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Das Fortbildungsangebot des KVJS-Landesjugendamts richtet sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen und freien (einschließlich der privaten/gewerblichen) Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Baden-Württemberg. Die Veranstaltungen bieten die Möglichkeit, Kenntnisse und methodische Fähigkeiten aufzufrischen, zu vertiefen und neu zu erwerben. Sie sind auch ein Forum für den fachlichen Austausch und bieten neue Impulse zur Weiterentwicklung der Jugendhilfepraxis vor Ort.

Kindertagesbetreuung

Das Fortbildungsangebot des KVJS-Landesjugendamts richtet sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen und freien (einschließlich der privaten/gewerblichen) Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Baden-Württemberg. Die Veranstaltungen bieten die Möglichkeit, Kenntnisse und methodische Fähigkeiten aufzufrischen, zu vertiefen und neu zu erwerben. Sie sind auch ein Forum für den fachlichen Austausch und bieten neue Impulse zur Weiterentwicklung der Jugendhilfepraxis vor Ort.





Fast ausgebucht
Do. 05.03.2026
Online-Seminar
80,00 € (inkl. MwSt.)
Eine gelingende Zusammenarbeit zwischen pädagogischem Fachpersonal und Eltern ist eine zentrale Voraussetzung für die bestmögliche Entwicklung und Förderung von Kindern. Dabei stellt die zunehmende kulturelle Vielfalt innerhalb der Elternschaft Fachkräfte vor neue Herausforderungen – und eröffnet gleichzeitig wertvolle Chancen für eine inklusive und bereichernde Zusammenarbeit.
Im Fokus dieser Fortbildung steht die Frage, wie Elternarbeit in einer vielfältigen Gesellschaft kultursensibel, ressourcenorientiert und respektvoll gestaltet werden kann. Gemeinsam werden praxisnahe Strategien erarbeitet, um den unterschiedlichen Bedürfnissen und Lebensrealitäten heterogener Elterngruppen gerecht zu werden und gleichzeitig die eigene professionelle Handlungskompetenz weiterzuentwickeln.

Im Mittelpunkt stehen dabei folgenden Themen:
- Elterngruppen verstehen und begleiten:
Sie lernen, wie Sie sensibel auf unterschiedliche Muttersprachen, kulturelle Prägungen und Erwartungen von Eltern eingehen können.
- Interkulturelle Methodenkompetenz:
Entwickeln Sie fundierte, alltagstaugliche Ansätze für eine wertschätzende und partizipative Elternarbeit auf institutioneller Ebene.
- Fallarbeit und kollegialer Austausch:
Anhand konkreter Praxisbeispiele reflektieren wir gemeinsam Handlungsoptionen und erarbeiten konstruktive Lösungswege.
- Wertschätzende Kommunikation:
Sie trainieren dialogorientierte Gesprächsführung – auch in Situationen, in denen kul-turell bedingte Missverständnisse auftreten können.
- Eigene Kompetenzen erproben:
Im geschützten Rahmen haben Sie die Möglichkeit, eigene Ansätze zu testen, zu re-flektieren und gezielt weiterzuentwickeln.

Dieses Online-Seminar richtet den Fokus darauf, Ihre interkulturellen Kompetenzen weiter auszubauen, neue Perspektiven zu gewinnen und gemeinsam mit anderen Fachkräften an einer professionellen, respektvollen Elternarbeit zu arbeiten – zum Wohle der Kinder und zur Stärkung Ihrer eigenen Handlungssicherheit im pädagogischen Alltag.
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Kurs-Nr.
26KD0024
Dozent*in
Dr. Natalia Tilton
Anmeldung möglich
Mo., 09.03.2026 - Di., 10.03.2026
Online-Seminar
170,00 € (inkl. MwSt.)
In der praxisorientierten Fortbildung werden zentrale Alltagsthemen in Kinderkrippe oder Kita beleuchtet. Fachkräfte erhalten insbesondere einen Überblick über Möglichkeiten einer achtsamen und responsiven Alltags-Begleitung der Kinder.

Im Mittelpunkt stehen dabei folgende Fragen:
- Wie können Aktivitäten wie füttern und selbstständig essen lernen, schlafen, wickeln, toilettenfit-werden sowie das An- und Ausziehen in der Kita positiv gestaltet werden?
- Wie bauen Kinder in ihrer Entwicklung Selbstpflegekompetenzen auf?
- Wie werden Mahlzeiten, Garderobe, Wickeltisch oder Schlaf zu Entwicklungs- und Bildungsorten?
- Wie können die Übergänge, die so genannten Mikrotransitionen, zwischen all den Situationen im Alltag gestaltet werden?
- Wie beraten die Fachkräfte die Eltern, wenn es um das Essen, das Schlafen oder die Sauberkeitsentwicklung geht?

Nach dem Seminar wissen Sie:
- Welche Schlafbedürfnisse Kinder haben
- Wie die Ess- und Trinkentwicklung verläuft, welche „Werkzeuge“ diese Entwicklungsprozesse unterstützen
- Wie die normale Sauberkeits-Entwicklung abläuft, welche Schwierigkeiten auftreten können und wie man ihnen im Kita-Alltag begegnen kann. Was bei Ängsten wie Toilettenangst gemacht werden kann. Wie eine gute Toiletten-Assistenz aussehen kann.
- Wie Sie Kleinkinder gut beim An- und Ausziehen begleiten können
- Wie man auch die eigene Gesundheit bei all den Assistenzaufgaben im Schlafraum, Waschraum und Gruppenraum im Blick behalten kann.
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Kurs-Nr.
26KD0002
Dozent*in
Prof. Dr. Dorothee Gutknecht
Anmeldung möglich
Mi. 11.03.2026
Online-Seminar
45,00 € (inkl. MwSt.)
Das Online-Kompaktseminar beschäftigt sich mit den sozialversicherungsrechtlichen Fragen im Bereich der Kindertagespflege.

Thematisiert werden die Sozialversicherung im Bereich der Kindertagespflege und insbesondere die Renten-, Kranken-, Pflege- und Unfallversicherung sowie die Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge.

Die Teilnehmenden können Fragen vorab (bis spätestens vier Wochen vor dem Veranstaltungstermin) bei Herrn Sebastian Lehmann (Sebastian.Lehmann@kvjs.de) einreichen.

Darüber hinaus besteht für die Teilnehmenden während des Seminars die Möglichkeit, konkrete eigene Fragestellungen einzubringen.
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Kurs-Nr.
26KD0036
Dozent*in
Mirjam Taprogge
Anmeldung möglich
Do. 12.03.2026
Online-Seminar
45,00 € (inkl. MwSt.)
Kinder erwerben ihre Sprache sowohl in der Familie als auch in der Kindertageseinrichtung. Das gilt natürlich auch für mehrsprachige Kinder.
Pädagogische Fachkräfte machen sich viele Gedanken darüber, wie mehrsprachige Kinder aufwachsen und die Sprache Deutsch erwerben.

In diesem Online-Kompaktseminar gibt es Antworten auf folgende Fragen zu diesem Thema:

- Wie funktioniert der frühe mehrsprachige Spracherwerb? Wie Kinder die deutschen Wörter entschlüsseln und anwenden, sie vom Wort zum Satz kommen und das Grundgerüst der deutschen Sprache entdecken.
- Haben mehrsprachige Kinder es schwerer als einsprachig Aufwachsende?
- Warum ist eine positive Haltung zur Mehrsprachigkeit so wichtig? Und ist Mehrsprachigkeit wirklich kein Problem?

Aktuelle Erkenntnisse zur Mehrsprachigkeit, die in der Kindertageseinrichtung relevant sind, werden praxisnah erklärt.
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Kurs-Nr.
26KD0010
Dozent*in
Susanne Kühn
Anmeldung möglich
Do. 12.03.2026
Online-Seminar
50,00 € (inkl. MwSt.)
Die Begleitung von Kindern bei den Toilettengängen ist ein wichtiger Anteil der pädagogischen Arbeit von Fachkräften in Kindertageseinrichtungen. Besonders in der Krippe, aber auch im Kindergarten und in altersgemischten Gruppen nimmt diese Tätigkeit im Tagesablauf viel Zeit in Anspruch.

Das Zeitfenster des Übergangs von der Windel zur autonomen Windelfreiheit ist individuell unterschiedlich. Damit die Begleitung dieser Entwicklung möglichst entspannt verlaufen kann, ist entwicklungspsychologisches Fachwissen hilfreich.
Die Auseinandersetzung mit dem Thema Schutz der Kinder vor Übergriffen, sowie Kenntnisse über geschlechter- und kulturspezifische Besonderheiten sind in diesem Zusammenhang ebenfalls wichtige Themen.

Anhand anschaulicher Alltagssituationen aus der Praxis wird deutlich, wie den diversen Herausforderungen rund um die Ausscheidungsautonomie achtsam und responsiv begegnet werden kann.
Alltägliche Situationen können sein:
- Ein Kind hat eine Weile lang selbstständig die Toilette aufgesucht. Doch plötzlich weigert es sich. Woran kann das liegen?
Und was können wir tun?
- Ein Kind hat regelmäßig „Bremsstreifen“ in der Unterhose, manchmal
kotet es auch ein. Woran kann das liegen? Und wie kann ich damit umgehen?
- Wir haben ein vierjähriges Kind, das noch eine Windel trägt. Wie können wir damit umgehen?
- Der Kindergarten möchte nur windelfreie Kinder aufnehmen. Müssen wir in der Krippe dafür sorgen, dass das klappt?

Inhalte des Seminars sind:
- Theoretisches Wissen über die Entwicklung zur Ausscheidungsautonomie
- Feinfühlige und responsive pädagogische Begleitung der Kinder
- Begleitung von Wickelsituationen und Toilettengängen im Zusammenhang mit Übergriffen und Kinderschutz
- Kulturelle Besonderheiten wahrnehmen und damit umgehen
- Mädchen und Jungen geschlechtersensibel begleiten
- Ausscheidungssituationen unterwegs in der Natur oder in städtischen Gebieten vorbereiten und gestalten
- Zusammenarbeit mit Eltern
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Kurs-Nr.
26KD0021
Dozent*in
Anina Dürmüller-Frei
Auf Warteliste
Do. 12.03.2026
Online-Seminar
0,00 € (inkl. MwSt.)
Jeder Träger einer Kindertageseinrichtung bedarf für den Betrieb eine Erlaubnis nach § 45 SGB VIII. Grundsätzlich gilt das Fachkräftegebot nach § 7 KiTaG beziehungsweise § 34 LKJHG. Der Träger ist für die Einhaltung der Vorgaben bezüglich der Qualifikation und der Eignung des Fachpersonals gem. § 45 Abs. 3 Nr. 2 SGB VIII verantwortlich.

Aufgrund der Vielfalt an Berufsausbildungen und Qualifikationen, die zum Einsatz als pädagogische Fachkraft nach § 7 KiTaG und § 34 LKJHG in einer Kindertageseinrichtung führen können, ergeben sich in der Praxis häufig Fragen, wer in einer Kindertageseinrichtung in welcher Funktion beschäftigt werden kann.

In dem angebotenen Online-Kompaktseminar werden eine Übersicht und Informationen angeboten zu
- Fachkräftekatalog in § 7 KiTaG und § 34 LKJHG
- Ausbildungswege
- Ausnahmezulassungen

Zudem soll Raum gegeben werden für Fragen, die von den Teilnehmenden eingebracht werden.
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Kurs-Nr.
26KD0022
Dozent*in
Referentenpool KVJS, noch nicht bekannt
Anmeldung möglich
Di., 17.03.2026 - Mi., 18.03.2026
Tagungszentrum Gültstein
436,00 € (inkl. MwSt.)
Das Forum Fachberatung, als Kooperationsveranstaltung des KVJS Landesjugendamt – Referat Kindertageseinrichtung – und dem Forum Frühkindliche Bildung Baden-Württemberg, wird sich auch diese Jahr mit den aktuellen Themen aus dem Bereich Kindertageseinrichtungen beschäftige.

Seit Juli 2025 liegt der weiterentwickelte Orientierungsplan für Bildung und Erziehung in Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege in Baden-Württemberg vor. Mit dem Beginn der Roll-out-Phase wird die Umsetzung in die Praxis intensiv begleitet. Ziel ist es, die pädagogische Qualität weiter zu stärken und aktuelle gesellschaftliche Anforderungen systematisch in der frühkindlichen Bildung zu verankern. Das diesjährige Forum Fachberatung widmet sich der zentralen Rolle der Fachberatung in diesem Prozess. Fachberaterinnen und Fachberater sind maßgeblich daran beteiligt, die Einrichtungen bei der Implementierung des Orientierungsplans zu unterstützen, Veränderungsprozesse zu begleiten und die Qualitätssicherung zu fördern.
Im Fokus stehen die Veränderungen, welche mit dem WeOp einhergehen: Neues und Bewährtes, das Kind im Mittelpunkt, die vier neuen Leitprinzipien des Orientierungsplans, die Matrix und deren Nutzen im Alltag, konkrete Anwendung bei Kindern mit herausgefordertem Verhalten, Kinderschutzkonzepten, SprachFit usw.

Das Forum bietet Raum für fachlichen Austausch, die Reflexion bestehender Beratungsansätze sowie die Entwicklung praxisnaher Strategien zur Umsetzung der Leitprinzipien.

Am ersten Tag wird uns Frau Hermann, Referatsleiterin des Referates Kindertageseinrichtungen im KVJS, und Frau Prof. Dr. Soultanian Leitung des Form Frühkindliche Bildung, sowie Vertreter aus dem Kultusministerium Frau Ellwanger und Herr Sitzler Einblicke in die aktuellen Themen der Institute geben.

Im Anschluss werden wir mit den Referentinnen Constanze Blenig, Petra Evanschitzky und Sylvia Zöller, und dem Forum Frühkindliche Bildung in die Umsetzung und der Arbeit mit dem weiterentwickelten Orientierungsplan einsteigen.
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Kurs-Nr.
26KP0052
Dozent*in
Kristin Hermann, Sylvia Zöller, Constanze Blenig, Anna Watzlawik, Evelyn Gierth, Sandra Kopietz, Jana Ellwanger, Bernd Sitzler, Prof. Dr. Nataliya Soultanian, Dr. Nicole Sturmhöfel, Tina Prinz, Petra Evanschitzky
Interessensbekundung möglich

Mitarbeitende fördern – Potenziale entfalten
Fortbildungsreihe: Leitungskompetenz in der Jugend-, Sozial- und Eingliederungshilfe

Mi. 18.03.2026
Online-Seminar
50,00 € (inkl. MwSt.)
Die Herausforderung für Mitarbeitende, eigenverantwortlich zu arbeiten, ist gestiegen. Wie definiert sich vor diesem Hintergrund die Rolle von Leitungskräften? Welche Funktionen übernimmt die Leitung in der Aufgabenwahrnehmung sowie in der Begleitung und Beratung der Mitarbeitenden? Mit diesen Fragestellungen sieht sich vor allem die „mittlere“ Leitungsebene konfrontiert, in ihrer „Sandwich-Position“ hierdurch oftmals verunsichert. Es wird erwartet, dass sie die Ziele der Institution in der jeweiligen Organisationseinheit umsetzt. Ein motiviertes Team, das gut zusammenwirkt, ist Voraussetzung für den Erfolg.

Dieses Online-Kurzseminar soll Ihnen einen kompakten Überblick über Strategien und Instrumente geben, wie Sie Mitarbeitende im Teamkontext gezielt fördern können.

Schwerpunktthemen:
- Führungsstil und Leitungsrolle
- Förderung der Eigenmotivation der Mitarbeitenden
- Von der Anleitung zur Delegation von Aufgaben und Verantwortung
- Beratung und Förderung als Elemente von Leitung
- Mitarbeitergespräche führen

Hinweise:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.

Die Inhalte können im Präsenz-Seminar „Mitarbeitende fördern – Potenziale entfalten“ (26JP0017) vom 14.10.2026 bis 15.10.2026 vertieft werden.

Die Fortbildungsreihe ist ein Qualifizierungskonzept für Leitungskräfte der verschiedenen Ebenen öffentlicher und freier Träger der Jugend- und Sozialhilfe wie Jugendamt und Sozialamt, Beratungsstellen, Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und Leitungen von Kindertageseinrichtungen sowie der Träger der Eingliederungshilfe.

Inhalte und Methoden werden bei allen Veranstaltungen stets teilnehmerzentriert vermittelt und eingeübt. Zur Gewährleistung des individuellen Transfers in den beruflichen Alltag kommt ein Methodenmix zum Einsatz. Auch der Austausch unter den Leitungskräften kommt nicht zu kurz.

Die einzelnen Seminare sind aufeinander abgestimmt, aber jeweils als in sich abgeschlossene Einheit konzipiert. Die Seminare sind einzeln und unabhängig voneinander wählbar und werden einzeln bescheinigt. Sie haben also die Möglichkeit, sich Ihr eigenes Lernkonzept zusammenzustellen – je nach Arbeitsfeldanforderungen und persönlichem Bedarf.

Mit der Anmeldung zu dieser Veranstaltung ist die genaue Angabe der eigenen Leitungsfunktion oder Leitungsaufgabe erforderlich. Zur Sicherstellung der Zielgruppe erfolgt eine Auswahl der Teilnehmenden. Eine verbindliche Teilnahmezusage erfolgt spätestens nach Anmeldeschluss.

(Veranstaltungen der Reihe können auch einzeln gebucht werden)

!!- ZU DIESER VERANSTALTUNG NEHMEN WIR KEINE ANMELDUNGEN MEHR AN -!!
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Kurs-Nr.
26JD0006
Dozent*in
Bernd Löhle
Träger von Kindertageseinrichtungen stehen hohen Erwartungen und vielfältigen Anforderungen gegenüber. Mit dem neu eingeführten Zuverlässigkeitsprinzip im Kinder- und Jugendstärkungsgesetz im § 45 SGB VIII ff. wird die Verantwortung in der Steuerung und Betriebsführung des Trägers noch deutlicher herausgestellt und eine hohe Fachlichkeit in der Betriebsführung gefordert.

Ziel des Seminars ist es die Verantwortungs- und Aufgabentransparenz für alle Beteiligten auf Träger- und Einrichtungsebene sowie den KiTa-Leitungen sicherzustellen. Dies bedarf auf der Verantwortungsebene der Ausweisung verbindlicher Kompetenz- und Aufgabenbereiche und eines differenzierten Informationsmanagements unter den wesentlichen Akteuren.
Das Augenmerk wird auf die vier Kernprozesse der Einrichtungskonzeption gelegt, welche verwoben sind mit dem Querschnittsthema Inklusion:
- Strukturelle Rahmenbedingungen
- Betriebsführung; Personalmanagement
- Kindeswohl und Kinderschutz
- Pädagogische Konzeption

Unter Einbezug des gängigen Modells der Qualitätsentwicklung:
Orientierungsqualität, Strukturqualität, Prozessqualität und Ergebnisqualität, werden Beispiele erörtert, wie Zuständigkeiten, förderliche Instrumente und verbindliche Prozessabläufe die geforderte Qualitätsentwicklung und -Sicherung, sowie die ordnungsgemäße Buch- und Aktenführung für einen Träger handhabbar gemacht. Dabei wird das Ziel des Aufbaus eines Trägerhandbuchs und einer zieldienlichen Buch- und Aktenführung verfolgt. Die Teilnehmenden lernen Vorgehensweisen zur konkreten Umsetzung kennen und erhalten Praxisleitfäden.
Durch die eingebrachten Praxisbeispiele der Referentin werden mit konkrete Praktiken der Teilnehmenden ergänzt. Ein Mehrwert des Seminars ist der angeleitete Erfahrungsaustausch unter Trägerverantwortlichen bei der Umsetzung eines rechtssicheren Betriebs einer Kindertageseinrichtung.

Die Online-Kompaktseminare "Einblick: Trägerqualität einer Kindertageseinrichtung weiterentwickeln und dabei das Zuverlässigkeitsprinzip nach §45 SGB VIII umsetzen", "Nutzer-Frequenzanalyse – Kindertageseinrichtungen- Öffnungszeiten und Personaleinsatz besser planen" und "Strukturqualität gestalten und damit Prozessqualität optimieren – durch die Transparenz von Personalressourcen und Sachmitteln unterstützen" Ihren Prozess zur Weiterentwicklung der Trägerqualität.
Wir empfehlen Ihnen, die Veranstaltungen im Vorfeld zu besuchen.
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Kurs-Nr.
26KP0044
Dozent*in
Sandra Kopietz, Kariane Höhn
Gute Betreuungsqualität für Kinder und gute Arbeitsbedingungen für päd. Fachkräfte und Zusatzkräfte sind DIE Gelingensfaktoren für zuverlässige Angebote in der institutionellen Kindertagesbetreuung.
Mit der Personalberechnungstabelle des KVJS erheben Träger in Ba-Wü den erforderlichen Mindestpersonalschlüssel.
Und was kommt da noch dazu? Wie genau gestaltet sich die Strukturqualität (Rahmenbedingungen)?
In Ba-Wü liegt es im Benehmen jeder Kommune und jeden Trägers ergänzend zum Mindestpersonalschlüssel weitere Stellenanteile und finanzielle Ressourcen zu gewähren.
Der Blick in die Praxis zeigt, dass diese sog. Strukturqualitäten in Umfang und Differenzierung sowohl bei politischen Mandatsträger:innen, wie kommunalen Planungsverantwortlichen und den Trägern nicht systematisch bekannt sind und damit in der Führung der Kindertageseinrichtungen nicht vollumfänglich wahrgenommen werden.
D.h. es ist nicht bekannt, was durch die Kommune den Trägern an Mehr als der MPS zur Verfügung steht und zur Förderung der Qualität investiert wird.

Das Seminar führt auf der Basis des Arbeitsmodells der 4 Qualitätsebenen ins Thema ein und stellt ein Erhebungsinstrument zur Ermittlung der konkreten Strukturqualitäten für die einzelne KiTa/Trägerschaft/Kommune vor.
Über die Anwendung des Erhebungsinstruments werden Praxisbeispiele zur Fortschreibung und Optimierung vorgestellt.
Dabei werden Fragestellungen verfolgt:
- Welche Strukturqualität hat bei uns vor Ort welche Wirkung?
- Muss eine Weiterentwicklung erfolgen? Kann eine Kürung ohne Auswirkung auf die Betreuungsqualität erwogen werden?

Die nachfolgenden Online-Kompaktseminare unterstützen Ihren Prozess zur Weiterentwicklung der Trägerqualität:
- Trägerqualität einer Kindertageseinrichtung weiterentwickeln und dabei das Zuverlässigkeitsprinzip nach §45 SGB VIII umsetzen
- Nutzer-Frequenzanalyse – Öffnungszeiten und Personaleinsatz in Kindertageseinrichtungen besser planen
- Strukturqualität gestalten und damit Prozessqualität optimieren – durch die Transparenz von Personalressourcen und Sachmitteln

Wir empfehlen Ihnen, alle drei Veranstaltungen zu besuchen. Sie dienen auch als Vorbereitung auf das Seminar:"Rechtsichere Betriebsführung und Qualitätssicherung nach dem § 45 Abs. 2 SGBVIII".
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Kurs-Nr.
26KD0029
Dozent*in
Kariane Höhn
Auf Warteliste
Di., 14.04.2026 - Mi., 22.07.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
790,00 € (inkl. MwSt.)
Die Übernahme einer Leitungsrolle ist für Sie der Schritt in eine andere Welt. Neue Aufgaben und Anforderungen kommen auf Sie zu. Die Vorgängerin oder der Vorgänger ist irgendwie noch im Raum; es ist noch mehr unklar, als Ihnen lieb ist. Die Organisation hat Erwartungen, das Team auch – und Sie selbst haben Vorstellungen von Ihnen als Führungskraft, die es jetzt mit Leben zu füllen gilt. Sie sind gefordert, die (eigenen) Möglichkeiten zu erkennen, doch auch die Grenzen.

In der Fortbildung werden wir uns mit „Dos and Don’ts“ beschäftigen und Haltung sowie Persönlichkeit weiterentwickeln. Da wir im Rahmen der Fortbildung einen längeren Zeitraum zusammenarbeiten werden, ist auch genug Zeit, diesen Entwicklungen Raum zu geben und die Ergebnisse zu festigen.
Sie haben Gelegenheit, sich Ihres eigenen Standpunkts bewusst zu werden, Ihren Führungsstil zu reflektieren und Ihre Führungs- und Leitungskompetenz nachhaltig zu erweitern.
Individuelle Themen der Teilnehmenden werden mit aufgenommen und im Rahmen der Fortbildung bearbeitet.

Die Fortbildung wird in vier Abschnitten prozessorientiert an zwei zweitägigen Präsenzterminen sowie zwei halbtägigen Online-Terminen zur Praxisberatung der Teilnehmenden durchgeführt.
Vor dem ersten Präsenztermin erhalten die Teilnehmenden Materialien zur Vorbereitung auf die Fortbildungstermine

Hinweise:

Die Online-Termine werden mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.

Die Veranstaltung besteht aus vier Abschnitten. Mit der Anmeldung sind alle vier Abschnitte verbindlich gebucht. Der genannte Preis für alle Abschnitte wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt,
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Kurs-Nr.
26JB0001
Dozent*in
Martina Weber
In Horteinrichtungen gibt es wiederkehrende herausfordernde Situationen zwischen Schulkindern untereinander jedoch auch mit Fachkräften - manchmal mit Worten, manchmal mit Körperkontakt. Dabei liegt der Fokus dieses Seminars darauf, Handlungssicherheit als pädagogische Fachkraft zu erlangen als auch den Kinderschutz zu stärken.

In diesem Online-Kompaktseminar werden die rechtlichen Grundlagen und praktischen Unterschiede zwischen § 47 und § 8a SGB VIII erarbeitet.
Neben fachlichem Input stehen Fallarbeit, Erfahrungsaustausch und die Entwicklung konkreter Handlungsstrategien für den Hort-Alltag im Mittelpunkt.

Alle Teilnehmenden erhalten Handouts mit Reflexionsfragen zur Nachbereitung im Team, damit das Gelernte nachhaltig in der Einrichtung umgesetzt werden kann.
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Kurs-Nr.
26KD0038
Dozent*in
Julia Klimczak
Ein schnelleres Arbeitstempo und höhere Anforderungen kann den Druck für manche Menschen in der heutigen Welt zu viel sein. Halten Erschöpfung, "Ausgebranntsein" und psychischer Dauerstress an, kann sich daraus für den Betroffenen eine ernstzunehmende Erkrankung entwickeln. Krisen und Psychische Erkrankungen kommen jedoch nicht von heute auf morgen, sondern entwickeln sich über einen längeren Zeitraum. Unsicherheit, Scham oder Angst vor Stigmatisierung lassen die Betroffenen ihre Symptome oder Erkrankung verschweigen. Häufig werden die Anzeichen von Vorgesetzten sowie Kollegen längere Zeit nicht wahrgenommen, falsch interpretiert oder gar ignoriert. Die Betroffenen und das Umfeld haben häufig die Hoffnung, dass die Situation nur vorübergehend ist und sich bald wieder ändert.

In diesem Seminar werden folgende Themen besprochen:
- Wie ein Burnout entsteht
- Mechanismen wie es dazu kommt
- Wie interveniert werden kann

Ziel des Seminares ist, Bedarfe zu erkennen, Hilfesysteme und mögliche Kooperationspartner zu kennen sowie Unterstützungsmöglichkeiten in die Wege zu leiten.
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Kurs-Nr.
26KP0017
Dozent*in
Dorothee Gerdung-Graebenstein, Dr. Alexander Rapp
In der (sozial-)pädagogischen Arbeit mit jungen Menschen sehen sich Fachkräfte immer häufiger direkt oder indirekt mit verbaler und psychischer Gewalt bis hin zu gewalttätigen Handlungen und deren Auswirkungen konfrontiert.

Der Umgang mit Kindern und Jugendlichen, die instrumentell oder impulsiv-aggressiv auf Konfliktsituationen einwirken, fordert ein hohes Maß an Fachlichkeit und persönlicher Souveränität der Mitarbeitenden sowie strukturelle Bedingungen, die den Mitarbeitenden die erforderlichen Handlungsspielräume ermöglichen.

Gewaltprävention spielt sich auf drei Ebenen ab: Verminderung von gewaltfördernden Faktoren und Einflüssen im Innern von Institutionen und Einrichtungen, Deeskalation von auftretender, gewaltbereiter oder gewalttätiger Situationen und letztlich die angemessene, fachlich fundierte Aufarbeitung erfahrener Gewalt mit Opfern, Täterinnen und Tätern und deren Umfeld.

In diesem zweitägigen Seminar wird Erklärungswissen vermittelt zu:
- Faktoren der Entwicklung individueller Aggressions- und Gewaltbereitschaft
- Strukturellen Bedingungen von Gewalt
- Formen der Gewalt und Typologie
- Dynamik in gewaltbereiten Gruppierungen
- Psychodynamik im Kontext von Stress und Gewalt
- Psychodynamik des Opfererlebens

Des Weiteren erfolgen Handlungswissen sowie Auseinandersetzung über:
- neue pädagogische Konzepte zum Umgang mit Gewaltbereitschaft, insbesondere aus der konfrontativen Handlungslehre und der neuen Autorität
- die Entwicklung von Regeln und grenzenwahrender Haltung/Erziehung
- Settings und Methoden der Intervention
- Krisenkommunikation und Deeskalation von gewaltbereiten Situationen
- rehabilitierende Tatfolgenbearbeitung

In der Veranstaltung wird das erforderliche Basiswissen durch visualisierte Inputs der Trainerin eingeführt, methodisches Vorgehen erläutert und durch Übungen, Rollenspiele und Simulationen wird die Übertragung in den Arbeitsalltag trainiert.

Hinweise:

Die gemeinsame Teilnahme mehrerer Kolleginnen und Kollegen (Teams oder Tandems) aus einer Schule oder Einrichtung verbessert die Chance auf die nachhaltige Umsetzung der Fortbildungsinhalte in der Praxis.

Kooperationsveranstaltung mit dem KOMPASS Institut für Fortbildung und Praxisberatung der Karola-Bloch-Stiftung Hilfe zur Selbsthilfe, Reutlingen
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Kurs-Nr.
26JP0066
Dozent*in
Dagmar Cordes

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Fast ausgebucht Fast ausgebucht
Auf Warteliste Auf Warteliste
Kursausfall Ausfall
Anmeldung möglich, kein Status verfügbar Anmeldung möglich, kein Status verfügbar
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Keine Anmeldung möglich Keine Anmeldung möglich