sicherstellung der Zielgruppe erfolgt eine Auswahl der Teilnehmenden. Eine verbindliche Teilnahmezusage erfolgt spätestens nach Anmeldeschluss.
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Kurs-Nr.
26JD0007
Dozent*in
Bernd Löhle
Anmeldung möglich
Mi., 04.11.2026 - Mi., 02.12.2026
Online-Seminar
150,00 € (inkl. MwSt.)
Fachkräfte in der Pflegekinderhilfe stehen oft vor der Herausforderung, komplizierte Sachverhalte im Leben von Kindern kindgerecht zu erklären. Wie formuliert man, dass und warum ein Vater inhaftiert, eine Mutter psychisch krank ist? Wie findet man Worte für eine Entstehung aus einer Vergewaltigung oder einem Inzest? Was sagt man Kindern, deren Eltern den Kontakt abbrechen? Was kann man Kindern zumuten, wie viel können sie verstehen? Wer sollte mit dem Kind sprechen?

In der Schreibwerkstatt erarbeiten Sie Erklärungen für schwierige Sachverhalte, die in Form eines Lebensbriefes verfasst werden. Dieser kann direkt (im Rahmen von Biografiearbeit) mit dem Kind gelesen und besprochen oder aber mit dessen Bezugspersonen erarbeitet werden. Thematisiert werden im Seminar auch die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für eine solche Arbeit.

Im Seminar wird an konkreten Fällen aus der Praxis gearbeitet. Bitte bringen Sie dazu Fallgeschichten/Informationen mit.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.

Die Fortbildung besteht aus drei Abschnitten. Mit der Anmeldung sind alle Abschnitte verbindlich gebucht. Der genannte Preis für alle drei Abschnitte wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt.

Die Veranstaltung ist inhaltlich mit der Veranstaltung „Ressourcenorientierte Biografiearbeit mit Pflegekindern“ (26JP0036) verknüpft. Bei Interesse kann die Veranstaltung separat gebucht werden.
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Kurs-Nr.
26JD0010
Dozent*in
Birgit Lattschar
Eine zentrale Herausforderung in der Gestaltung der Dienst- und Fachaufsicht für Fachkräfte in der Schulsozialarbeit liegt in der Besonderheit ihrer Arbeitsbedingung. Ihr Arbeitsplatz und ihr relevantes soziales Arbeits- und Bezugssystem ist die Schule. Wenn Schulsozialarbeitende von „WIR“ sprechen, meinen sie oft sich und die Schule, und nicht das eigene Herkunftssystem (die Schulsozialarbeit, das eigene Team beim Träger). Das erschwert die eigene Rollenfindung als Fachkraft der Kinder- und Jugendhilfe am Ort Schule, als auch die Identifikation mit dem eigenen Anstellungsträger. Die Tatsache, dass Sozialarbeitende häufig als Einzelpersonen in der Schule tätig sind, verstärkt diesen Prozess. Häufig finden Fachkräfte durch fehlende nachhaltige und verlässliche Kooperationen sowie fehlende multiprofessionelle Zusammenarbeit konflikthafte Arbeitsprozesse vor. Hinzu kommt, dass Schulsozialarbeit grundsätzlich nicht über ausreichende Ressourcen verfügt, um alle Bedarfen gerecht zu werden. Dadurch besteht die Gefahr einer permanenten Überlastung.

- Was bedeutet das für die Dienst- und Fachaufsicht und für die fachliche Begleitung?
- Was folgt daraus für die Rahmengestaltung von Qualitätsentwicklungs- und Professionalisierungsprozessen, für Einarbeitungsprozesse und Fürsorgepflicht?
- Wie kann ein eigenes Onboarding-System diese spezifischen Faktoren berücksichtigen?
- Wie ist mit strukturellen Anforderungen in der Entwicklung nachhaltiger Kooperationsstrukturen umzugehen, ohne die Fachkraft damit allein zu lassen?
- Wie lässt sich die Fürsorgepflicht angesichts der strukturell bedingten Überlastungsgefahr gestalten?
- Wie sind diese Aufgaben zu gestalten, wenn für den Overheadbereich ebenfalls die (zeitlichen) Ressourcen nicht im ausreichenden Maße vorhanden sind?

Die Veranstaltung gibt Orientierung und die Möglichkeit, die eigene Arbeit als Trägerverantwortliche zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Dabei wird auch der Erfahrungsaustausch mit anderen genutzt.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Big Blue Button durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26JD0011
Dozent*in
Uwe Straß
Anmeldung möglich
Mo., 13.07.2026 - Di., 14.07.2026
Online-Seminar
80,00 € (inkl. MwSt.)
Im Rahmen der Eignungsüberprüfung von Adoptivbewerberinnen und -bewerbern kommt der Erstellung eines passgenauen Kinderprofils eine wichtige Bedeutung zu.
In diesem zweitägigen Online-Seminar erarbeiten Fachkräfte gemeinsam mit dem Referenten zentrale Strategien und Methoden zur Erstellung von Kinderprofilen. Für die späteren Überlegungen zum Matching werden das Kinderprofil und die Erkenntnisse der Eignungsüberprüfungen eine Grundlage bieten.

Themenschwerpunkte:
- Strategien und Techniken zur Erstellung von Kinderprofilen
- Gesprächsführung und Fragebogengestaltung
- Einbindung der Ergebnisse der Eignungsüberprüfung zukünftiger Adoptiveltern
- Analyse der Grundhaltungen und Vorstellungen der Bewerbenden
- Einschätzung kindlicher Eigenschaften, Bedürfnisse und möglicher biografischer Belastungen
- Anwendung, Erfahrungen und Reflexion des Matching-Prinzips

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie ein Kinderprofil so gestaltet werden kann, dass es sowohl den Bedürfnissen des Kindes gerecht wird als auch den Ressourcen, Charaktereigenschaften und Lebensverhältnissen der Bewerbenden entspricht. Dabei wird Bezug genommen auf die 9. Empfehlung zur Adoptionsvermittlung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter (Fassung 2022).

Diskussionsanregungen:
- Welche Rolle spielen Genetik, Naturell, Intelligenz und Charakter des Kindes?
- Welche Bedürfnisse an elterlicher Fürsorge, Pflege und Unterstützung hat das Kind?
- Welche Biografien und Charaktereigenschaften der Bewerbenden formen ein realisti-sches und tragfähiges Bild des Kinderprofils? Welche nicht?
- Bedeutung der Grundhaltungen und Theorien der Bewerbenden zur Adoption
- Inwiefern können sich Haltungen der Bewerbenden im gemeinsamen Prozess verändern (ohne Einflussnahme, sondern durch neue Informationen beziehungsweise Reflexion)?

Praxisbeispiele und aktive Beteiligung der Teilnehmenden sind ausdrücklich erwünscht.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool MS-Teams durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26JD0012
Dozent*in
Oliver Hardenberg
Während wir momentan vielleicht das Gefühl haben, AD(H)S ist ein wenig aus dem Fokus geraten, scheinen die Diagnosen im Autismusspektrum zuzunehmen. Beides begegnet insbesondere Fachkräften an SBBZ sehr häufig – manchmal sogar in Kombination. Dies stellt viele Fachkräfte im Rahmen ihres Auftrages vor Herausforderungen.

Die Teilnehmenden erhalten im ersten Teil dieser Online-Fortbildung fundiertes Hintergrundwissen zu den psychischen Grundbedürfnissen – insbesondere von jungen Menschen, die ein SBBZ besuchen.

Der zweite Baustein des Tages sind die beiden großen Themen AD(H)S und Autismusspektrumsstörungen. Dabei erhalten die Teilnehmenden ebenfalls zunächst Fachwissen. Anschließend reflektieren wir gemeinsam, wie all die Themen im praktischen Alltag miteinander verknüpft und berücksichtigt werden können.

Ziel dieser Fortbildung ist, den Fachkräften Hintergrundwissen, Methoden und Impulse an die Hand zu geben, neurodivergente Kinder und Jugendliche in der Schule besser unterstützen zu können.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26JD0013
Dozent*in
Natalie Hellerich
„Das triggert mich!“ – wie häufig hören wir diese Aussage in verschiedensten Situationen? Doch ist allen wirklich klar, was ein „Trigger“ tatsächlich ist? Wie entsteht dieser eigentlich und womit wird er im allgemeinen Sprachgebrauch häufig verwechselt? Diese und viele weitere Fragen sollen in dieser Online-Fortbildung geklärt werden.

Dabei schauen wir uns das spannende Themenfeld der Traumatisierung und seinen Begrifflichkeiten an. Die Teilnehmenden erhalten außerdem Input zur Entstehung eines Traumas – sowohl auf psychischer als auch auf körperlicher Ebene.

Wir setzen uns damit auseinander, was eine Fachkraft tun kann, wenn sie auf ein potenzielles Trauma stößt bzw. mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen arbeitet. Wir diskutieren mögliche Stolpersteine in dieser sensiblen Arbeit und schauen gleichzeitig auf die Grenzen und die Selbstfürsorge der Fachkräfte in der Schulsozialarbeit.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26JD0014
Dozent*in
Natalie Hellerich
Schulsozialarbeit ist als Kinder- und Jugendhilfe am Ort Schule eine wichtige Akteurin – sie ist jedoch nicht DAS Hilfe- und Unterstützungssystem der Schule.

Schulsozialarbeit ist für ihre Wirksamkeit im Alltag auf eine verlässliche und fest verankerte Kooperation mit den Lehrkräften und der Schule als Ganzes angewiesen. Häufig bleibt aber die Kooperation zwischen Tür und Angel eher flüchtig, unzuverlässig und personenbezogen. Sie erfolgt oft nur anlassbezogen („wenn es brennt“) und weniger strukturell verankert als systematische und verlässliche Zusammenarbeit in einem multiprofessionellen Team vor Ort.

- Wie können verlässliche Kooperation und multiprofessionelle Zusammenarbeit vor Ort entwickelt und gestärkt werden? Und wie kann dabei eine Rollenklärung durch ein selbstbewusstes Professionsverständnis gestärkt werden?
- Wie können kommunikative Prozesse – wie zum Beispiel Bedarfsklärung, Ziel- und Auftragsklärung und Kooperationsabsprachen – institutionalisiert werden?
- Wie können strukturelle Klarheit und Verlässlichkeit der Kooperation nachhaltig geschaffen und dabei bereits vorhandene Instrumente wie beispielweise Kooperationsvereinbarungen belebt und weiterentwickelt werden?
- Wie können die Themen von Kooperation und multiprofessioneller Zusammenarbeit als Teil der Schulentwicklung verankert werden?

Für diese Fragen will die Veranstaltung Impulse geben, den Austausch über aktuelle Entwicklungen im Arbeitsfeld Schulsozialarbeit ermöglichen und Vernetzung anregen.
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Kurs-Nr.
26JD0015
Dozent*in
Uwe Straß
Anmeldung möglich
Mi. 15.04.2026
Online-Seminar
60,00 € (inkl. MwSt.)
Als weiteren Aspekt des Vertrauensschutzes werden bei diesem Online-Seminar die datenschutzrechtlichen Grundlagen der Schulsozialarbeit betrachtet und entsprechende Handlungsspielräume besprochen. Dabei ist neben der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) auch das nationale Datenschutzrecht in der Schulsozialarbeit relevant, wobei die beteiligten Akteurinnen und Akteure jedoch teilweise auf unterschiedliche Rechtsgrundlagen zurückgreifen müssen und bereits dadurch Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit auftreten können.
Als Organisationsverantwortung richtet sich der Datenschutz nicht unmittelbar an die Mitarbeitenden/Fachkräfte, sondern primär an die Trägerebene (alle Verpflichtungen aus der DSGVO richten sich beispielsweise grundsätzlich an den sogenannten „Verantwortlichen“).

Welche datenschutzrechtlichen Grundlagen für die Zusammenarbeit zwischen den Akteurinnen und Akteuren der Schulsozialarbeit relevant sind, wie diese ausgelegt werden können und welche Handlungsspielräume möglich sind, wird Schwerpunkt bei diesem Online-Seminar sein.

Die Teilnehmenden können ihre Fragestellungen vorab per E-Mail an den Referenten senden: rainer.patjens@dhbw-stuttgart.de

Hinweise:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.

Zu den „Rechtlichen Themen im Arbeitsfeld Schulsozialarbeit“ bieten wir vier Module an:

Modul 1: Aufsichts- und Verkehrssicherungspflicht, Garantenstellung
26JD0016, 18.02.2026, 08:30 - 13:30 Uhr

Modul 2: Schutzauftrag
26JD0017, 04.03.2026, 08:30 - 13:30 Uhr

Modul 3: Schweigepflicht, Zeugnisverweigerungsrecht und Anzeigepflicht
26JD0018, 18.03.2026, 08:30 - 13:30 Uhr

Modul 4: Datenschutz
26JD0019, 15.04.2026, 08:30 - 13:30 Uhr

Da sich die Inhalte der Module zum Teil aufeinander beziehen, wird der Besuch aller vier Module empfohlen. Die Module können aber auch einzeln besucht werden.
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Kurs-Nr.
26JD0019
Dozent*in
Rainer Patjens
In dieser Fortbildung setzen wir uns intensiv mit dem Thema Suizidalität im Kindes- und Jugendalter auseinander. Wir schauen auf die Entwicklung von Suizidalität sowie auf Risiko- und Schutzfaktoren. Wir erarbeiten einen Gesprächsleitfaden sowie Empfehlungen für weitere Handlungsschritte. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden Impulse zum Umgang mit selbstverletzendem Verhalten.

Wir werden immer den Auftrag und die fachlichen Grenzen der Sozialarbeitenden im Blick behalten und so auch auf eine gesunde Abgrenzung (sowohl fachlich als auch persönlich) achten. Ziel ist es, die Teilnehmenden für eine erste Einschätzung hinsichtlich Suizidalität zu schulen und ihnen gleichzeitig Tools an die Hand zu geben, sich hier selbst zu schützen.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JD0025
Dozent*in
Natalie Hellerich
Eine junge Frau fühlt sich seit einiger Zeit immer häufiger niedergeschlagen und zieht sich zurück. Ein weiterer Schüler hat viele Fehlzeiten, weil er keine Perspektive für sich sieht. Die Nächste reagiert immer wieder impulsiv und hat sich deshalb schon viel Ärger eingehandelt …

Mit diesen und weiteren Szenarien werden viele Fachkräfte regelmäßig konfrontiert. Jugendsozialarbeitende sind häufig die erste Anlaufstelle für die jungen Menschen, Eltern oder Lehrkräfte. Und dann?

In diesem Online-Seminar setzen wir uns mit Strategien auseinander, wie Fachkräfte auf psychisch belastete Jugendliche und junge Erwachsene reagieren können. Wir schauen uns an, welche Besonderheiten in der Adoleszenz zu beachten sind und reflektieren, wie auch mit „schwierigen Jugendlichen“ umgegangen werden kann. Es werden praktische Methoden zur niederschwelligen Unterstützung der Betroffenen vorgestellt. Wir werden stets den Auftrag und die Grenzen der Jugendsozialarbeit im Blick behalten und so auch die Themen Selbstfürsorge und Abgrenzung berücksichtigen.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JD0027
Dozent*in
Natalie Hellerich
Auf Warteliste
Mi. 22.04.2026
Online-Seminar
40,00 € (inkl. MwSt.)
Diese Online-Veranstaltung bietet eine gute Gelegenheit, um wertvolle Einblicke und praktische Handlungsimpulse zu erhalten, welche Sie in Ihrer Arbeit mit jungen schulabsenten Menschen unterstützen können.

Im ersten Schritt wird auf verschiedene Gründe eingegangen, warum junge Menschen der Schule fernbleiben. Es ist wichtig, diese Hintergründe zu verstehen, um gezielt darauf eingehen zu können. Zudem werden kurz die unterschiedlichen Erscheinungsformen von Schulabsentismus vorgestellt.

Im zweiten Schritt werden speziell auf die Bedürfnisse der betroffenen Jugendlichen abgestimmte pädagogische und methodische Tipps thematisiert. Sie als Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe haben einen eigenen Auftrag und eine eigene fachliche Herangehensweise. Hier erfahren Sie, was in der konkreten Arbeit wichtig ist, um junge Menschen zu unterstützen.

Im dritten Schritt wird die Bedeutung der regionalen Zusammenarbeit thematisiert. Schulabsentismus kann nicht von einer einzelnen Institution gelöst werden; es braucht ein Netzwerk aus verschiedenen Fachpersonen und Disziplinen. Hier können Sie Ideen entwickeln, wie Sie solche Strukturen vor Ort anstoßen können.

Schließlich wird im vierten Schritt, Raum für den Austausch von Erfahrungen und Ideen geboten. Bringen Sie gerne während und gegen Ende der Veranstaltung Ihre Erfahrungen, Handlungsimpulse und Fallbeispiele zur gemeinsamen Diskussion ein. Ihre Beiträge sind wertvoll, gemeinsam können Sie neue Ansätze und Lösungen erarbeiten.

Gemeinsam wissen wir viel – für die jungen Menschen!

Hinweis:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26JD0028
Dozent*in
Katrin Dreher
Immer wieder wird von Vorkommnissen im Alltag einer Kindertageseinrichtung berichtet, in denen pädagogische Fachkräfte an Kindern grenzüberschreitendes Verhalten zeigen. Die zunehmend länger werdenden Betreuungszeiten, die vielfältigeren Aufgaben der pädagogischen Fachkräfte und Kinder mit herausforderndem Verhalten verschärfen solche Situationen. Gerade Schlüsselsituationen im Tagesablauf, wie zum Beispiel die Essensbegleitung, Übergangsgestaltung in die Schlafbegleitung oder Garderobensituation, stellen ein Risiko dar.
Seit das Gesetz zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (Kinder- und Jugendstärkungsgesetz - KJSG) in das SGB VIII aufgenommen wurde, müssen die Einrichtungen auch ein Konzept zum Schutz vor Gewalt, zur Sicherung der Rechte und des Wohls von Kindern entwickeln. Verlangt wird, dass sich das pädagogische Personal mit dem Thema "Grenzüberschreitendes Verhalten" auseinandersetzt.

In diesem Online-Kompaktseminar wollen wir uns den Fragen widmen:
- Wie gehe ich als Kollegin oder Einrichtungsleitung damit um, wenn ein grenzüberschreitendes Verhalten bei einer Kollegin oder einem Kollegen beobachtet oder mir gemeldet wird?
- Wie kann der "Kreis des Schweigens" durchbrochen werden?
- Wie können für alle Beteiligten zum Wohl des Kindes und zu einer förderlichen Zusammenarbeit im Team gute Lösungen und Wege entwickelt werden?
- Wie und wann gehe ich auf den Träger der Einrichtung zu?
- Wie müssen Eltern über diese einrichtungsinternen Vorkommnisse informiert werden?

In diesem Online-Kompaktseminar erfolgt eine Auseinandersetzung mit dieser herausfordernden Thematik und eine Sensibilisierung für grenzüberschreitendes Verhalten sowie eine Reflexion, an welchen Stellen dies beginnt.
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Kurs-Nr.
26KD0001
Dozent*in
Sylvia Zöller
Entwicklungspsychologisch betrachtet ist es nicht ungewöhnlich, wenn Kinder – insbesondere unter drei Jahren – andere Kinder in der Gruppe beißen. Wenn es zu Verletzungen gekommen ist, oder das Verhalten häufiger auftritt, wird es allerdings schnell zu einem schwerwiegenden Problem für alle Beteiligten. Ein achtsames Antwortverhalten zu entwickeln, ist hier sowohl auf Seiten der Fachkräfte in der Gruppe, der Einrichtungsleitung als auch auf der des Trägers eine notwendige Aufgabe und große Herausforderung. Eltern verlangen schnell den Ausschluss des „Beißers“ oder der „Beißerin“ oder nehmen ihr Kind, wenn dies gebissen wurde, gleich ganz aus der Einrichtung. Fachkräfte fragen sich, wie mit dem Verhalten professionell umgegangen werden kann, denn oft weitet sich das Verhalten aus, und es gibt plötzlich mehrere Kinder in der Gruppe, die beißen.

Auf der Basis aktueller Forschungsergebnisse werden abgestimmte – responsive – Strategien im Umgang mit „Beißen“ thematisiert, die alle Beteiligten in den Blick nehmen: Kinder, Eltern, Fachkräfte, Leitung und Träger.

In der Online-Fortbildung erhalten die Teilnehmenden
- einen Überblick über das Spektrum an möglichen Ursachen zum Beißen,
- Wissen darüber, wie sie akute Beißvorfälle über einen 9 Schritte Plan gezielt angehen können,
- notwendiges Grundlagenwissen, um fallbasierte Handlungspläne erstellen zu können,
- einen Überblick über unterschiedliche Möglichkeiten der Konfliktassistenz,
- Einsichten über die unterschiedlichen Antwortregister des Tröstens,
- praktische Ideen zu Handlungsweisen, die verhindern können, dass Kinder, die gebissen worden sind, in eine Opferrolle geraten,
- Wissen zu hilfreichen Strategien, um Eltern, deren Kind beißt, oder deren Kind gebissen worden ist, in Entwicklungsgesprächen sensibel und unterstützend beraten.
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Kurs-Nr.
26KD0003
Dozent*in
Dorothee Gutknecht
Anmeldung möglich
Mo. 20.04.2026
Online-Seminar
100,00 € (inkl. MwSt.)
Beobachten und Dokumentieren ist ein gesetzlicher Auftrag aus dem Orientierungsplan für Bildung und Erziehung in Baden-Württemberg.

Neben alltäglichen Beobachtungen ist die systematische Erfassung der individuellen Interessen, Themen sowie die Entwicklung der Kinder und deren Verhalten in der Gruppe eine zentrale Grundlage für pädagogisches Handeln. Dabei gilt es, die individuellen Entwicklungsverläufe, Bildungsprozesse sowie die Potenziale und Interessen jedes Kindes angemessen zu berücksichtigen. Der Umfang und die Bedeutung dieser Beobachtungen orientieren sich stets an den pädagogischen Zielsetzungen in Bezug auf das einzelne Kind, ganz besonders auch bei Kindern, mit besonderen Bedarfen oder im Übergang von der Kita in die Grundschule.

Zur Sicherstellung einer einheitlichen Qualität in den Teams der Kindertageseinrichtungen ist der Einsatz wissenschaftlich evaluierter Instrumente unerlässlich. Verbindliche Absprachen über die verwendeten Konzepte und Methoden sind entscheidend für eine professionelle kindorientierte Arbeit.

In diesem Seminar werden Pädagogische Fachkräfte auf ein tiefgehendes Verständnis für die Auswirkungen von Beobachtungsinstrumenten auf die kindliche Entwicklung sensibilisiert.

Im Seminar lernen Sie den Unterschied zwischen Bildungs- und Entwicklungsbeobachtung kennen. Sie reflektieren die Rolle der Wahrnehmung im pädagogischen Alltag und setzen sich mit fundierten Beobachtungskonzepten und -verfahren auseinander.

Ziel ist es, gemeinsam verbindliche Qualitätsstandards im Team für die pädagogischen Konzeption zu erarbeiten und zu etablieren.

Folgende Themen behandelt das Online-Seminar:
- Sensibilisierung für die stärkenorientierte Beobachtung – „Schätze der Kinder“
- Der „Gewinn“ der Beobachtung für Kinder, die pädagogische Fachkraft und die Eltern
- Den Unterschied zwischen einer Bildungs- und einer Entwicklungsbeobachtung verstehen
- Übersicht über aktuelle Beobachtungskonzepte für Kinder von einem Jahr bis zur Einschulung (insbesondere auch für Kinder mit besonderen Bedarfen und Herausforderungen, sowie für die Begleitung des Übergangs Kindergarten – Grundschule)
- Die konkrete praktische Umsetzung von Beobachtungen und Dokumentation der Kinder im pädagogischen Alltag

Hinweis:
Die Inhalte des Seminars beziehen sich auf den weiterentwickelten Orientierungsplan.
weitere Details

Kurs-Nr.
26KD0004
Dozent*in
Sylvia Zöller

Anmeldung möglich Anmeldung möglich
Fast ausgebucht Fast ausgebucht
Auf Warteliste Auf Warteliste
Kursausfall Ausfall
Anmeldung möglich, kein Status verfügbar Anmeldung möglich, kein Status verfügbar
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Keine Anmeldung möglich Keine Anmeldung möglich