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Veranstaltung "Einführungsseminar für Verhandlerinnen und Verhandler der Stadt- und Landkreise – Grundlagen in der Eingliederungshilfe (SGB IX)" (Nr. 0051) wurde in den Warenkorb gelegt.
Es wurden folgende Kurse/Veranstaltungen gefunden:


Interessensbekundung möglich
Mo., 13.04.2026 - Fr., 19.06.2026
Tagungshaus Schönenberg
2031,00 € (inkl. MwSt.)
Dieser Kurs ist zur Arbeitsfeldeinführung von Fachkräften der Allgemeinen Sozialen Dienste in den Jugendämtern konzipiert und soll die örtliche Einarbeitung
- beim Erwerb von arbeitsfeldbezogenem Basiswissen,
- bei der Rollenfindung und -klärung und
- bei der Gewinnung von Handlungskompetenz unterstützen.

Bei den Abschnittsterminen steht die Vermittlung übergreifender Themen und allgemeingültiger Standards des Arbeitsfeldes ASD im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden können so ihre bisher gewonnenen ersten Praxiserfahrungen in einen Kontext mit allgemeingültigen fachlichen, sozialpolitischen und rechtlichen Grundlagen setzen. Darüber hinaus wird vorhandenes arbeitsfeldbezogenes Fachwissen vertieft und ergänzt und durch entsprechendes Training und Übungen die Handlungskompetenz und Handlungssicherheit gestärkt.
An den Seminartagen erfolgen theoretische Inputs, Praxisbeispiele, Diskussion, Arbeitsgruppen, Rollenspiele sowie Übungen.

Der Kurs umfasst insgesamt elf Tage und besteht aus zwei dreitägigen Abschnittsterminen sowie fünf Tagen Praxisberatung. Für die Praxistage wird die Kursgruppe in zwei regionale Gruppen aufgeteilt. Die Praxistage finden im Anschluss an den ersten Seminarblock im vier- bis sechswöchentlichen Abstand statt.
Die Praxistage vertiefen die Inhalte aus den vorangegangenen Seminartagen mit dem Ziel, das Grundwissen der Teilnehmenden aus der örtlichen Einarbeitung und den Seminaren im Rahmen einer angeleiteten Praxisreflexion in der Gruppe zu vertiefen und zu konkretisieren und mit der Praxis zu verknüpfen. Gleichzeitig soll den Teilnehmenden die Möglichkeit der aktiven Auseinandersetzung, Klärung und Standortbestimmung der eigenen beruflichen Rolle in der Institution gegeben werden.

Hinweis:

Mit der Anmeldung werden die beiden Abschnitte sowie die fünf Praxistage (Kursumfang insgesamt elf Tage) verbindlich gebucht. Der genannte Preis für beide Abschnitte und fünf Praxistage wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt.

Die Starttermine der Praxisberatungen stehen bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Die Starttermine finden in Räumlichkeiten des KVJS in Stuttgart und Karlsruhe statt. Die Termine der weiteren Praxistage finden nach Absprache in Ihren Räumlichkeiten statt.

Zur Sicherstellung der Zielgruppe behalten wir uns eine Auswahl der Teilnehmenden vor. Eine verbindliche Teilnahmezusage erfolgt daher erst nach Anmeldeschluss.

Die Veranstaltung wird dreimal in identischer Form durchgeführt:
26-4-EHSD1 21.01. - 23.01.2026 + 11.03. - 13.03.2026 Tagungshaus Schönenberg Ellwangen
26JP0045 13.04. - 15.04.2026 + 17.06. - 19.06.2026 Tagungshaus Schönenberg Ellwangen
26JP0046 21.10. - 23.10.2026 + 07.12. - 09.12.2026 Tagungshaus Schönenberg Ellwangen

Kurs 1:
AUSGEBUCHT (13.11.25 - Anmeldung wird geschlossen)
Tagungshaus Schönenberg Ellwangen
21.01. - 23.01.2026
11.03. - 13.03.2026
Karlsruhe oder Stuttgart
1. Praxisberatung: Termin steht noch nicht fest.
Die weiteren vier Praxisberatungen werden in der Gruppe vereinbart.

Kurs 2:
Das Anmeldeformular für Kurs 2 wird am 27.01.2026 freigeschalten.
Tagungshaus Schönenberg Ellwangen
13.04. - 15.04.2026
17.06. - 19.06.2026
Karlsruhe oder Stuttgart
1. Praxisberatung: Termin steht noch nicht fest.
Die weiteren vier Praxisberatungen werden in der Gruppe vereinbart.

Kurs 3:
Das Anmeldeformular für Kurs 3 wird am 02.06.2026 freigeschalten.
Tagungshaus Schönenberg Ellwangen
21.10. - 23.10.2026
07.12. - 09.12.2026
Karlsruhe oder Stuttgart
1. Praxisberatung: Termin steht noch nicht fest.
Die weiteren vier Praxisberatungen werden in der Gruppe vereinbart.
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Kurs-Nr.
26JP0045
Dozent*in
Susanne Poller, Tobias Ruppert
Gute Betreuungsqualität für Kinder und gute Arbeitsbedingungen für päd. Fachkräfte und Zusatzkräfte sind DIE Gelingensfaktoren für zuverlässige Angebote in der institutionellen Kindertagesbetreuung.
Mit der Personalberechnungstabelle des KVJS erheben Träger in Ba-Wü den erforderlichen Mindestpersonalschlüssel.
Und was kommt da noch dazu? Wie genau gestaltet sich die Strukturqualität (Rahmenbedingungen)?
In Ba-Wü liegt es im Benehmen jeder Kommune und jeden Trägers ergänzend zum Mindestpersonalschlüssel weitere Stellenanteile und finanzielle Ressourcen zu gewähren.
Der Blick in die Praxis zeigt, dass diese sog. Strukturqualitäten in Umfang und Differenzierung sowohl bei politischen Mandatsträger:innen, wie kommunalen Planungsverantwortlichen und den Trägern nicht systematisch bekannt sind und damit in der Führung der Kindertageseinrichtungen nicht vollumfänglich wahrgenommen werden.
D.h. es ist nicht bekannt, was durch die Kommune den Trägern an Mehr als der MPS zur Verfügung steht und zur Förderung der Qualität investiert wird.

Das Seminar führt auf der Basis des Arbeitsmodells der 4 Qualitätsebenen ins Thema ein und stellt ein Erhebungsinstrument zur Ermittlung der konkreten Strukturqualitäten für die einzelne KiTa/Trägerschaft/Kommune vor.
Über die Anwendung des Erhebungsinstruments werden Praxisbeispiele zur Fortschreibung und Optimierung vorgestellt.
Dabei werden Fragestellungen verfolgt:
- Welche Strukturqualität hat bei uns vor Ort welche Wirkung?
- Muss eine Weiterentwicklung erfolgen? Kann eine Kürung ohne Auswirkung auf die Betreuungsqualität erwogen werden?

Die nachfolgenden Online-Kompaktseminare unterstützen Ihren Prozess zur Weiterentwicklung der Trägerqualität:
- Trägerqualität einer Kindertageseinrichtung weiterentwickeln und dabei das Zuverlässigkeitsprinzip nach §45 SGB VIII umsetzen
- Nutzer-Frequenzanalyse – Öffnungszeiten und Personaleinsatz in Kindertageseinrichtungen besser planen
- Strukturqualität gestalten und damit Prozessqualität optimieren – durch die Transparenz von Personalressourcen und Sachmitteln

Wir empfehlen Ihnen, alle drei Veranstaltungen zu besuchen. Sie dienen auch als Vorbereitung auf das Seminar:"Rechtsichere Betriebsführung und Qualitätssicherung nach dem § 45 Abs. 2 SGBVIII".
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Kurs-Nr.
26KD0029
Dozent*in
Kariane Höhn
Anmeldung möglich
Di. 14.04.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
49,00 € (inkl. MwSt.)
Zahlreiche Fragen zum Schwerbehindertenrecht und zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement behandeln wir eingehend in den entsprechenden Kursen. Dennoch gibt es unvorhersehbare Situationen, bei denen keine Patentlösung greift. Die Fallberatung setzt da an, wo es bisher Ende Gelände hieß.

Gemeinsam erörtern wir Ihre Fragen und Fallbeispiele. Im Austausch mit den anderen Kursteilnehmenden und den Trainern erschließen Sie sich zukünftige Lösungsmöglichkeiten. Dabei wird sich auch zeigen, welche Wünsche Sie verwirklichen können und ob Ziele möglicherweise zu hoch gesteckt waren.

Wie jeder betriebliche Akteur haben Sie Ihre eigene Herangehensweise bei der Inklusion schwerbehinderter Menschen und im BEM. Diese gilt es zu reflektieren, zu erweitern und zu optimieren. Sie werden herausfinden, welche individuellen Spielräume, aber auch welche Grenzen Sie haben. Darüber hinaus erhalten Sie hilfreiche Tipps für Ihren Beratungsalltag.

Die Veranstaltung wird von Mitarbeitenden des Inklusions- und Integrationsamtes geleitet, die tagtäglich im Rahmen von BEM und Prävention in Betrieben nach Lösungen suchen.

Erleben Sie, was der Austausch mit vielen erfahrenen Funktionsträgern von Betriebs- und Verbandsseite bewirken kann! Aus grauer Theorie wird farbintensive Praxis.
Bringen Sie gerne auch Fälle aus Ihrer Praxis mit!

Die Fortbildungsveranstaltung ist mit 6 CDMP-Stunden anerkannt.
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Kurs-Nr.
26IP0044
Dozent*in
Lasse Lehning, Nina David
Auf Warteliste
Di., 14.04.2026 - Mi., 22.07.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
790,00 € (inkl. MwSt.)
Die Übernahme einer Leitungsrolle ist für Sie der Schritt in eine andere Welt. Neue Aufgaben und Anforderungen kommen auf Sie zu. Die Vorgängerin oder der Vorgänger ist irgendwie noch im Raum; es ist noch mehr unklar, als Ihnen lieb ist. Die Organisation hat Erwartungen, das Team auch – und Sie selbst haben Vorstellungen von Ihnen als Führungskraft, die es jetzt mit Leben zu füllen gilt. Sie sind gefordert, die (eigenen) Möglichkeiten zu erkennen, doch auch die Grenzen.

In der Fortbildung werden wir uns mit „Dos and Don’ts“ beschäftigen und Haltung sowie Persönlichkeit weiterentwickeln. Da wir im Rahmen der Fortbildung einen längeren Zeitraum zusammenarbeiten werden, ist auch genug Zeit, diesen Entwicklungen Raum zu geben und die Ergebnisse zu festigen.
Sie haben Gelegenheit, sich Ihres eigenen Standpunkts bewusst zu werden, Ihren Führungsstil zu reflektieren und Ihre Führungs- und Leitungskompetenz nachhaltig zu erweitern.
Individuelle Themen der Teilnehmenden werden mit aufgenommen und im Rahmen der Fortbildung bearbeitet.

Die Fortbildung wird in vier Abschnitten prozessorientiert an zwei zweitägigen Präsenzterminen sowie zwei halbtägigen Online-Terminen zur Praxisberatung der Teilnehmenden durchgeführt.
Vor dem ersten Präsenztermin erhalten die Teilnehmenden Materialien zur Vorbereitung auf die Fortbildungstermine

Hinweise:

Die Online-Termine werden mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.

Die Veranstaltung besteht aus vier Abschnitten. Mit der Anmeldung sind alle vier Abschnitte verbindlich gebucht. Der genannte Preis für alle Abschnitte wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt,
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Kurs-Nr.
26JB0001
Dozent*in
Martina Weber
Anmeldung möglich

Von der Gewalt in der Familie zum respektvollen Umgang mit Grenzen
Fortbildungsreihe Systemisches Arbeiten in den Allgemeinen Sozialen Diensten der Jugendämter

Di., 14.04.2026 - Do., 16.04.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
663,00 € (inkl. MwSt.)
Der Umgang mit dem Thema Gewalt und dabei besonders sexualisierter Gewalt in Familien fordert sowohl von den Fachkräften als auch von Mitgliedern der Familie die Nutzung ihrer spezifischen Ressourcen und die Reflexion der Interaktion zwischen den Beteiligten.

Im Umgang mit Fällen von Gewalt in Familien ist es hilfreich, auf der Grundlage eines systemischen und lösungsorientierten Verständnisses solche Interventionen zu entwickeln, die sowohl Schutz als auch Kooperation ermöglichen.
Dafür geeignete Methoden sollen in diesem Seminar erarbeitet werden – insbesondere auch anhand von Fallbeispielen, welche die Teilnehmenden mitbringen.

Inhaltliche Schwerpunkte sind:
- Definition der unterschiedlichen Gewaltformen
- Unterschiedliche Entwicklungsdynamiken von Mustern der Gewalt und des Missbrauchs in Familien sowie Möglichkeiten der Musterunterbrechung
- Geschlechtsspezifische Aspekte im Umgang mit Gewalt in Familien
- Professionelle Haltung im Umgang mit der Thematik und den betroffenen Familien (zum Beispiel Ressourcenorientierung, Transparenz, Authentizität)
- Respektvolle Interventionen unter dem Doppelmandat von Hilfe und Verantwortung für Kontrolle (Kindeswohlgefährdung), die sowohl Schutz etablieren als auch einen positiven Kontext zur Veränderung schaffen
- Kooperation verschiedener Dienste und Einrichtungen untereinander und mit der betreffenden Familie. Abgrenzungen: Was kann der ASD tun? Was müssen andere Hilfssysteme übernehmen?

Hinweise:

Die Fortbildungsreihe „Systemisches Arbeiten in den Allgemeinen Sozialen Diensten“ (ASD) richtet sich an die sozialpädagogischen Fachkräfte der Jugendämter. Ziel der Fortbildungsreihe ist es, die Teilnehmenden im systemisch orientierten Arbeiten zu qualifizieren und deren Beratungskompetenz zu erweitern.

Die Fortbildungsreihe gliedert sich in ein Grundseminar und Aufbauseminare. Alle Seminareinheiten enthalten Theorie-Sequenzen und Trainingsphasen. Die Teilnehmenden sind eingeladen, ihre eigenen Erfahrungen, Fragestellungen und Fallbeispiele einzubringen und zu bearbeiten.

Im Grundseminar wird die systemische Grundhaltung vorgestellt und deren Relevanz für das Arbeitsfeld verdeutlicht. Es wird empfohlen, vor dem Besuch der Aufbauseminare am Grundseminar teilzunehmen, sofern keine Kenntnisse des systemischen Ansatzes vorliegen.

Die Aufbauseminare werden über einen längeren Zeitraum angeboten und können in beliebiger Reihenfolge in Anspruch genommen werden. Durch die Teilnahme an einem Grundsemiar ergibt sich keine Verpflichtung zum Besuch der Aufbauseminare.

Die Fortbildungsreihe umfasst:

Grundseminar „Systemisches Arbeiten im Sozialen Dienst des Jugendamts“, in welchem Grundlagen, Haltungen sowie Methoden des systemischen Arbeitens vorgestellt werden.

Aufbauseminare:
- Von der Gewalt in der Familie zum respektvollen Umgang mit Grenzen
- Beratung bei Trennung und Scheidung
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Kurs-Nr.
26JP0025
Dozent*in
Volker Schuld
Anmeldung möglich
Di. 14.04.2026
Tagungszentrum Gültstein
255,00 € (inkl. MwSt.)
Das Seminar beschäftigt sich vertieft mit der Bedarfsermittlung und der Gesamt- und Teilhabeplanung bei dem Persönlichen Budget. Die Teilnehmenden setzen sich anhand von Fallbeispielen mit den Herausforderungen auseinander und lernen dabei mögliche Lösungsansätze kennen. Es kommen außerdem Spezialfälle zur Sprache.

Schwerpunkte sind:
- Bedarfsermittlung
- Bemessung und Umfang
- Zielvereinbarung und andere Inhalte in der Praxis
- Steuerung bei einem Persönlichen Budget
- Spezialfälle: Eltern- und Freizeitassistenz
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Kurs-Nr.
26SP0029
Dozent*in
Marco Nagel, Jan Etzel
Anmeldung möglich
Mi., 15.04.2026 - Fr., 09.10.2026
Tagungszentrum Gültstein
790,00 € (inkl. MwSt.)
Die Fortbildung richtet sich an neue Fachkräfte in der Schulsozialarbeit und vermittelt Grundlagen und Haltungen für das Arbeitsfeld.

Die Schulsozialarbeitenden erhalten bei „Neu in der Schulsozialarbeit“ Impulse zu wichtigen Themengebieten und Standards des Arbeitsfeldes, wie zum Beispiel:
- Fachliche Prämissen der Kinder- und Jugendhilfe
- Ziel- und Auftragsklärung
- Kooperationsprozesse mit Schulen
- Datenschutz, Schweigepflicht und Schutzauftrag
- Hinweise zur Gestaltung und Implementierung von Sozial- und Gruppen-Trainings
- Beratung
- Selbstmarketing und Evaluation

Die Fortbildung wird mit "Blended-Learning-Elementen" gestaltet. Den Teilnehmenden werden die grundlegenden Themenimpulse in einer Online-Lernplattform zum Selbsterkunden und Lernen bereitgestellt. Vorteile sind hierbei eine zeitflexible, ortsunabhängige Selbstlernphase, sodass die Inhalte sowohl im Vorfeld der Gruppenarbeitsphasen praxisnah bearbeitet als auch noch nach Ablauf der Fortbildung weiter eingesehen und nach Bedarf vertieft werden können. Zum einen erhalten die Teilnehmenden dabei die Grundlagen für das Arbeitsfeld und zum anderen auch jede Menge Beispiele, Tipps, konkrete Anwendungen und Know-how zu digitalen (Kommunikations-)Tools, die wiederum in der eigenen Schulsozialarbeit eingesetzt werden können.

Die Gruppenarbeitsphasen des jeweiligen Kurses fokussieren neben der begleitenden Online-Selbstlernphase den intensiven gegenseitigen Austausch, die kollegiale Beratung für eigene Lösungsstrategien zu praxisrelevanten Sachverhalten sowie die gegenseitige Vernetzung. Begleitet wird der Prozess durch die Moderation und das Coaching der Referierenden.

Ziele der Fortbildung sind unter anderem die Erarbeitung von Grundlagenwissen, Lösungs- und Kooperationskompetenz, Austausch von Wissen, Vernetzung sowie die Nutzung des Online-Raumes mit Blick auf die eigene Tätigkeit in der Schulsozialarbeit.

Hinweise:

Der Kurs wird dreimal angeboten. Jeder Kurs beinhaltet mehrere zusammenhängende Abschnitte (siehe nachfolgende Übersicht). Mit der Anmeldung sind verbindlich alle Abschnitte eines Kurses gebucht. Es können nur die Abschnitte des gebuchten Kurses besucht werden. Ein Wechsel zwischen den Kursen ist nicht möglich. Der genannte Gesamtbetrag für alle Abschnitte wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt.


Kurs 1 (26JD0021 / 26-4-SSA2-1Ax, Online-Format):
- 19.01.2026 Starttermin Online-Selbstlernphase 1, blink.it
- 29.01.2026 Online-Gruppenphase Auftakt, Big Blue Button
- 23.03.2026 Online-Gruppenphase 1, Big Blue Button
- 30.03.2026 Starttermin Online-Selbstlernphase 2, blink.it
- 29.06. - 30.06.2026: Online-Gruppenphase 2, Big Blue Button


Kurs 2 (26JB0003, Online-Präsenz-Format):
- 15.04.2026: Starttermin Online-Selbstlernphase, blink.it
- 11.06. - 12.06.2026: Präsenz-Gruppenphase 1, Tagungszentrum Gültstein
- 08.10. - 09.10.2026: Präsenz-Gruppenphase 2, Bildungszentrum Schloss Flehingen


Kurs 3 (26JD0022, Online-Format):
- 14.09.2026 Starttermin Online-Selbstlernphase 1, blink.it
- 25.09.2026 Online-Gruppenphase Auftakt, Big Blue Button
- 06.11.2026 Online-Gruppenphase 1, Big Blue Button
- 10.11.2026 Starttermin Online-Selbstlernphase 2, blink.it
- 14.12. - 15.12.2026: Online-Gruppenphase 2, Big Blue Button


Informationen zur Online-Selbstlernphase (Kurs 1, Kurs 2, Kurs 3):
- Wichtig: Bitte geben Sie bei der Anmeldung eine/Ihre direkte E-Mail-Adresse an, über die sie alle Informationen zur Fortbildung erhalten möchten und abrufen können. Auf diese E-Mail-Adresse erhalten Sie alle wichtigen Informationen seitens der Referierenden.
- An den Startterminen erhalten Sie im Laufe des Tages die Zugangsdaten. Es findet kein digitaler Termin statt.
- Die Online-Selbstlernphase erfolgt über die Online-Lernplattform blink.it. Als technische Voraussetzung wird hierfür ein PC, Tablet oder Notebook mit Internetverbindung benötigt.
- Die Inhalte der Selbstlernphase werden durch einen „Roten Faden“ als „Lernpfad“ strukturiert.
- Für die Online-Selbstlernphase sollten insgesamt circa 16 bis 20 Stunden eingeplant werden. Die Zeit kann völlig eigenständig aufgeteilt werden.
- Die Bearbeitung der Inhalte gilt als wichtige Voraussetzung für die Teilnahme an den Gruppenarbeitsphasen sowie den Lernerfolg.


Informationen zu den Online-Gruppenphasen (Kurs 1, Kurs 3):
- Die Online-Gruppenphasen erfolgen über das Online-Tool Big Blue Button.


Die Teilnahme an dieser Fortbildung ersetzt nicht die individuelle Einarbeitung sowie die fachliche Begleitung durch den Anstellungsträger.
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Kurs-Nr.
26JB0003
Dozent*in
Natasha Rombach-Döring, Uwe Straß
Anmeldung möglich
Mi. 15.04.2026
Online-Seminar
60,00 € (inkl. MwSt.)
Als weiteren Aspekt des Vertrauensschutzes werden bei diesem Online-Seminar die datenschutzrechtlichen Grundlagen der Schulsozialarbeit betrachtet und entsprechende Handlungsspielräume besprochen. Dabei ist neben der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) auch das nationale Datenschutzrecht in der Schulsozialarbeit relevant, wobei die beteiligten Akteurinnen und Akteure jedoch teilweise auf unterschiedliche Rechtsgrundlagen zurückgreifen müssen und bereits dadurch Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit auftreten können.
Als Organisationsverantwortung richtet sich der Datenschutz nicht unmittelbar an die Mitarbeitenden/Fachkräfte, sondern primär an die Trägerebene (alle Verpflichtungen aus der DSGVO richten sich beispielsweise grundsätzlich an den sogenannten „Verantwortlichen“).

Welche datenschutzrechtlichen Grundlagen für die Zusammenarbeit zwischen den Akteurinnen und Akteuren der Schulsozialarbeit relevant sind, wie diese ausgelegt werden können und welche Handlungsspielräume möglich sind, wird Schwerpunkt bei diesem Online-Seminar sein.

Die Teilnehmenden können ihre Fragestellungen vorab per E-Mail an den Referenten senden: rainer.patjens@dhbw-stuttgart.de

Hinweise:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.

Zu den „Rechtlichen Themen im Arbeitsfeld Schulsozialarbeit“ bieten wir vier Module an:

Modul 1: Aufsichts- und Verkehrssicherungspflicht, Garantenstellung
26JD0016, 18.02.2026, 08:30 - 13:30 Uhr

Modul 2: Schutzauftrag
26JD0017, 04.03.2026, 08:30 - 13:30 Uhr

Modul 3: Schweigepflicht, Zeugnisverweigerungsrecht und Anzeigepflicht
26JD0018, 18.03.2026, 08:30 - 13:30 Uhr

Modul 4: Datenschutz
26JD0019, 15.04.2026, 08:30 - 13:30 Uhr

Da sich die Inhalte der Module zum Teil aufeinander beziehen, wird der Besuch aller vier Module empfohlen. Die Module können aber auch einzeln besucht werden.
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Kurs-Nr.
26JD0019
Dozent*in
Prof. Dr. Rainer Patjens
Anmeldung möglich

Grundlagen sozialpädagogischen Handelns in Einrichtungen (Modul 1)
Fortbildungsreihe: Neu in der stationären Jugendhilfe

Mi., 15.04.2026 - Fr., 17.04.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
853,00 € (inkl. MwSt.)
In Modul 1 der Fortbildungsreihe Neu in der stationären Jugendhilfe werden die spezifischen Bedarfe und Herausforderungen im stationären Setting in den Blick genommen und Handlungskompetenzen hierfür gestärkt. Dazu werden einerseits der Zusammenhang von Bildung, Erziehung und Betreuung diskutiert und andererseits die Grundlagen pädagogischen Handelns zusammen erarbeitet und anhand von Fallbeispielen vertieft. Darüber hinaus werden die Grundlagen der Kommunikation sowie verschiedene sozialpädagogische Ansätze beleuchtet, die für die pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bedeutsam sind.

Schwerpunkte sind hierbei unter anderem:
- Muster-Aufbau-Organisation von Jugendhilfeträgern
- Spezifische Bedarfe und Herausforderungen im stationären Setting
- Berufliche Haltung und Wertevorstellungen
- Professionelles Handeln
- Umgang mit Nähe und Distanz
- Elternarbeit
- Regelwerke und deren Umsetzung in der Praxis
- Kollegiale Beratung, Teamsitzungen, Supervision

Wissen wird durch theoretische Impulse vermittelt und durch Austausch in kleinen Gruppen vertieft sowie erweitert. Des Weiteren werden Fallbeispiele der Teilnehmenden thematisiert und Methoden geübt.

Hinweise:

Ziel der Fortbildungsreihe ist es, neuen Mitarbeitenden in den stationären Hilfen zur Erziehung eine Einführung in die wesentlichen Themenfelder des Handlungsfeldes zu geben, um insbesondere den Einstieg in die stationäre Jugendhilfe zu unterstützen. Dazu gehören gesetzliche Grundlagen, handlungspraktische Anleitung, Praxisreflexion und Theorie-Praxis-Transfer. Bereits gewonnene Praxiserfahrungen werden in den Kontext allgemeingültiger, fachlicher und rechtlicher Grundlagen gesetzt. Darüber hinaus wird Handlungssicherheit gestärkt.

Die Fortbildungsreihe ermöglicht eine intensive Begleitung in den Berufseinstieg in das stationäre Handlungsfeld, um Mitarbeitende über einen gelingenden Start langfristig für die stationären Hilfen zu gewinnen. Sie stellt eine Ergänzung zu den bereits absolvierten Ausbildungen oder Studiengängen der Teilnehmenden sowie zu den jeweiligen Einarbeitungskonzepten der Einrichtungsträger dar. Über die Teilnahme an der Fortbildungsreihe wird kein Fachkraftstatus erreicht.

Die Fortbildungsreihe umfasst folgende Module:
- Modul 1 – Grundlagen sozialpädagogischen Handelns in Einrichtungen (26JP0018)
- Modul 2 – Rechtliche Grundlagen für die stationären Hilfen zur Erziehung (26JP0019)
- Modul 3 – Kinder- und Jugendrechte, (Gewalt-)Schutz, Partizipation, Beschwerde (26JP0020)
- Modul 4 – Deeskalation und Konfliktmanagement (26JP0021)
- Modul 5 – Migrationssensibles Arbeiten und Umgang mit traumatisierten UmA (26JP0022)

Die Fortbildungsreihe besteht aus fünf Modulen. Die Module können einzeln gebucht werden.
Es wird empfohlen, vor der Teilnahme an den Modulen 3, 4 und 5 die Grundlagenmodule 1 und 2 der Fortbildungsreihe zu besuchen.

Teilnehmende erhalten pro Modul eine Teilnahmebescheinigung. Sofern Teilnehmende an mindestens vier Modulen teilnehmen, können sie eine zusammenfassende Teilnahmebescheinigung erhalten.
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Kurs-Nr.
26JP0018
Dozent*in
Richard Pabst, Jens Voigtländer
Fast ausgebucht
Mi. 15.04.2026
Online-Seminar
70,00 € (inkl. MwSt.)
Der Aufgabenbereich Gesundheitssorge öffnet ein weites Tätigkeitsfeld für Betreuerinnen und Betreuer. Der Krankenversicherungsschutz der Klientinnen und Klienten muss sichergestellt werden. Die medizinische Behandlung erfordert den Abschluss eines Behandlungsvertrages. Wenn Klientinnen und Klienten krank werden, stellt sich die Frage: „Wer willigt in die OP ein?“ Die Antwort lautet: „Der Betreuer oder die Betreuerin – oder doch nicht?“

Das Seminar soll einen Überblick über das Handlungsfeld im Bereich Gesundheitssorge bieten, das durch diesen Aufgabenbereich eröffnet wird. Die Teilnehmenden sollen Handlungssicherheit im Umgang mit Dritten, aber auch in der Unterstützung der eigenen Klientinnen und Klienten gewinnen.

Im Seminar werden folgende Themen behandelt:
- Der ausreichende Krankenversicherungsschutz in der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung
- Der Behandlungsvertrag: Pflichten und Überwachung des Vertrags
- Einwilligung in medizinische Maßnahmen
- Die Einwilligungsfähigkeit der Klientinnen und Klienten
- Gerichtliche Genehmigungen bei ärztlichen Maßnahmen

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26RD0027
Dozent*in
Susanne Weber-Käßer
Anmeldung möglich
Mi. 15.04.2026
Online-Seminar
110,00 € (inkl. MwSt.)
In der Beratungspraxis stellt sich häufig die Frage, ob ein Widerspruch gegen Bescheide zu Leistungen nach dem SGB XI Erfolg verspricht – oder ob die Erfolgsaussichten eher gering sind.

Diese Fortbildung gibt Ihnen Orientierung: Sie lernen, in welchen Fällen ein Widerspruch sinnvoll erscheint und wann die Einschätzung des Medizinischen Dienstes beziehungsweise der Pflegekasse akzeptiert werden sollte.

Darüber hinaus erhalten Sie eine kompakte Einführung in das Widerspruchsverfahren.

Im Seminar erfahren Sie, wie ein Widerspruch korrekt gestellt wird, worauf dabei zu achten ist und wie sich die Erfolgsaussichten realistisch einschätzen lassen. Zudem erhalten Sie hilfreiche Tipps, wie Sie Ratsuchenden den Umgang mit einem Widerspruch erklären können.

Die Online-Veranstaltung wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26SD0002
Dozent*in
Gabriele Lenz
Ziel des Seminars ist die Vermittlung von Grundkenntnissen über die wesentlichen Aufgabenbereiche und Tätigkeitsschwerpunkte, insbesondere im Verhandlungs- und Vertragswesen.
Es besteht die Gelegenheit zur Beantwortung von offenen Fragen und zum fachlichen Austausch.

Inhaltliche Schwerpunkte der Veranstaltung sind:
- Aktuelle Informationen der Eingliederungshilfe
- Handlungsgrundlagen und rechtliche Voraussetzungen
- Zuständigkeiten
- Aufbau der Gremien, Kommissionen und der Schiedsstelle
- Landesrahmenvertrag
- Verfahrensablauf einer Verhandlung samt Besonderheiten (z.B. Federführungsprinzip)
- Zusammensetzung der Entgelte
- Erfahrungsaustausch und Klärung von Fragen
weitere Details

Kurs-Nr.
26SP0051
Dozent*in
noch nicht bekannt
Anmeldung möglich
Do. 16.04.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
49,00 € (inkl. MwSt.)
Als Vertrauensperson beraten Sie schwerbehinderte Menschen auch im Hinblick auf die amtliche Feststellung ihres Status. Natürlich liegt jeder Fall anders, so dass Sie oft mehr brauchen als das Wissen über grundsätzliche Aspekte. Folgende Fragen zum Verfahren dürften Ihnen regelmäßig gestellt werden:

• Was bedeutet „Unterstützung“ bei Anträgen?
• Gehören medizinische Detailfragen auch zum Beratungsumfang?
• Welche Erfolgsaussichten hat mein Antrag?
• Haben Sie konkrete Praxistipps?

In dieser Veranstaltung erfahren Sie alles über das Anerkennungsverfahren als schwerbehinderter Mensch ebenso wie über Höher- oder Herabstufungen. Erweitern Sie Ihre Beratungskompetenz und erleichtern Sie sich mit diesem Wissen Ihre eigene Arbeit!

Themen:
• Verfahren zur Feststellung einer Schwerbehinderung
• Versorgungsmedizin-Verordnung
• Merkzeichen im Ausweis
• Rechtsbehelfe

Die Fortbildungsveranstaltung ist mit 7 CDMP-Stunden anerkannt.
weitere Details

Kurs-Nr.
26IP0009
Dozent*in
Patricia Berg
Inobhutnahmen gehören zu den komplexesten und verantwortungsvollsten Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe. Sie erfordern rechtliche Sicherheit, fachliche Klarheit und sozialpädagogische Handlungskompetenz – häufig unter hohem Zeitdruck und in emotional herausfordernden Situationen. Fehlende Unterbringungsmöglichkeiten und Anschlusshilfen sowie der zunehmende Fachkräftemangel verstärken den Druck für alle Beteiligten zusätzlich. Diese Anforderungen verlangen nach einer fundierten fachlichen Auseinandersetzung und Weiterentwicklung der Praxis.

Der Fachtag greift diese Herausforderungen auf und bietet Impulse zur fachlichen Vertiefung, Reflexion und Weiterentwicklung der Inobhutnahmepraxis. Im Fokus stehen sowohl rechtliche Rahmenbedingungen als auch sozialpädagogische Perspektiven und praxisnahe Fragestellungen.


Am Vormittag erwarten die Teilnehmenden zwei Fachvorträge zur Inobhutnahme:

- Rechtliche Rahmenbedingungen der Inobhutnahme unter Berücksichtigung aktueller Praxisfragen
(Dr. Janna Beckmann, Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V.)
- Inobhutnahmen als sozialpädagogische Tätigkeiten – Anforderungen und Herausforderungen
(Prof. Dr. Franzheld, Universität Erfurt)

Im Anschluss stehen die beiden Referierenden für Rückfragen und einen gemeinsamen fachlichen Austausch zur Verfügung.


Am Nachmittag werden in fünf Fachforen ausgewählte Schwerpunktthemen vertieft und Praxisfragen diskutiert.
Die Fachforen bieten Raum für Austausch, Diskussion und Reflexion.

1. Selbstmelder*innen als Adressat*innen von Schutzmaßnahmen
(Prof. Dr. Franzheld, Universität Erfurt)

2. Inklusive Inobhutnahmen – Erweiterte Perspektiven auf einen diversitätssensiblen Kinderschutz
(Dr. Severine Thomas, Universität Hildesheim)

3. Junge Kinder in stationären Inobhutnahmegruppen
(Ingrid Derek, Fachdienst für Erziehungshilfen; Julie Stelzenmüller, Gruppenleitung Eduard-Pfeiffer-Gruppe – Kleinkindgruppe von 0 - 6 Jahren)

4. Inobhutnahmeerleben von jungen Menschen und Eltern – Impulse für die Fachpraxis
(Corinna Petri, Perspektive gGmbH – Institut für sozialpädagogische Praxisforschung und -entwicklung)

5. Traumasensibles Arbeiten im Kontext Inobhutnahme
(Marion Quitt, Diakonisches Werk Württemberg)


Der gesamte Fachtag wird visuell von einer Graphic Recorderin dokumentiert. Dadurch werden zentrale Inhalte, Diskussionen und Impulse anschaulich festgehalten und nachhaltig sichtbar gemacht.


Hinweise:

Sie haben die Möglichkeit, an zwei der insgesamt fünf Fachforen teilzunehmen. Die detaillierten Beschreibungen der einzelnen Fachforen finden Sie im Tagungsprogramm.

Aufgrund der begrenzten räumlichen Kapazitäten ist eine Vorabauswahl der Teilnehmenden erforderlich. Nach Ihrer Anmeldung zum Fachtag erhalten Sie eine E-Mail mit einem Link, über den Sie Ihre Präferenzen für die Fachforen angeben können. Wir bemühen uns, Ihnen die Teilnahme an dem von Ihnen am höchsten priorisierten Fachforum zu ermöglichen. Für das zweite Fachforum berücksichtigen wir Ihre weiteren Priorisierungen entsprechend der verfügbaren Kapazitäten.
Sie erfahren vor Ort, an welchen Fachforen Sie teilnehmen.

Das Ende der Anmeldefrist ist der 06.04.2026.

Tagungsprogramm
09:00 Uhr Anreise mit Brezelimbiss
09:30 Uhr Begrüßung und Einführung in den Fachtag
Michael Riehle, Referatsleiter Hilfe zur Erziehung und Stv. Dezernatsleiter, KVJS-Landesjugendamt
09:40 Uhr Rechtliche Rahmenbedingungen der Inobhutnahme unter Berücksichtigung aktueller Praxisfragen
Dr. Janna Beckmann, Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V.
10:30 Uhr Inobhutnahmen als sozialpädagogische Tätigkeiten. Anforderungen und Herausforderungen
Prof. Dr. Tobias Franzheld, Universität Erfurt
11:15 Uhr Moderierter Austausch zu beiden Fachbeiträgen
12:00 Uhr Mittagessen
13:00 Uhr Fachforen: 1. Durchgang
14:15 Uhr Kaffeepause
14:45 Uhr Fachforen: 2. Durchgang
16:00 Uhr Pause
16:15 Uhr Abschluss und Ausblick im Plenum
17:00 Uhr Tagungsende



Beschreibung der Fachforen
Selbstmelder*innen als Adressat*innen von Schutzmaßnahmen
Prof. Dr. Franzheld, Universität Erfurt

In diesem Forum werden die Ergebnisse eines Forschungsprojekts vorgestellt, das sich mit Selbstmelder*innen in der Inobhutnahme beschäftigt. Ausgangspunkt ist die Überlegung, dass der Schritt zur Selbstmeldung, aber auch die anschließende Unterbringung in der Schutzeinrichtung, Jugendliche zu einer Arbeit an der eigenen Biographie auffordern. Es werden aktuelle Befunde aus dem Projekt diskutiert, u.a. die Bedeutung von Techniken einer biographischen "Neutralisierung", die im Projekt als übergreifendes Ergebnis von Biographieanalysen herausgearbeitet wurde.
Gemeinsam soll auch der Frage nachgegangen werden, welche fachlichen Potentiale in der Biographiearbeit mit Jugendlichen in einer vorläufigen Schutzunterbringung liegen können. Das Forum bietet die Gelegenheit für einen Austausch und vertiefte Fachdiskussionen zum vorgestellten Thema.


Inklusive Inobhutnahmen – Erweiterte Perspektiven auf einen diversitätssensiblen Kinderschutz
Dr. Severine Thomas, Universität Hildesheim

Seit 2021 besteht mit der Verabschiedung des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes auch für Inobhutnahmeverfahren (ION) der Auftrag, geeignete inklusive Angebote bereitzustellen (AGJ 2022). Anfragen zur Unterbringung von jungen Menschen mit geistigen oder körperlichen Behinderungen aus dem familiären Kontext oder aus Einrichtungen gewinnen somit an Bedeutung. Kommunale Infrastrukturen sind auf die Bedarfslagen dieser jungen Menschen jedoch noch nicht ausreichend ausgerichtet (Rücker 2023). Es stellen sich aber auch für anderen Personengruppen die Frage, wie Inobhutnahmeverfahren inklusiver gestaltet werden können, z. B. im Umgang mit Sprachbarrieren. 
In dem Beitrag werden erweiterte Perspektiven auf inklusive Inobhutnahmeverfahren diskutiert und wie diese von öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe gemeinsam weiterentwickelt werden können. Es werden mit den Teilnehmenden des Fachforums fachliche Anforderungen und bisherige Leerstellen für eine Inobhutnahme von jungen Menschen mit besonderen Teilhabebeeinträchtigungen erörtert und zusammengetragen.


Junge Kinder in stationären Inobhutnahmegruppen
Ingrid Derek, Fachdienst für Erziehungshilfen
Julie Stelzenmüller, Gruppenleitung Eduard-Pfeiffer-Gruppe – Kleinkindgruppe von
0 - 6 Jahren

Das Fachforum „Junge Kinder in stationären Inobhutnahmegruppen“ beleuchtet, welche grundlegenden emotionalen, sozialen und körperlichen Bedürfnisse Kinder für eine gesunde Entwicklung haben. 
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Kinder verlässliche Beziehungen, emotionale Sicherheit, Stabilität sowie passende Entwicklungs- und Beteiligungsmöglichkeiten in stationären Inobhutnahmegruppen erfahren können. Gemeinsam wird erarbeitet, welche besonderen Belastungen junge Kinder in Krisensituationen erleben und wie sich diese auf ihr Verhalten und ihre Entwicklung auswirken können. Anhand praxisnaher Beispiele wird aufgezeigt, wie Schutz, Struktur und Feinfühligkeit im Alltag der Inobhutnahmegruppe gestaltet werden können. 
Das Fachforum lädt dazu ein, die eigene Haltung zu reflektieren und Ideen für eine entwicklungsfördernde Praxis mitzunehmen.


Inobhutnahmeerleben von jungen Menschen und Eltern – Impulse für die Fachpraxis
Corinna Petri, Perspektive gGmbH – Institut für sozialpädagogische
Praxisforschung und -entwicklung

In diesem Forum werden die Ergebnisse eines explorativen Projekts vorgestellt, das die Erlebensperspektiven von in Obhut genommenen jungen Menschen und deren Eltern untersucht hat. Was machen junge Menschen und Eltern relevant? Welche Faktoren nehmen stärkenden oder belastenden Einfluss auf Bewältigungsprozesse? Wie verarbeiten und deuten junge Menschen und Eltern Erfahrungen, die sie während der Inobhutnahme machen?
Das Forum bietet Raum für eine vertiefte Diskussion der Ergebnisse und ermöglicht den Teilnehmenden, die praktischen Implikationen der Forschungsergebnisse zu erörtern.


Traumasensibles Arbeiten im Kontext Inobhutnahme
Marion Quitt, Diakonisches Werk Württemberg

Kinder, Jugendliche und ihre Familien bringen im Kontext Inobhutnahme oft belastende Erfahrungen mit – sie brauchen Sicherheit, Orientierung und Menschen, die ihre Reaktionen verstehen. In diesem Forum erhalten Fachkräfte einen kompakten Einblick in Grundlagen sowie zentrale Aspekte einer traumapädagogischen Haltung und lernen ausgewählte Methoden kennen.
In einer kurzen Arbeitsphase erhalten sie die Möglichkeit, eine Methode zu vertiefen oder sich mit der Frage zu beschäftigen, ob und wie Inobhutnahme zu einem sicheren Ort werden kann. Im Zentrum steht die Frage, was Fachkräfte in ihrer pädagogischen Arbeit zur Stabilisierung der jungen Menschen und Familien beitragen können.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0081
Dozent*in
Prof. Dr. Tobias Franzheld, Dr. Janna Beckmann, Dr. Severine Thomas, Corinna Petri, Ingrid Derek, Julie Stelzenmüller, Marion Quitt

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