Kursbereiche >> Schwangerschaftsberatung

Veranstaltung "Methodenvielfalt in der Schwangerschaftskonfliktberatung" (Nr. 0008) wurde in den Warenkorb gelegt.
Das Fortbildungsprogramm „Schwangerschaftsberatung“ richtet sich an Beraterinnen und Berater, die in Schwangerschaftsberatungsstellen tätig sind. Die Fortbildungen dienen der Erweiterung und Vertiefung fachlicher Kenntnisse sowie der Stärkung der Beratungskompetenz.

Nach individueller Rücksprache ist auch die Teilnahme anderer Zielgruppen sowie von Interessierten aus anderen Bundesländern an den Fortbildungen möglich.

Schwangerschaftsberatung

Das Fortbildungsprogramm „Schwangerschaftsberatung“ richtet sich an Beraterinnen und Berater, die in Schwangerschaftsberatungsstellen tätig sind. Die Fortbildungen dienen der Erweiterung und Vertiefung fachlicher Kenntnisse sowie der Stärkung der Beratungskompetenz.

Nach individueller Rücksprache ist auch die Teilnahme anderer Zielgruppen sowie von Interessierten aus anderen Bundesländern an den Fortbildungen möglich.





Anmeldung möglich
Do. 23.04.2026
Online-Seminar
40,00 € (inkl. MwSt.)
Wertschätzung bedeutet mehr als nur ein nettes Wort oder ein gelegentliches Dankeschön. Sie ist eine Haltung, die das Miteinander maßgeblich prägt. Wie kann Wertschätzung auch in stressigen Situationen authentisch gezeigt werden? Wie lässt sich eine Kultur der Anerkennung nachhaltig im Team und im Umgang mit Klientinnen und Klienten verankern?

In diesem praxisnahen Seminar nehmen sich die Teilnehmenden bewusst Zeit, um die Bedeutung von Wertschätzung im beruflichen Alltag zu reflektieren. Sie beschäftigen sich mit ihren Werten, hinterfragen gewohnte Verhaltensmuster und entwickeln Strategien, um Wertschätzung sichtbar, spürbar und erlebbar zu machen.

Im Seminar werden folgende Themen behandelt:
- Wertschätzung als Haltung: Was bedeutet Wertschätzung persönlich und beruflich?
- Eigene Werte erkennen: Was treibt mich an? Was ist im Umgang mit anderen wichtig?
- Wertschätzende Kommunikation im Team: Wie kann Anerkennung geäußert werden – auch in
herausfordernden Momenten?
- Achtsamkeit und kleine Gesten: Wie wird Wertschätzung im Alltag lebendig?
- Umgang mit fehlender Wertschätzung: Was tun, wenn Anerkennung fehlt?

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26PD0002
Dozent*in
Antje Herrmann
Anmeldung möglich

Vertrauliche Geburt
Qualifizierung und Update

Di., 05.05.2026 - Mi., 06.05.2026
Tagungszentrum Gültstein
566,00 € (inkl. MwSt.)
Das Gesetz zur Vertraulichen Geburt wird seit Mai 2014 umgesetzt. Will eine Schwangere anonym bleiben und ihr Kind zur Adoption freigeben, kann durch das Verfahren der Vertraulichen Geburt eine medizinisch betreute Entbindung ermöglicht, die Vertraulichkeit der Frau gesichert und das Recht des Kindes auf Kenntnis der eigenen Herkunft gesichert werden. Zentrale Akteure im Verfahren sind die Schwangerschaftsberatungsstellen.

Die Qualifizierung gibt einen Überblick über die Regelungen, Abläufe, Beteiligten und To-Dos im Zusammenhang mit der Vertraulichen Geburt. Sie integriert Ergebnisse der wissenschaftlichen Evaluation sowie weitere Praxiserfahrungen und Fallbeispiele.

Im Seminar werden folgende Themen behandelt:
- Anonyme Kindesabgabe als Sonderform der Adoption
- Ablauf des Verfahrens, Aufgaben der Akteure und Schnittstellen
- Herausforderungen in der Beratung von Frauen mit Anonymitätswunsch
- Reflexion eigener Haltungen und Erfahrungen
- Schnittstellen, Vernetzung und Kooperation

Das Seminar orientiert sich an den Standards der Pilotfortbildungen im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 2014 und qualifiziert zur Fachkraft für die Vertrauliche Geburt (Stufe 1 und 2). Es eignet sich auch zur Auffrischung einer früheren Qualifizierung und zur Reflexion eigener Erfahrungen in der Umsetzung des Gesetzes.
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Kurs-Nr.
26PP0005
Dozent*in
Dagmar Neuburger, Margarita Straub
Das Schwangerschaftskonfliktgesetz gewährt mit § 2 Absatz 1, Absatz 2 Nummer 4 SchKG jeder Frau und jedem Mann das Recht auf Information und Beratung zu sozialen und wirtschaftlichen Hilfen für Kinder und Familien. Die Schwangere ist gemäß § 2 Absatz 2 Satz 2 SchKG bei der Geltendmachung von Ansprüchen zu unterstützen. Schwangerschaft und Geburt lösen vielfältige sozialrechtliche Fragen aus, zum Beispiel zur Auswirkung auf einen Arbeitslosengeld-Anspruch, die Ausgestaltung des Mutterschutzes und unter welchen Voraussetzungen Familienleistungen gewährt werden. Viele Fragen treten hierbei im Rahmen des Sozialgesetzbuches (SGB) Zweites Buch (II) auf. Für die Betroffenen sind die sozialrechtlichen Ansprüche und Rechte von besonderer Relevanz.

In diesem Seminar wird ein Überblick vermittelt und ausgewählte sozialrechtliche Fragen Schwangerer und junger Familien behandelt. Hierbei wird der Zugang unter anderem zum Mutterschutz, Arbeitslosengeld, Familienleistungen, Bürgergeld und Asylbewerberleistungsgesetz fokussiert dargestellt und erläutert. Ziel ist die Vermittlung praktischer Verfahrensweisen für die eigene Berufspraxis.

Um das Seminar praxisorientiert nach den Wünschen der Teilnehmenden auszurichten, können Fragen und Fallbeispiele gerne zusammen mit der Anmeldung oder spätestens vier Wochen vor Seminarbeginn an fortbildung@kvjs.de gesendet werden.

Es handelt sich um ein Seminar, das aus zwei Abschnitten am 11.06. und 18.06.2026 jeweils von 8:30 bis 12:30 Uhr besteht. Mit der Anmeldung buchen Sie beide Abschnitte verbindlich.

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26PD0010
Dozent*in
Petra Rieder-Link, Birgit Große Stetzkamp
Das Online-Seminar informiert über die Grundlagen der beiden Stiftungen und bietet Raum für einen Austausch über Fragen der täglichen Praxis.

Im Seminar werden folgende Themen behandelt:
- Zielsetzungen
- Leistungen
- Vergabeverfahren
- Finanzmittel
- Fallzahlen

Die Teilnehmenden haben die Gelegenheit, Fragen rund um die Beantragung von Mitteln der Bundesstiftung „Mutter und Kind“ und der Gewährung von Leistungen der Landesstiftung „Familie in Not“ zu stellen.

Fragen und Fallbeispiele können bis zum 01.06.2026 an fortbildung@kvjs.de gesendet werden.

Das Online-Seminar wird mit der Software MS Teams durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26PD0001
Dozent*in
Rouven Wrtal
Eine zentrale Aufgabe der Beratung von Jugendlichen und Erwachsenen ist es, sie qualifiziert und angemessen über die verschiedenen Facetten und Aspekte des Themas Verhütung zu informieren. Da auf dem Markt der Verhütungsmittel immer wieder Neuerungen eingeführt, Altbekanntes plötzlich vom Markt genommen oder in neuer Variation wieder eingeführt wird, müssen sich Beraterinnen und Berater von Zeit zu Zeit auf den neuesten Informationsstand bringen. Bei der Beratung zur Verhütung kommt es neben den Sachinformationen auch darauf an, ob die angebotenen Methoden, die möglicherweise auch die favorisierten der Beraterin oder des Beraters sind, tatsächlich im Lebenszusammenhang der angesprochenen Mädchen und Jungen, Frauen und Männer geeignet sind. Aktuell dominieren bei vielen (jungen) Frauen in Gesprächen und im Internet Unsicherheiten bezüglich der richtigen Balance zwischen Nebenwirkungen und Sicherheit bei hormonellen Verhütungsmitteln. Welche Erkenntnisse liefern seriöse wissenschaftliche Studien und was bedeutet dies für die professionelle Beratung von Frauen und Männern?

Das Seminar bietet in kompakter Form:
- eine Präsentation aktueller Daten und Ebenen zum Verhütungsverhalten Jugendlicher und Erwachsener.
- eine aktuelle Übersicht über die Eignung und den Einsatz von Verhütungsmitteln.
- Hintergrundwissen zur Bewertung marktüblicher und weniger bekannter Verhütungsmethoden.
- eine Überprüfung der eigenen Haltung gegenüber bestimmten Verhütungsmitteln und deren Einfluss auf die Arbeit.
- Informationen zu Mythen und Vorurteilen im Bereich Verhütung.
- Vorstellung und Reflexion geeigneter Materialien und Medien für den Einsatz bei Jugendlichen und Erwachsenen in der sexuellen Bildung und Beratung.

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26PD0008
Dozent*in
Anke Erath
Häusliche Gewalt ist ein gesamtgesellschaftliches Problem: Jede dritte bis vierte Frau in Deutschland wird in ihrem Leben zur Betroffenen, unabhängig von Alter, sozialer Zugehörigkeit und kulturellem Hintergrund. Dennoch wird die Häufigkeit immer noch oft unterschätzt, weil Gewalt in engen sozialen Beziehungen oft schambesetzt oder als „Privatsache“ betrachtet wird.

Die Istanbul-Konvention nimmt den Staat in die Pflicht zur Prävention und Intervention. Fachkräfte in pädagogischen, medizinischen, sozialen und beratenden Berufen begegnen dem Thema oft im beruflichen Alltag und sind daher wichtige Ansprechpersonen, Hinweisgebende und möglicher Einstieg in die Interventionskette. Schwangerschaften zählen zu den vielen Risikofaktoren für erstmals auftretende oder sich verschärfende Gewalt in der Partnerschaft.

Dieses Seminar richtet sich gezielt an Beraterinnen und Berater bei Schwangerschaftsberatungsstellen. Es bietet eine Einführung in das Thema häusliche Gewalt und gibt eine erste Orientierung für den Umgang mit Betroffenen. Die Teilnehmenden erhalten einen Einblick in die Häufigkeit und die Risiken von häuslicher Gewalt. Die verschiedenen Formen und Folgen von häuslicher Gewalt für Betroffene, vor allem für Mütter und Kinder, werden aufgezeigt. Darüber hinaus werden Anzeichen von häuslicher Gewalt und deren Formen behandelt. Es werden Unterstützungsmöglichkeiten sowie einige rechtliche Grundlagen vermittelt. Das Seminar vermittelt einen ersten Überblick darüber, wie mit Fällen von häuslicher Gewalt umgegangen werden kann, wenn das Thema im Kontakt sichtbar wird. Zudem werden den Fachkräften Maßnahmen zur Selbstfürsorge vorgestellt.

Das Ziel besteht darin, die Teilnehmenden für das Thema zu sensibilisieren, sie handlungssicherer zu machen und sie dazu zu befähigen, ihre berufliche Rolle im Umgang mit häuslicher Gewalt zu reflektieren, ohne sich in dieser ernsten und komplexen Thematik zu verlieren.

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26PD0013
Dozent*in
Bianca Grafe
Anmeldung möglich
Di. 07.07.2026
Tagungszentrum Gültstein
179,00 € (inkl. MwSt.)
In diesem Seminar geht es um die Erweiterung der eigenen Methodenvielfalt in Konfliktberatungen. Klientinnen in der Konfliktberatung befinden sich häufig in emotionalen Ausnahmesituationen. Neben dem klassischen Gespräch können verschiedene Methoden den Klientinnen helfen, ihre Gefühle und Gedanken auszudrücken, zu sortieren und eine für sie passende Lösung zu finden.

Das Seminar bietet die Möglichkeit, ganz praktisch in Rollenspielen und Übungen den Einsatz verschiedener Materialien kennenzulernen und unter anderem Bildkarten, Wertekarten, Figuren, Stühle und mehr auszuprobieren.

Im Seminar werden folgende Fragen behandelt:
- Mit welchen Methoden bestehen bereits Erfahrungen?
- Welche Methoden eignen sich für welche Gesprächskonstellationen (Gespräche mit Einzelpersonen, Paaren oder Begleitpersonen)?
- Welche Methoden können Klientinnen unterstützen, die sich sprachlich schwer ausdrücken können?
- Wie lassen sich Materialien ins Gespräch einbinden?
- Welche Methode passt zur eigenen Arbeitsweise?
weitere Details

Kurs-Nr.
26PP0008
Dozent*in
Antje Herrmann

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