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Veranstaltung "Perspektiven wechseln! Fachberatungen und Einrichtungsleitungen im institutionellen Kinderschutz" (Nr. 0002) wurde in den Warenkorb gelegt.
Es wurden folgende Kurse/Veranstaltungen gefunden:


Nicht immer wachsen Kinder gut behütet, sicher und geborgen auf. Familienkrisen, Trennung der Eltern, oder gar ganz existentielle Erfahrungen wie Flucht und Verlust bedeuten eine enorme Belastung für die Kinder.
Manchmal ahnen wir diese Sorgen der Kinder, manchmal zeigen Sie es uns ganz deutlich durch ihr Verhalten.
Doch nicht nur hier, auch im Kindergartenalltag fehlen uns oft die Worte, wenn wir plötzlich mit einer enormen Wut eines Kindes konfrontiert werden, auf Übergriffe unter Kindern reagieren müssen. Wie sprechen wir mit den betroffenen oder den übergriffig gewordenen Kindern? Was muss ich ansprechen, was eher nicht? Was mache ich wenn mir dann nur Schweigen begegnet?
Oft wünschen wir uns mehr Hintergrundwissen und konkrete Ideen, wie wir unterstützend auffangen, oder auch gut mit ihnen ins Gespräch kommen können.

Mit folgenden Fragestellungen werden wir uns daher in dieser Fortbildung beschäftigen:
- Wie erleben Kinder herausfordernde Situationen, wie eine Trennung ihrer Eltern, Flucht, Trauer, Krankheit und was sind Mögliche Reaktionen darauf?
- Wie bekommen wir Zugang zum Erlebnis und den Bedürfnissen der Kinder?
- Bei welcher Gesprächsabsicht sind welche Gesprächstechniken und Gesprächsrahmen hilfreich?
- Wie kommen unsere Fragen überhaupt (altersbedingt) an? Welche Antworten können wir erwarten?
- Wo gilt es vorsichtig und zurückhaltend zu sein?
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Kurs-Nr.
26KP0035
Dozent*in
Heidelinde Finkbeiner-Knapp
Ein typisches Charakteristikum einiger psychiatrischer Krankheitsbilder, wie Suchtkrankheiten und Psychosen/Schizophrenie, ist die Krankheitsuneinsichtigkeit, die teilweise mit einer Behandlungsverweigerung einhergeht. Besonders in Krisensituationen können daraus für Betreuerinnen und Betreuer erhebliche Probleme im rechtlichen Umgang mit den betreuten Personen entstehen. Sie tragen die Verantwortung und müssen mit Krisensituationen adäquat umgehen können.

Im Seminar wird die Frage der freien Willensbildung und ihre Grenzen bezüglich einer Geschäftsfähigkeit/Einwilligungsfähigkeit/Betreuung definiert und umfassend nachvollziehbar geklärt. Darüber hinaus werden die juristischen Voraussetzungen für eine geschlossene Unterbringung und zwangsweise Behandlung im stationären Bereich praxisnah erörtert.

Die folgenden Schwerpunktthemen werden im Seminar behandelt. Der Fokus liegt dabei auf den rechtlichen Aspekten.
- Skizzenhafte Darstellung der Charakteristika von Suchtkrankheit und Psychosen/Schizophrenie sowie von wesentlichen Behandlungskonzepten
- Fundierte und nachvollziehbare Einschätzung der freien Willensbildung (Geschäftsfähigkeit, Einwilligungsfähigkeit bezüglich Betreuung, natürlicher Wille)
- Voraussetzungen und Einschätzung der Zulässigkeit einer geschlossenen Unterbringung
- Voraussetzungen und Einschätzung der Zulässigkeit einer Zwangsbehandlung
- Erläuterung des Urteils des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) vom 26.11.2024 (1 BvL 1/24) zur Zwangsbehandlung nach § 1832 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) und deren Auswirkungen auf die Betreuungspraxis

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26RD0044
Dozent*in
Prof. Dr. Andreas Scheulen
Anmeldung möglich
Mi. 06.05.2026
KVJS Stuttgart
249,00 € (inkl. MwSt.)
Menschen mit einer Diagnose aus dem Autismusspektrum – egal ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene – verarbeiten aufgrund von Unterschieden im zentralen Nervensystem Informationen im Gehirn anders als sogenannte neurotypische Personen. Autismus zeigt sich in der Wahrnehmungsverarbeitung, der Art zu denken, dem Verhalten im sozialen Kontext und in der Kommunikation. Die Ausprägung und Intensität dieser Aspekte sind von Mensch zu Mensch verschieden. Deshalb wird auch vom Autismusspektrum gesprochen.
Je nach Grad der Ausprägung kann dies erhebliche Einschränkungen der Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zur Folge haben.

Um im Rahmen des Teilhabemanagements zusammen mit Autistinnen und Autisten sowie ihrem familiären Umfeld eine Bedarfsermittlung durchzuführen und passende Unterstützungsmaßnahmen zu finden, ist spezielles Wissen über die Besonderheiten, unter anderem in der Wahrnehmung und Kommunikation, erforderlich. Nur so kann es gelingen, im Rahmen der Bedarfsermittlung und des Gesamt-/Teilhabeplanverfahrens auf Augenhöhe individuelle Lösungs- und Unterstützungsmöglichkeiten zu finden. Diese Fortbildung möchte hierfür die Grundlage legen. Nach einem inhaltlichen Input zum Thema Autismusspektrum werden die Besonderheiten im Teilhabemanagement, bei der Bedarfsermittlung und bei der Leistungsplanung erörtert.

Gerne können Sie Ihre Fragen, Praxisbeispiele und Erfahrungen im Seminar in die Diskussion mit einbringen. Hiervon profitieren wir alle und Sie haben dadurch die Möglichkeit, etwas konkret für die Praxis in Ihrem Arbeitsfeld mitzunehmen.
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Kurs-Nr.
26SP0022
Dozent*in
Anja Selter, Leonie Klom, Andrea Gier-Dufern
Anmeldung möglich
Do. 07.05.2026
Online-Seminar
0,00 € (inkl. MwSt.)
Digitale Barrierefreiheit ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Insbesondere wenn Menschen mit Sehbehinderung beschäftigt werden, ist das Thema auch für Schwerbehindertenvertretungen und sonstige betriebliche Akteure relevant.

Barrierefreie PDF-Dokumente sorgen dafür, dass alle Menschen, vor allem Personen mit Sehbehinderungen oder motorischen Einschränkungen digitale Dokumente nutzen können.

In dieser praxisorientierten Grundlagen-Schulung lernen Sie die vorbereitenden Arbeitsschritte in MS Word kennen, um aus Word-Dokumenten barrierefreie PDFs gemäß dem PDF/UA-Standard zu erzeugen.

Themenschwerpunkte sind unter anderem
- Textformatierung mit Formatvorlagen
- Einbindung von Bildern
- Einbindung von Links

Außerdem wird das kostenlose Prüftool „PDF Accessibility-Checker“ (PAC) vorgestellt.

Teilnahmevoraussetzung: Grundkenntnisse in MS Word
Software-Voraussetzung: MS Word 2016 oder MS Word 365


Das Online-Seminar wird über MS-Teams durchgeführt.

Die Fortbildungsveranstaltung ist mit 4 CDMP-Stunden anerkannt.
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Kurs-Nr.
26ID0014
Dozent*in
Carolin Schütz
Übergriffe und grenzverletzendes Verhalten in Kindertageseinrichtungen treten besonders häufig in Alltagssituationen auf, in denen Kinder in den sogenannten Lebensaktivitäten begleitet werden – etwa beim Essen, beim Wickeln, beim Toilettengang oder beim An- und Ausziehen. Die Assistenz, die Fachkräfte hier leisten, kann fachlich hochwertig – aber auch grenzverletzend ausfallen. Internationale Studien zeigen ein erhöhtes Risiko für Übergriffe – insbesondere bei Kindern über drei Jahren, die noch nicht ausscheidungsautonom sind, wenn es zu Pannen wie Einkoten und Einnässen gekommen ist. Hier spielt ein professioneller Umgang mit Ekelemotionen eine große Rolle und die Entwicklung eines Ekelmanagements in der Einrichtung. Auch die Begleitung der Mahlzeiten oder der Ruhe und Schlafsituationen ist oft herausfordernd. Kritisch bewertet werden hier im Kontext Kinderschutz insbesondere das Ausüben von Zwang und das Arbeiten mit Bewegungseinschränkungen. Auch riskante Routinen beim Essen mit hohem Verschluckpotenzial machen einen hohen Handlungsbedarf deutlich.
Das Seminar zeigt konkrete und praxisnahe Wege zu einer kinderschutzgerechten responsiven Assistenz auf und stärkt eine Kultur der Achtsamkeit und des Respekts in der Betreuung von Kindern. Sie sensibilisiert für die Risiken, die in den alltäglichen, aber hochbedeutsamen Situationen entstehen können.
Das Seminar unterstützt Fachkräfte durch Fallarbeit, Reflexion und Praxis-Analysen Handlungssicherheit aufzubauen und Möglichkeiten der Stressreduktion im Alltag zu erkennen.
In der Online-Kompaktseminar stehen folgende Themen im Mittelpunkt:
- Zentrales Fachwissen zu kinderschutzgerechtem Handeln in den Lebensaktivitäten
- Überblick über riskante Vorgehensweisen in der Begleitung der Kinder in zentralen Lebensaktivitäten
- Pädagogischer Zwang
- Entwicklungswissen zur Ess-Begleitung und Prävention von Verschlucken
- Professioneller Umgang mit Ekelemotionen in sensiblen Alltagssituationen
- Ekelmanagement als präventives Vorgehen im Praxisalltag
- Alltagsanalyse und Selbstfürsorge als Basis einer stressreduzierenden Pädagogik.

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26KD0025
Dozent*in
Prof. Dr. Dorothee Gutknecht
In diesem praxisorientierten Online-Kompaktseminar lernen Sie, wie Sie ein Instagram-Profil für die Kindertagespflege zielgerichtet gestalten.
Wir zeigen, wie ein ansprechendes Profil entsteht, das die richtige Zielgruppe anspricht und einladend wirkt.

Im Fokus des Seminars stehen die Entwicklung einer aussagekräftigen Bio, die Optimierung des Profilnamens sowie die Auswahl eines passenden Profilbilds. Ergänzend gibt es wertvollen theoretischen Input rund um die Funktionsweise von Instagram.

Dieses Online-Kompaktseminar stärkt die Social-Media-Kompetenzen und bietet konkrete Tipps, um die digitale Präsenz der Kindertagespflege zu fördern.
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Kurs-Nr.
26KD0033
Dozent*in
Julia Hinger
Fast ausgebucht
Do. 07.05.2026
Online-Seminar
0,00 € (inkl. MwSt.)
Jeder Träger einer Kindertageseinrichtung bedarf für den Betrieb eine Erlaubnis nach § 45 SGB VIII. Grundsätzlich gilt das Fachkräftegebot nach § 7 KiTaG beziehungsweise § 21 LKJHG. Der Träger ist für die Einhaltung der Vorgaben bezüglich der Qualifikation und der Eignung des Fachpersonals gem. § 45 Abs. 3 Nr. 2 SGB VIII verantwortlich.

Aufgrund der Vielfalt an Berufsausbildungen und Qualifikationen, die zum Einsatz als pädagogische Fachkraft nach § 7 KiTaG und § 34 LKJHG in einer Kindertageseinrichtung führen können, ergeben sich in der Praxis häufig Fragen, wer in einer Kindertageseinrichtung in welcher Funktion beschäftigt werden kann.

In dem angebotenen Online-Kompaktseminar werden eine Übersicht und Informationen angeboten zu
- Fachkräftekatalog in § 7 KiTaG und § 34 LKJHG
- Ausbildungswege
- Ausnahmezulassungen

Zudem soll Raum gegeben werden für Fragen, die von den Teilnehmenden eingebracht werden.
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Kurs-Nr.
26KD0044
Dozent*in
Astrid Ebrahimi, Gudrun Ruf-Speidel
Anmeldung möglich
Do., 07.05.2026 - Mi., 22.07.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
850,00 € (inkl. MwSt.)
Wenn Kindern in Krippen, Kindertageseinrichtungen oder Schulen verletzendes Verhalten durch pädagogische Fachkräfte widerfährt, brauchen sie Erwachsene, die sich für ihre Rechte und ihren Schutz einsetzen. Verletzendes Verhalten anzusprechen, um es künftig zu vermeiden, ist jedoch nicht einfach. Fachberatungen oder Einrichtungsleitungen müssen jedoch deutlich Position beziehen und mutig in den Dialog mit pädagogischen Fachkräften gehen. Einerseits braucht es in Beratungsgesprächen und in der Arbeit mit den Teams eine besondere Sensibilität, um in den Teams eine Bereitschaft zur Entwicklung zu fördern, andererseits müssen die Folgen eines verletzenden Umgangs mit Kindern klar aufgezeigt werden. Ziel des Seminars ist es, Methoden im institutionellen Kinderschutz vorzustellen und gemeinsam zu üben. U.a. mithilfe von Bildkarten und einer Pädagogischen Reflexionsskala werden herausfordernde Situationen in Krippen, Kindertageseinrichtungen und im Hort reflektiert. Dabei gilt es, immer wieder die Perspektive zu wechseln und die Sichtweisen von Kindern und Fachkräften in den Blick zu nehmen. Zwei Online-Seminare bieten zudem die Möglichkeit, wissenschaftliche Hintergründe zu feinfühligem und verletzendem Verhalten zu vertiefen sowie sich als Teilnehmende auszutauschen und zu vernetzen.

Hinweis
Dieses Seminar nimmt Bezug auf die Inhalte des weiterentwickelten Orientierungsplan
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Kurs-Nr.
26KH0002
Dozent*in
Regina Rein, Prof. Dr. Regina Remsperger-Kehm, Prof. Dr. Astrid Boll
Schlaf- und Ruhezeiten gehören zu den sensibelsten Momenten im Alltag einer Kindertageseinrichtung. Sie sind weit mehr als Pausen – sie sind Bildungszeiten, in denen Kinder zur Ruhe finden, Erlebtes verarbeiten und Sicherheit durch Beziehung erleben. Gleichzeitig sind sie im Alltag von Ganztagseinrichtungen organisatorisch besonders herausfordernd: Große Gruppen, enge Zeitfenster, wechselndes Personal und begrenzte Räume erschweren eine verlässliche und kindgerechte Gestaltung.
Hinzu kommen alltägliche Fragen, die zu Unsicherheiten oder Spannungen im pädagogischen Handeln führen können: Wie lange dürfen Kinder schlafen? Sollen, können oder müssen Kinder zu unterschiedlichen Zeiten schlafen (dürfen)? Sollen sie geweckt werden, wenn Eltern es wünschen? Was tun, wenn Erwartungen im Team auseinandergehen oder Eltern andere Vorstellungen haben als die Einrichtung?

Auch der Kinderschutz ist in den Fokus gerückt: Die UN-Kinderrechtskonvention sichert jedem Kind das Recht auf Ruhe und Erholung zu. Doch wie gelingt ein achtsamer und respektvoller Umgang mit dieser verletzlichen Alltagssituation?
- Nähe und Distanz: Wie viel körperliche Nähe braucht oder erlaubt ein Kind beim Einschlafen? Wie sichern Fachkräfte dabei einen professionellen Rahmen?
- Ungewöhnliche Einschlafrituale: Wie gehen Fachkräfte mit kindlichen Strategien um, die irritieren oder kulturell fremd erscheinen, ohne vorschnell zu bewerten?
- Körperkontakt und Begrenzung: Wann braucht ein Kind körperliche Nähe, wann Schutz vor Übergriffigkeit – und wie kann liebevolle Begleitung ohne Grenzverletzung gelingen?
- Durchgängige Präsenz und Beobachtung: Wer begleitet den Schlaf? Wie sichern Einrichtungen die kontinuierliche Anwesenheit einer verantwortlichen Bezugsperson – auch im Sinne des Schutzauftrags?
- Gestaltung des Übergangs von der Krippe zur Ü3-Gruppe: Ein abrupter Übergang von der Krippe zur Ü3-Gruppe ohne individuelle Schlaf- oder Rückzugsmöglichkeiten kann das Wohlbefinden der Kinder erheblich beeinträchtigen. Fachkräfte sind daher gefragt, diese sensiblen Phasen professionell zu gestalten


In diesem Seminar erhalten die Teilnehmenden fachliches Hintergrundwissen, praktische Impulse zur Raum- und Ablaufgestaltung, Ideen für gelingende Übergänge, Strategien im Umgang mit herausfordernden Situationen und Anregungen für eine tragfähige Elternkommunikation.
Es wird Raum für Reflexion, kollegialen Austausch und konkrete Fallbesprechungen gegeben – mit dem Ziel, mehr Sicherheit im pädagogischen Alltag zu gewinnen und Schlafen und Ruhen als das zu sehen, was sie sein können: echte Bildungs- und Schutzräume.
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Kurs-Nr.
26KP0018
Dozent*in
Maren Kramer
Anmeldung möglich
Do., 07.05.2026 - Fr., 08.05.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
435,00 € (inkl. MwSt.)
Seminarziel ist die Vertiefung bereits vorhandener Kenntnisse des Schwerbehindertenrechts für die Sachbearbeitung.
Dazu gehören:
- Verwaltungsverfahren (zum Beispiel Sachverhaltsaufklärung, Kostenprüfung)
- Verwaltungsentscheidungen (insbesondere §§ 44, 45, 47, 48 Sozialgesetzbuch (SGB) X)
- Bescheidtechnik
- Rechtsbehelf
- Versorgungsmedizin-Verordnung (VersMedV) – unter anderem Bewertung
- und vieles mehr

Referierende des Sozialgerichtes, des ärztlichen Dienstes und der Verwaltung vermitteln praxisorientiert die Inhalte der verschiedenen Themenbereiche. Die Teilnehmenden können ihre bisherigen Erfahrungen austauschen und dabei Theorie und Praxis in Einklang bringen.

Senden Sie Ihre Fragen und Fallbeispiele zu den Themenblöcken bereits mit Ihrer Anmeldung oder spätestens drei Wochen vor Veranstaltungsbeginn an fortbildung@kvjs.de.
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Kurs-Nr.
26SP0013
Dozent*in
Ina Appel
Eine junge Frau fühlt sich seit einiger Zeit immer häufiger niedergeschlagen und zieht sich zurück. Ein weiterer Schüler hat viele Fehlzeiten, weil er keine Perspektive für sich sieht. Die Nächste reagiert immer wieder impulsiv und hat sich deshalb schon viel Ärger eingehandelt …

Mit diesen und weiteren Szenarien werden viele Fachkräfte regelmäßig konfrontiert. Jugendsozialarbeitende sind häufig die erste Anlaufstelle für die jungen Menschen, Eltern oder Lehrkräfte. Und dann?

In diesem Online-Seminar setzen wir uns mit Strategien auseinander, wie Fachkräfte auf psychisch belastete Jugendliche und junge Erwachsene reagieren können. Wir schauen uns an, welche Besonderheiten in der Adoleszenz zu beachten sind und reflektieren, wie auch mit „schwierigen Jugendlichen“ umgegangen werden kann. Es werden praktische Methoden zur niederschwelligen Unterstützung der Betroffenen vorgestellt. Wir werden stets den Auftrag und die Grenzen der Jugendsozialarbeit im Blick behalten und so auch die Themen Selbstfürsorge und Abgrenzung berücksichtigen.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26JD0027
Dozent*in
Natalie Hellerich
Anmeldung möglich
Fr. 08.05.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
179,00 € (inkl. MwSt.)
In diesem Seminar werden aktuelle Entwicklungen, neue Entscheidungen und Problemsituationen, die sich insbesondere durch die Reform des Betreuungsrechts ergeben, behandelt. Es werden die rechtlichen Grundlagen besprochen und vertieft und ausgewählte Fallbehandlungen und Falllösungen diskutiert.
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Kurs-Nr.
26RP0008
Dozent*in
Prof. Dr. Andreas Scheulen
Anmeldung möglich
Mo., 11.05.2026 - Mi., 13.05.2026
Tagungszentrum Gültstein
343,00 € (inkl. MwSt.)
Mit „schwierigen“ (schwer-) behinderten Kolleginnen und Kollegen, Mitarbeitenden oder Vorgesetzten ein konstruktives Miteinander finden.
Viele Menschen verhalten sich „schwierig“; es gelingt Ihnen größtenteils, das Verhalten der Gesprächspartner zu bestimmen, weil diesen die Möglichkeiten fehlen, mit dem „schwierigen“ Verhalten angemessen umzugehen.
In der Fortbildung geht es darum, praktische Hinweise und Techniken kennen zu lernen, um mit den „schwierigen“ Menschen Ihrer Umgebung partnerorientiert miteinander umzugehen und Lösungen für eine reibungsarme und zielorientierte Umgangsform zu finden.

Inhalte:
• Typische Kommunikationsmuster
• Gesprächsaufbau
• Strategie für die Bewältigung schwieriger Gesprächssituationen
• Verbesserung der vorhandenen Kompetenzen
• Fremd- und Selbstwahrnehmung
• Konfliktmanagement: Haltung und Techniken


Die Veranstaltung ist mit 14 CDMP-Stunden anerkannt.
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Kurs-Nr.
26IP0020
Dozent*in
Karl Lambertz
Interessensbekundung möglich

Gelassen im Sturm: Wie Führungskräfte Konflikte souverän meistern
Fortbildungsreihe: Leitungskompetenz in der Jugend-, Sozial- und Eingliederungshilfe

Mo., 11.05.2026 - Do., 25.06.2026
Tagungszentrum Gültstein
435,00 € (inkl. MwSt.)
Konflikte am Arbeitsplatz gehören zum Alltag. Wie Sie als Führungskraft damit umgehen, beeinflusst maßgeblich das Arbeitsklima, die Produktivität und letztendlich den Erfolg des Teams und der Organisation. Konflikte zu klären, ist eine zentrale Führungsaufgabe.

Konflikte können unangenehm sein, sind aber nicht zwangsläufig destruktiv. Im Gegenteil: Sie zeigen deutlich, dass es positiven Veränderungsbedarf gibt. Sie bieten die Chance zur Weiterentwicklung und fördern schließlich das konstruktive Miteinander.

In diesem Seminar lernen Sie Möglichkeiten kennen, mit Konflikten konstruktiv umzugehen – mit ihren eigenen und jenen Ihrer Mitarbeitenden. Sie lernen, Ihren Konfliktfähigkeit zu verbessern, Konfliktquellen frühzeitig zu erkennen und konstruktive Lösungen herbeizuführen. Verschiedene Methoden des Konfliktmanagements und entsprechende Lösungsstrategien werden vermittelt. Sie wenden diese in Gesprächssituationen an.

Themenschwerpunkte sind:

Input
- Konfliktarten
- Auslöser, Ursachen und Dynamiken von Konflikten
- Grundlagen und Methoden des Konfliktmanagements
- Konfliktklärungsstrategien im Überblick
- Wertschätzende Gesprächsführung

Training
- Reflexion des eigenen Konfliktverhaltens
- Erprobung von Methoden und Strategien der Konfliktklärung
- Feedback zu Auftreten und Wirkung

Das Seminar setzt sich aus einem zweitägigen Präsenztermin und einem halbtägigen Online-Reflexionstermin zusammen.

Hinweise:

Der zweite Abschnitt wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.

Die Veranstaltung besteht aus zwei Abschnitten. Mit der Anmeldung sind beide Abschnittstermine verbindlich gebucht. Der genannte Preis für alle Abschnitte wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt

Die Fortbildungsreihe ist ein Qualifizierungskonzept für Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Leitungen von Kindertageseinrichtungen sowie der Träger der Eingliederungshilfe.

Inhalte und Methoden werden bei allen Veranstaltungen stets teilnehmerzentriert vermittelt und eingeübt. Zur Gewährleistung des individuellen Transfers in den beruflichen Alltag kommt ein Methodenmix zum Einsatz. Auch der Austausch unter den Leitungskräften kommt nicht zu kurz.

Die einzelnen Seminare sind aufeinander abgestimmt, aber jeweils als in sich abgeschlossene Einheit konzipiert. Die Seminare sind einzeln und unabhängig voneinander wählbar und werden einzeln bescheinigt. Sie haben also die Möglichkeit, sich Ihr eigenes Lernkonzept zusammenzustellen – je nach Arbeitsfeldanforderungen und persönlichem Bedarf.

Mit der Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist die genaue Angabe der eigenen Leitungsfunktion oder Leitungsaufgabe erforderlich. Zur Sicherstellung der Zielgruppe erfolgt eine Auswahl der Teilnehmenden. Eine verbindliche Teilnahmezusage erfolgt spätestens nach Anmeldeschluss.

(Veranstaltungen der Reihe können auch einzeln gebucht werden)
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Kurs-Nr.
26JB0002
Dozent*in
Corinna Willhöft

Anmeldung möglich Anmeldung möglich
Fast ausgebucht Fast ausgebucht
Auf Warteliste Auf Warteliste
Kursausfall Ausfall
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