Im einleitenden Teil werden die Grundlagen und ausgewählte Urteile zu häufig auftretenden Fragen/Schwierigkeiten rund um die Erteilung, den Widerruf oder Entzug der Kindertagespflegeerlaubnis sowie zur Änderung und Auflagenerteilung dargestellt.

Weiterhin erfolgt ein kurzer Überblick über die Grundlagen und neuesten Entwicklungen im Bereich Datenschutz in der Kindertagespflege sowie zur Berücksichtigung des Datenschutzes bei Verfahren zum § 8a SGB VIII.

Zu den jeweiligen Themen besteht die Möglichkeit, vorab eingereichte Fallbeispiele zu besprechen sowie in den offenen Austausch zu treten.
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Kurs-Nr.
26KP0047
Dozent*in
Carmen Stocker-Preisenberger
Im Rahmen rechtlicher Betreuungen können bereits kleine Unachtsamkeiten Folgen haben. Dieses Seminar zeigt typische Fehlerquellen auf und vermittelt praxisnahe Ansätze zur rechtssicheren und verantwortungsvollen Führung von Betreuungen.

Im Seminar werden folgende Themen behandelt:
- Umfang und Beschränkungen des Vertretungsrechts der Betreuten
- Einordnung der Eigenhandlungen und Wünsche der Betreuten
- Fehler bei der Geltendmachung von Ansprüchen der Betreuten
- Fehler bei der Einwilligung zu medizinischen Behandlungen
- Fehler bei freiheitsentziehenden Maßnahmen
- Fehlerquellen und Risiken bei Verjährung
- Fehlerquellen und Risiken bei Zwangsvollstreckung
- Umgang mit bestehenden Vollmachten neben der Betreuung
- Erteilung von Vollmachten während der Betreuung

Das Seminar hat die folgenden Lernziele:
- Schutz der Betreuten
- Schutz vor Haftung der Betreuerin oder des Betreuers
- Zusammenarbeit
- Arbeitserleichterung
- Rechtssicherheit


Für Betreuungsbehörden und Betreuungsvereine gilt die ausgewiesene Gebühr ohne Teilnehmendenbeitrag. Der Teilnehmendenbeitrag beträgt 70 Euro.
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Kurs-Nr.
26RP0002
Dozent*in
Christian Gimbel
Anmeldung möglich
Do. 09.07.2026
KVJS Stuttgart
159,00 € (inkl. MwSt.)
In diesem Seminar werden zentrale Themen zu Genehmigungen durch das Betreuungsgericht behandelt, darunter auch praxisbezogene Fallbeispiele. Zudem werden wertvolle Tipps zur Fehlervermeidung in der Zusammenarbeit mit dem Gericht gegeben.

Im Seminar werden folgende Themen behandelt:
- Arbeitsweise des Betreuungsgerichts in gerichtlichen Genehmigungsverfahren
- Vermögensbezogene betreuungsgerichtliche Genehmigungsvorbehalte
- Best Practice Genehmigungsantrag Immobilienverkauf und Ausschlagung
- Bestimmungen zur Geldanlage und Einlagensicherung sowie Sperrvereinbarung
- Rechtsprechungs-Update, insbesondere zu § 1849 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), Genehmigung von Schenkungen und Leistungen an Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer


Für Betreuungsbehörden und Betreuungsvereine gilt die ausgewiesene Gebühr ohne Teilnehmendenbeitrag. Der Teilnehmendenbeitrag beträgt 70 Euro.
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Kurs-Nr.
26RP0003
Dozent*in
Christian Gimbel
Anmeldung möglich
Do. 16.07.2026
KVJS Stuttgart
159,00 € (inkl. MwSt.)
In diesem Seminar erhalten Sie einen umfassenden Überblick über das Nachlassverfahren und die Berührungspunkte mit der rechtlichen Betreuung.

Im Seminar werden folgende Themen behandelt:
- Nachlassverfahren – Überblick, Zuständigkeiten, Rechtsgrundlagen
- Berührungspunkte von rechtlicher Betreuung mit Nachlassverfahren
- Betreuungsgerichtliche Genehmigung der Ausschlagung für betreute Menschen
- Erbscheinsantrag für betreute Menschen
- Grundzüge der Erbenhaftung

Diese Themen werden ergänzt und veranschaulicht durch praxisbezogene Fallbeispiele sowie Tipps und Tricks zur Fehlervermeidung bei nachlassrechtlichen Fragen in einer Betreuung.


Für Betreuungsbehörden und Betreuungsvereine gilt die ausgewiesene Gebühr ohne Teilnehmendenbeitrag. Der Teilnehmendenbeitrag beträgt 70 Euro.
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Kurs-Nr.
26RP0004
Dozent*in
Christian Gimbel
Anmeldung möglich
Do. 23.07.2026
KVJS Stuttgart
159,00 € (inkl. MwSt.)
In diesem Seminar erfahren Sie alles rund um das Erbrecht in der Betreuungspraxis.

Im Seminar werden folgende Themen behandelt:
- Praxisbezogene Grundzüge des materiellen und formellen deutschen Erbrechts
- Erbrechtliche Fragestellungen mit Wirkungen in andere Rechtsgebiete (insbesondere Betreuungsrecht und Sozialrecht)
- Zivil- und sozialrechtliche Aspekte des Behindertentestaments in der rechtlichen Betreuung
- Update relevante Rechtsprechung zum Erbrecht für die Betreuungspraxis
- Nachlasssicherung und Betreuung
- Vergütung bei Tod der betreuten Person


Für Betreuungsbehörden und Betreuungsvereine gilt die ausgewiesene Gebühr ohne Teilnehmendenbeitrag. Der Teilnehmendenbeitrag beträgt 70 Euro.
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Kurs-Nr.
26RP0005
Dozent*in
Christian Gimbel
Anmeldung möglich
Fr. 09.10.2026
KVJS Stuttgart
159,00 € (inkl. MwSt.)
Das Seminar richtet sich an Fachkräfte, die lernen möchten, wie sie sich im beruflichen und privaten Alltag einfach und effektiv gegen verbale und körperliche Angriffe wehren können.

Im theoretischen Teil werden allgemeine Hinweise zur Prävention und Deeskalation vermittelt, im praktischen Teil Abwehrtechniken mit dem Schwerpunkt Nervendruckpunkttechnik.

Im Seminar werden folgende Themen behandelt:

Prävention und Selbstbehauptung:
- Verteidigung beginnt im Kopf
- Achtsamkeit, Umsichtigkeit
- Selbstbewusst NEIN sagen
- Grenzen zeigen

Nervendruckpunkte (NDP):
- Erlernen einiger wirksamer NDP und deren Anwendung bei Angriffen
- Wirksamkeit und Folgen

Abwehrtechniken beim:
- Festhalten an Händen oder Jacke
- Haare Fassen
- Umklammern, Würgen
- Abwehrverhalten bei mehreren Angreifern

Dieses Seminar ist für Teilnehmende aller Altersklassen geeignet. Besondere sportliche Voraussetzungen sind nicht erforderlich.


Für Betreuungsbehörden und Betreuungsvereine gilt die ausgewiesene Gebühr ohne Teilnehmendenbeitrag. Der Teilnehmendenbeitrag beträgt 70 Euro.
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Kurs-Nr.
26RP0015
Dozent*in
Stephan Rimpel, Markus Wolf
Anmeldung möglich
Do. 30.04.2026
KVJS Stuttgart
184,00 € (inkl. MwSt.)
Mit der Reform des Betreuungsrechts, die am 01.01.2023 in Kraft getreten ist, wurde das Selbstbestimmungsrecht betreuter Menschen deutlich gestärkt. Gleichzeitig blieben aber wesentliche staatliche Schutzpflichten bestehen. In diesem Spannungsverhältnis zwischen der Wahrung der Selbstbestimmung und den staatlichen Schutzpflichten bewegt sich auch die Problematik der Betreuung gegen den geäußerten Wunsch der zu betreuenden Person.

Schwerpunkt des Seminars ist die Vertiefung der verfassungsrechtlichen Grundsätze und der betreuungsrechtlichen Rechtsvorschriften, die einen Ausgleich zwischen der Selbstbestimmung und dem Schutz betreuter Menschen schaffen.

Im Seminar werden folgende Themen behandelt:
- Verfassungsrechtliche Grundlagen der Selbstbestimmung und staatliche Schutzpflichten
- Die Magna Charta des § 1821 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB): Selbstbestimmung und ihre Grenzen
- Freier und natürlicher Wille
- Überblick: Zwang in der Betreuung
- Voraussetzungen der Betreuung gegen den geäußerten Wunsch
- Zweckmessigkeitserwägungen, insbesondere Grenzen der Betreubarkeit zum Beispiel bei Menschen ohne Obdach, mit Suchtproblematik und mit hohem Aggressionspotential mit konkreten Beispielen aus der Praxis


Für Betreuungsbehörden und Betreuungsvereine gilt die ausgewiesene Gebühr ohne Teilnehmendenbeitrag. Der Teilnehmendenbeitrag beträgt 95 Euro.
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Kurs-Nr.
26RP0017
Dozent*in
Szymon Mazur
Mit der Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts wurde die Rolle der Betreuungsbehörden sowohl im Vorfeld als auch während der Betreuung gestärkt. Zudem kommt den Betreuungsbehörden eine zentrale Rolle bei der Prüfung der Eignung ehrenamtlicher Betreuerinnen und Betreuer und der Registrierung beruflicher Betreuerinnen und Betreuer zu, was die Qualität der rechtlichen Betreuung sichert. Dies erfordert eine noch engere Zusammenarbeit mit den Gerichten, die jedoch oft problematisch ist. Einerseits variiert die Zusammenarbeit zwischen den Gerichten erheblich, andererseits ist einigen Gerichten die neue Rolle der Betreuungsbehörden nicht vollständig bewusst.

In dem Seminar sollen zunächst die Bereiche identifiziert werden, in denen eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung erforderlich sind. Anschließend werden gemeinsam Ideen entwickelt, wie diese Zusammenarbeit verbessert werden kann.

Im zweiten Teil des Seminars wird zudem das Beschwerderecht der Betreuungsbehörden näher beleuchtet. Dabei werden einerseits die Möglichkeiten der Rechtsmitteleinlegung vorgestellt und andererseits die in der Praxis oft beobachtete Zurückhaltung erläutert, die mit unbegründeten Sorgen verbunden ist. Ziel ist es, dass die Fachkräfte der Betreuungsbehörden ihre Tätigkeit selbstbewusst und auf Augenhöhe mit den Gerichten ausüben.

Im Seminar werden folgende Themen behandelt:
- Wesentliche Bereiche der Zusammenarbeit zwischen Gericht und Betreuungsbehörde
- Checks and Balances im Vorfeld und während des Betreuungsverfahrens
- Betreuervorschlag: Wer setzt sich durch?
- Prüfung der Eignung ehrenamtlicher und beruflicher Betreuerinnen und Betreuer samt neuester Rechtsprechung
- Rolle der Betreuungsbehörde im Unterbringungsverfahren – das unbekannte Terrain
- Beschwerderecht der Betreuungsbehörden – Voraussetzungen, Vorgehen und praktische Erwägungen
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Kurs-Nr.
26RP0023
Dozent*in
Szymon Mazur
Wohnberaterinnen und Wohnberater beraten individuell zur Anpassung der Wohnung an sich verändernde Fähigkeiten und Bedürfnisse und begleiten ferner die Umsetzung der Maßnahmen. Sie informieren über Hilfsmittel, bauliche Anpassungen, Wohnformen sowie über Finanzierungs- und Unterstützungsmöglichkeiten. Weitere Aufgaben sind die fachliche Unterstützung bei der Planung, Vernetzung und Verbreitung bedarfsgerechter Angebote in Kommunen, Wohnungsunternehmen sowie Wohlfahrtsverbänden. Damit trägt Wohnberatung auch zur Weiterentwicklung des Wohnangebots für ältere, gesundheitlich eingeschränkte Menschen bei. Wohnberatung und Wohnungsanpassung bewegen sich an der Schnittstelle von Architektur, Gesundheits- und Sozialwesen und bilden ein Arbeitsfeld, zu dem es bislang keine eigene Ausbildung gab.

Die Zertifizierung umfasst 130 Unterrichtseinheiten, einen Praxisteil mit circa 30 Unterrichtseinheiten und eine Abschlussarbeit.

Es werden umfangreiche Grundlagen vermittelt:
- Wohnungsanpassung
- Wohnformen
- Finanzierung
- Gesamter Beratungsprozess
- Öffentlichkeitsarbeit sowie
- Netzwerkbildung

Die Zertifizierung zur Wohnberaterin und zum Wohnberater erfolgt in Kooperation mit der BAG Wohnungsanpassung e. V. (www.wohnungsanpassung-bag.de). Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungsanpassung e. V. bringt die Praxis der Wohnungsanpassung voran und knüpft das Netz der Beratungsstellen dichter. In der BAG sind Wohnberatungsangebote und Beratungsstellen ebenso organisiert wie Einzelpersonen und Institutionen, die die Weiterentwicklung des Themas unterstützen.

Hinweis:
Die einzelnen Fortbildungstage finden im Tagungszentrum in Flehingen, in Stuttgart und in der Musterwohnung Werkstatt Wohnen in Stuttgart beziehungsweise online statt. Die Online-Module werden mit dem Videokonferenztool Zoom durchgeführt.
Die Zertifizierung startet im Mai 2026 und endet im November 2026 mit der Präsentation der Abschlussarbeiten.
Die Kosten für die Zertifizierung betragen voraussichtlich 2.400,00 € inklusive Mehrwertsteuer.
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Sie ein Zertifikat.
Genauere Informationen sowie die Anmeldeunterlagen können Sie bei Julia Jentsch (julia.jentsch@kvjs.de) anfordern.

Die Termine sind 2026:
04.-05.05.2026 in Gültstein
18.-21.05.2026 online
15.-16.05.2026 in Stuttgart
29.06. / 06.07. / 13.07. / 22.07.2026 online
21.-22.09.2026 in Gültstein
16.-17.11.2026 in Stuttgart
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Kurs-Nr.
26SB0001
Dozent*in
noch nicht bekannt
Anmeldung möglich
Di. 10.11.2026
KVJS Stuttgart
209,00 € (inkl. MwSt.)
Selbstempathie, Empathie für Andere und eine klare, respektvolle Sprache sind die zentralen Elemente wertschätzender Kommunikation. Mit Methoden der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg trainieren Sie eine empathische Grundhaltung für professionelle Zusammenarbeit. So, dass Sie klar und souverän Beziehungen auf Augenhöhe gestalten und gut für sich selbst sorgen können.

Aus dem Inhalt:
- Grundlagen der GFK
- Vier Schritte der GFK: wertfrei beobachten statt interpretieren, Gefühle ohne Schuldzuweisungen äußern, Bedürfnisse erkennen und benennen, klare und wirkungsvolle Bitten aussprechen
- Selbstempathie, eigene Emotionen wahrnehmen
- Empathische Präsenz, um besser aktiv zuzuhören
- Achtsamkeitsübungen

Entspannte wertschätzende Kommunikation und achtsames Zuhören!
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Kurs-Nr.
26SP0003
Dozent*in
Andrea Bäzner
Pflegeberatung bedeutet fast immer: Probleme erkennen, verstehen und bestmöglich lösen. Doch wie gelingt das im Beratungsalltag ressourcenorientiert, bedarfsgerecht und nachhaltig? Wie können die Ratsuchenden aktiv in den Beratungsprozess einbezogen werden? Die im Fortbildungsangebot vermittelten Methoden setzen genau hier an.

Basierend auf über 50 Jahren Forschung zum sozialen Problemlösen, wurde die PLiP Methode (ProblemLösen in der Pflegeberatung) in verschiedenen Praxisprojekten entwickelt. PLiP ist ein strukturierter Beratungsansatz, der pflegende Angehörige stärkt, ihre Selbstfürsorge fördert und auch kreative Lösungen in den Blick nimmt.
Zentraler Bestandteil und Einstieg ist ein Karten-Assessment, das pflegende Angehörige dabei unterstützt, einen Blick „von außen“ auf die geleistete Pflege- und ihre eigene Lebenssituation zu werfen, diese zu reflektieren und Themen für die Beratung zu priorisieren. Ergänzend zur PLiP-Methode, bei der die Perspektive und Entlastung von pflegenden Angehörigen im Vordergrund steht, wurden mittlerweile zusätzliche Materialien für solche Beratungen entwickelt, in denen die Perspektiven der pflegenden und gepflegten Person gleichermaßen erfasst werden sollen. Hierdurch werden die Ratsuchenden zur gemeinsamen und möglichst einvernehmlichen Lösungsentwicklung angeregt.

Inhalte der Fortbildung:
- Einführung in das PLiP-Metamodell und seine zwei Anwendungsszenarien
- Anwendung der Kartensets in der Beratung: Pflegealltag, Belastung, Selbstfürsorge, Organisation
- Praktische Übungen mit den vom GKV-Spitzenverband herausgegebenen Materialien
- Rollenspiele und Beratungssimulationen zur direkten Erprobung
- Tipps zur Integration der Methode in bestehende Beratungskonzepte

Die Fortbildung ist interaktiv angelegt (ca. 50 % Übungen/Rollenspiele), praxisnah und auf den kollegialen Austausch ausgelegt. Sie eignet sich sowohl für Fachkräfte, die PLiP neu kennenlernen möchten, als auch zur Auffrischung für bereits geschulte Personen, die an den neuen zusätzlichen Materialien zum Einbezug der Person mit Pflegebedarf interessiert sind.
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Kurs-Nr.
26SP0015
Dozent*in
Klaus Pfeiffer
Anmeldung möglich
Di. 20.10.2026
KVJS Stuttgart
189,00 € (inkl. MwSt.)
In dem Seminar wird den Teilnehmenden ein Überblick über den Einsatz von Einkommen und Vermögen in der Eingliederungshilfe vermittelt.
Dabei werden insbesondere die Regelungen der §§ 135 ff. Sozialgesetzbuch (SGB) IX vorgestellt. Es werden Erfahrungen diskutiert und Praxisfälle beraten.

Schwerpunkte der Fortbildung sind:
- Personenkreis der Verpflichteten
- Überblick über den Einkommenseinsatz
- Beitrag aus Einkommen zu den Aufwendungen
- Höhe des Beitrages zu den Aufwendungen und
- Besondere Höhe des Beitrags zu den Aufwendungen
- Sonderfälle nach § 142 SGB IX
- Vermögen

Dieses Modul ist Teil der Qualifizierungsreihe Sachbearbeitung.

Fallbeispiele aus der Praxis können Sie bis vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn bei fortbildung@kvjs.de einreichen.
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Kurs-Nr.
26SP0021
Dozent*in
Antje Groß
Anmeldung möglich
Mi. 06.05.2026
KVJS Stuttgart
249,00 € (inkl. MwSt.)
Menschen mit einer Diagnose aus dem Autismusspektrum – egal ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene – verarbeiten aufgrund von Unterschieden im zentralen Nervensystem Informationen im Gehirn anders als sogenannte neurotypische Personen. Autismus zeigt sich in der Wahrnehmungsverarbeitung, der Art zu denken, dem Verhalten im sozialen Kontext und in der Kommunikation. Die Ausprägung und Intensität dieser Aspekte sind von Mensch zu Mensch verschieden. Deshalb wird auch vom Autismusspektrum gesprochen.
Je nach Grad der Ausprägung kann dies erhebliche Einschränkungen der Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zur Folge haben.

Um im Rahmen des Teilhabemanagements zusammen mit Autistinnen und Autisten sowie ihrem familiären Umfeld eine Bedarfsermittlung durchzuführen und passende Unterstützungsmaßnahmen zu finden, ist spezielles Wissen über die Besonderheiten, unter anderem in der Wahrnehmung und Kommunikation, erforderlich. Nur so kann es gelingen, im Rahmen der Bedarfsermittlung und des Gesamt-/Teilhabeplanverfahrens auf Augenhöhe individuelle Lösungs- und Unterstützungsmöglichkeiten zu finden. Diese Fortbildung möchte hierfür die Grundlage legen. Nach einem inhaltlichen Input zum Thema Autismusspektrum werden die Besonderheiten im Teilhabemanagement, bei der Bedarfsermittlung und bei der Leistungsplanung erörtert.

Gerne können Sie Ihre Fragen, Praxisbeispiele und Erfahrungen im Seminar in die Diskussion mit einbringen. Hiervon profitieren wir alle und Sie haben dadurch die Möglichkeit, etwas konkret für die Praxis in Ihrem Arbeitsfeld mitzunehmen.
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Kurs-Nr.
26SP0022
Dozent*in
Anja Selter, Leonie Klom, Andrea Gier-Dufern
Das Teilhabeplanverfahren im Sozialgesetzbuch (SGB) IX setzt eine Zusammenarbeit der Rehabilitationsträger voraus. Damit diese gelingen kann, sind für die Mitarbeitenden der Eingliederungshilfe beziehungsweise Sozialhilfe bei den örtlichen Trägern grundlegende Kenntnisse der Leistungen der anderen Rehabilitationsträger wichtig; ebenso für die Beratung und Unterstützung der Menschen mit Behinderung.

In diesem Seminar geben Fachkräfte der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg und der Bundesagentur für Arbeit einen Überblick über ihre Leistungen und Leistungsvoraussetzungen.

Schwerpunkte des Seminars sind:

- Überblick über die Reha-Leistungen
- Inhalte und Ziele der Reha-Leistungen
- Verfahren zur Inanspruchnahme der Leistungen zur Teilhabe
- Schnittstellen zur Eingliederungshilfe
- Überblick zu den Ansprechpersonen / Ansprechstellen der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg
- Überblick zu den Ansprechpersonen / Ansprechstellen der Bundesagentur für Arbeit
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Kurs-Nr.
26SP0024
Dozent*in
Christina Eckmann, Markus Helmle

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