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Der KVJS bietet viele Fortbildungen als reines Online-Seminar an. Dies ermöglicht eine flexible, ortsunabhängige Teilnahme. Auf dieser Seite ist das aktuelle Angebot zu finden. Alternativ sind die Fortbildungen auch unter den jeweiligen Themen-Kacheln gelistet.
Nutzungshinweise zur Teilnahme an Online-Seminaren, sowie zu den Videokonferenzplattformen finden Sie hier.

Online-Lernen

Der KVJS bietet viele Fortbildungen als reines Online-Seminar an. Dies ermöglicht eine flexible, ortsunabhängige Teilnahme. Auf dieser Seite ist das aktuelle Angebot zu finden. Alternativ sind die Fortbildungen auch unter den jeweiligen Themen-Kacheln gelistet.
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Eine zentrale Aufgabe der Beratung von Jugendlichen und Erwachsenen ist es, sie qualifiziert und angemessen über die verschiedenen Facetten und Aspekte des Themas Verhütung zu informieren. Da auf dem Markt der Verhütungsmittel immer wieder Neuerungen eingeführt, Altbekanntes plötzlich vom Markt genommen oder in neuer Variation wieder eingeführt wird, müssen sich Beraterinnen und Berater von Zeit zu Zeit auf den neuesten Informationsstand bringen. Bei der Beratung zur Verhütung kommt es neben den Sachinformationen auch darauf an, ob die angebotenen Methoden, die möglicherweise auch die favorisierten der Beraterin oder des Beraters sind, tatsächlich im Lebenszusammenhang der angesprochenen Mädchen und Jungen, Frauen und Männer geeignet sind. Aktuell dominieren bei vielen (jungen) Frauen in Gesprächen und im Internet Unsicherheiten bezüglich der richtigen Balance zwischen Nebenwirkungen und Sicherheit bei hormonellen Verhütungsmitteln. Welche Erkenntnisse liefern seriöse wissenschaftliche Studien und was bedeutet dies für die professionelle Beratung von Frauen und Männern?

Das Seminar bietet in kompakter Form:
- eine Präsentation aktueller Daten und Ebenen zum Verhütungsverhalten Jugendlicher und Erwachsener.
- eine aktuelle Übersicht über die Eignung und den Einsatz von Verhütungsmitteln.
- Hintergrundwissen zur Bewertung marktüblicher und weniger bekannter Verhütungsmethoden.
- eine Überprüfung der eigenen Haltung gegenüber bestimmten Verhütungsmitteln und deren Einfluss auf die Arbeit.
- Informationen zu Mythen und Vorurteilen im Bereich Verhütung.
- Vorstellung und Reflexion geeigneter Materialien und Medien für den Einsatz bei Jugendlichen und Erwachsenen in der sexuellen Bildung und Beratung.

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26PD0008
Dozent*in
Anke Erath
Anmeldung möglich
Di. 23.06.2026
Online-Seminar
80,00 € (inkl. MwSt.)
Das Seminar vermittelt einen Einblick in den Aufbau des Grundbuchs und stellt das Grundbucheintragungsverfahren in Grundzügen dar. Es gibt einen Überblick über die Rechte der betreuten Personen und die erforderlichen betreuungsrechtlichen Genehmigungen.

Die folgenden Schwerpunktthemen werden im Seminar behandelt:
- Wie ist das Grundbuch aufgebaut und wie liest man die Eintragungen?
- Wie gestaltet sich das Eigentum an Grundstücken, beziehungsweise Wohnungseigentum?
- Welche Bedeutung haben Grundstücksrechte (Grundschulden, Hypotheken, Dienstbarkeiten, Nießbrauch und Wohnungsrecht) für die Betreuten?
- Können Betreuerinnen und Betreuer Rechte der Betreuten an Grundstücken begründen und aufgeben?
- Wie berechnet man den Wert eines Grundstücks oder Rechts?
- Welche betreuungsrechtlichen Genehmigungen sind im Hinblick auf die Rechtsgeschäfte mit Grundstücksangelegenheiten erforderlich?
- Besonderheiten des Grundstücks im Erbrecht

Das Online-Seminar wird mit der Software WebEx durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26RD0031
Dozent*in
Karim Chermiti
Auf Warteliste
Mi. 24.06.2026
Online-Seminar
70,00 € (inkl. MwSt.)
Die Bundesteilhabegesetz-Reform führte zu vielfältigen Änderungen in Rehabilitationsverfahren und in der Eingliederungshilfe. Die Leistungen der Eingliederungshilfe wurden ausgeweitet, die Ermittlung des Bedarfs wurde präzisiert und das Verwaltungsverfahren angepasst. Welcher Handlungsbedarf besteht für Betreuerinnen und Betreuer, Einrichtungen und Kostenträger? Wer ist für die Beratung und die Unterstützung der Betroffenen verantwortlich, die Betreuerin oder der Betreuer, der Kostenträger oder die Einrichtung?

Das Seminar bietet einen Überblick über die veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen im Eingliederungshilferecht. Die Teilnehmenden erhalten ein besseres Verständnis der Auswirkungen auf die tägliche Arbeit mit Betroffenen und können klarer einschätzen, wer für welche Aufgaben verantwortlich ist.

Die folgenden Schwerpunktthemen werden im Seminar behandelt:
- UN-Behindertenrechtskonvention: Selbstverantwortung und Inklusion
- Bedarfsermittlung und Bedarfsinstrumente
- Der Teilhabeplan, Ablauf des Teilhabeplanverfahrens
- Die Leistungsgruppen des Sozialgesetzbuches Neuntes Buch (SGB IX)
- Die Zuständigkeitsregel des § 106 SGB IX
- Das Verhältnis zur Pflege

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26RD0038
Dozent*in
Susanne Weber-Käßer
Schulsozialarbeit ist als Kinder- und Jugendhilfe am Ort Schule eine wichtige Akteurin – sie ist jedoch nicht DAS Hilfe- und Unterstützungssystem der Schule.

Schulsozialarbeit ist für ihre Wirksamkeit im Alltag auf eine verlässliche und fest verankerte Kooperation mit den Lehrkräften und der Schule als Ganzes angewiesen. Häufig bleibt aber die Kooperation zwischen Tür und Angel eher flüchtig, unzuverlässig und personenbezogen. Sie erfolgt oft nur anlassbezogen („wenn es brennt“) und weniger strukturell verankert als systematische und verlässliche Zusammenarbeit in einem multiprofessionellen Team vor Ort.

- Wie können verlässliche Kooperation und multiprofessionelle Zusammenarbeit vor Ort entwickelt und gestärkt werden? Und wie kann dabei eine Rollenklärung durch ein selbstbewusstes Professionsverständnis gestärkt werden?
- Wie können kommunikative Prozesse – wie zum Beispiel Bedarfsklärung, Ziel- und Auftragsklärung und Kooperationsabsprachen – institutionalisiert werden?
- Wie können strukturelle Klarheit und Verlässlichkeit der Kooperation nachhaltig geschaffen und dabei bereits vorhandene Instrumente wie beispielweise Kooperationsvereinbarungen belebt und weiterentwickelt werden?
- Wie können die Themen von Kooperation und multiprofessioneller Zusammenarbeit als Teil der Schulentwicklung verankert werden?

Für diese Fragen will die Veranstaltung Impulse geben, den Austausch über aktuelle Entwicklungen im Arbeitsfeld Schulsozialarbeit ermöglichen und Vernetzung anregen.
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Kurs-Nr.
26JD0015
Dozent*in
Uwe Straß
Anmeldung möglich

Modul 4: Wirkung und Steuerung im Einzelfall
Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement

Di. 30.06.2026
Online-Seminar
40,00 € (inkl. MwSt.)
Bei der Einführung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) wurde die Bedeutung einer an der Wirkung ausgerichteten Leistungserbringung durch den Gesetzgeber betont. In diesem Modul setzen sich die Teilnehmenden daher mit der Wirkungsüberprüfung sowie der Anpassung und Fortschreibung des Gesamtplans auseinander. Sie lernen die Wirkfaktoren kennen und erlernen Methoden zur Überprüfung der Wirkung im Einzelfall. Unter diesem Gesichtspunkt der Wirkungsüberprüfung wird auch die Zielformulierung und Auswertung anhand von Praxisbeispielen thematisiert. Durch das personenzentrierte Gesamtplanverfahren hat das Teilhabemanagement einen Steuerungsauftrag. Die Teilnehmenden lernen diesen kennen und erlernen Methoden zur individuellen Steuerung des Verfahrens.

Inhaltliche Schwerpunkte sind:
- Rechtliche Hintergründe
- Wirkung in der Eingliederungshilfe
- Bedeutende Wirkfaktoren
- Zielformulierung und Auswertung
- Personenzentrierte Steuerung des Verfahrens
- Anpassung des Gesamtplans

Dieses Modul ist Teil der Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement.

Die Online-Veranstaltung wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26SD0035
Dozent*in
Silke Weilandt, Jara Wagner
Häusliche Gewalt ist ein gesamtgesellschaftliches Problem: Jede dritte bis vierte Frau in Deutschland wird in ihrem Leben zur Betroffenen, unabhängig von Alter, sozialer Zugehörigkeit und kulturellem Hintergrund. Dennoch wird die Häufigkeit immer noch oft unterschätzt, weil Gewalt in engen sozialen Beziehungen oft schambesetzt oder als „Privatsache“ betrachtet wird.

Die Istanbul-Konvention nimmt den Staat in die Pflicht zur Prävention und Intervention. Fachkräfte in pädagogischen, medizinischen, sozialen und beratenden Berufen begegnen dem Thema oft im beruflichen Alltag und sind daher wichtige Ansprechpersonen, Hinweisgebende und möglicher Einstieg in die Interventionskette. Schwangerschaften zählen zu den vielen Risikofaktoren für erstmals auftretende oder sich verschärfende Gewalt in der Partnerschaft.

Dieses Seminar richtet sich gezielt an Beraterinnen und Berater bei Schwangerschaftsberatungsstellen. Es bietet eine Einführung in das Thema häusliche Gewalt und gibt eine erste Orientierung für den Umgang mit Betroffenen. Die Teilnehmenden erhalten einen Einblick in die Häufigkeit und die Risiken von häuslicher Gewalt. Die verschiedenen Formen und Folgen von häuslicher Gewalt für Betroffene, vor allem für Mütter und Kinder, werden aufgezeigt. Darüber hinaus werden Anzeichen von häuslicher Gewalt und deren Formen behandelt. Es werden Unterstützungsmöglichkeiten sowie einige rechtliche Grundlagen vermittelt. Das Seminar vermittelt einen ersten Überblick darüber, wie mit Fällen von häuslicher Gewalt umgegangen werden kann, wenn das Thema im Kontakt sichtbar wird. Zudem werden den Fachkräften Maßnahmen zur Selbstfürsorge vorgestellt.

Das Ziel besteht darin, die Teilnehmenden für das Thema zu sensibilisieren, sie handlungssicherer zu machen und sie dazu zu befähigen, ihre berufliche Rolle im Umgang mit häuslicher Gewalt zu reflektieren, ohne sich in dieser ernsten und komplexen Thematik zu verlieren.

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26PD0013
Dozent*in
Bianca Grafe
Künstlicher Intelligenz (KI) wird mittlerweile die gleiche innovative Bedeutung beigemessen, wie vor vielen Jahren der Erfindung des Internets. Der „Zug“ der KI rast in rasantem Tempo. In dieser Innovationskraft liegen Chancen und Risiken - auch für die Betreuungsvereine! Jeder hat die Chance (und auch die Verantwortung?) dieses „lernende System“ mitzugestalten.

Das Seminar richtet sich an Menschen mit Grundkenntnissen der KI, die ihr Wissen vertiefen und in der Praxis anwenden möchten. Es werden verschiedene KI-Tools und ihre konkreten Einsatzmöglichkeiten vorgestellt und erprobt. Ein Praxisbeitrag zeigt, wie KI im Arbeitsalltag eines Betreuungsvereins genutzt wird. Der Beitrag gewährt einen tiefen Einblick in den effektiven Einsatz von KI und die daraus resultierenden direkten, praktischen Vorteile für den Betreuungsalltag und Querschnittsbereich.

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26RD0019
Dozent*in
Engelberd Leib, Ulrike Gödeke
Der Missbrauch von Alkohol, anderen Drogen und Medikamenten nimmt seit Jahren zu. Auch Internet- und Spielsucht gehören zu diesem unrühmlichen Kreis. Betrieblich können sich Suchtprobleme in Schwierigkeiten bei der Zusammenarbeit, hohen Krankheitsfehlzeiten und vermehrten Arbeitsunfällen niederschlagen.
Oft sind betriebliche Funktionsträger mit solchen Fällen überfordert. Umso wichtiger ist es, einschätzen zu können, wenn die eigenen Grenzen erreicht sind und externe Unterstützung angefordert werden sollte.
Dieser Kurs hilft Ihnen dabei, Suchtprobleme am Arbeitsplatz schnell zu erkennen und angemessen zu reagieren. Dafür machen wir Sie mit betrieblichen und außerbetrieblichen Möglichkeiten bekannt, suchtabhängigen Menschen Hilfe zuteilwerden zu lassen.

Themen:
• Suchtmittel und ihre Wirkung
• Entstehung und Verlauf der Suchterkrankung
• Merkmale von Suchterkrankungen
• Innerbetriebliche Probleme mit Abhängigen
• Therapiemöglichkeiten
• Betriebliche Hilfsangebote
• Betriebsvereinbarung
• Arbeitsrechtliche Fragestellungen


Hinweis: Die Veranstaltung findet digital via Zoom statt.
Um sich mit Referent:innen sowie untereinander austauschen zu können, benötigen Sie einen PC/Laptop mit Internetverbindung und Ton, sowie eine Webcam und ein Mikrofon. Eine Teilnahme per Telefon ist nicht möglich.

Die Fortbildungsveranstaltung ist mit 10 CDMP-Stunden anerkannt.
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Kurs-Nr.
26ID0016
Dozent*in
Tracy Kern
Betreute Personen sind für das Verfahren auf Einrichtung der Betreuung, Unterbringung und medizinische Zwangsmaßnahmen verfahrensfähig. Krankheit und/oder Behinderung schränken oft die Möglichkeiten für Betroffene ein, die ihnen zustehenden Rechte auszuüben oder sich im Verfahren rechtliches Gehör zu verschaffen. Hier setzt die Verfahrenspflegschaft an. Verfahrenspflegerinnen und Verfahrenspfleger nehmen die Interessen der Betroffenen im Verfahren wahr.

Das Seminar soll in die rechtlichen Grundlagen einführen und die Teilnehmenden in die Lage versetzen, die Folgen ihrer täglichen Arbeit besser einzuschätzen.

Im Seminar werden folgende Themen behandelt:
Die Rollen der Beteiligten im Betreuungsverfahren sollen geklärt werden.
Im Einzelnen sind das:
- Rechtsgrundlagen
- Stellung und Aufgaben der Verfahrenspflegerinnen und Verfahrenspfleger im Verfahren
- Besondere Anforderungen in Unterbringungsverfahren, medizinische Zwangsmaßnahmen, Recht auf den eigenen Tod und Sterbehilfe
- Exkurs: Werdenfelser Weg
- Vergütung und Auslagenersatz

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26RD0032
Dozent*in
Susanne Weber-Käßer
Auf Warteliste
Mo., 13.07.2026 - Di., 14.07.2026
Online-Seminar
80,00 € (inkl. MwSt.)
Im Rahmen der Eignungsüberprüfung von Adoptivbewerberinnen und -bewerbern kommt der Erstellung eines passgenauen Kinderprofils eine wichtige Bedeutung zu.
In diesem zweitägigen Online-Seminar erarbeiten Fachkräfte gemeinsam mit dem Referenten zentrale Strategien und Methoden zur Erstellung von Kinderprofilen. Für die späteren Überlegungen zum Matching werden das Kinderprofil und die Erkenntnisse der Eignungsüberprüfungen eine Grundlage bieten.

Themenschwerpunkte:
- Strategien und Techniken zur Erstellung von Kinderprofilen
- Gesprächsführung und Fragebogengestaltung
- Einbindung der Ergebnisse der Eignungsüberprüfung zukünftiger Adoptiveltern
- Analyse der Grundhaltungen und Vorstellungen der Bewerbenden
- Einschätzung kindlicher Eigenschaften, Bedürfnisse und möglicher biografischer Belastungen
- Anwendung, Erfahrungen und Reflexion des Matching-Prinzips

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie ein Kinderprofil so gestaltet werden kann, dass es sowohl den Bedürfnissen des Kindes gerecht wird als auch den Ressourcen, Charaktereigenschaften und Lebensverhältnissen der Bewerbenden entspricht. Dabei wird Bezug genommen auf die 9. Empfehlung zur Adoptionsvermittlung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter (Fassung 2022).

Diskussionsanregungen:
- Welche Rolle spielen Genetik, Naturell, Intelligenz und Charakter des Kindes?
- Welche Bedürfnisse an elterlicher Fürsorge, Pflege und Unterstützung hat das Kind?
- Welche Biografien und Charaktereigenschaften der Bewerbenden formen ein realisti-sches und tragfähiges Bild des Kinderprofils? Welche nicht?
- Bedeutung der Grundhaltungen und Theorien der Bewerbenden zur Adoption
- Inwiefern können sich Haltungen der Bewerbenden im gemeinsamen Prozess verändern (ohne Einflussnahme, sondern durch neue Informationen beziehungsweise Reflexion)?

Praxisbeispiele und aktive Beteiligung der Teilnehmenden sind ausdrücklich erwünscht.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool MS-Teams durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26JD0012
Dozent*in
Oliver Hardenberg
Während wir momentan vielleicht das Gefühl haben, AD(H)S ist ein wenig aus dem Fokus geraten, scheinen die Diagnosen im Autismusspektrum zuzunehmen. Beides begegnet insbesondere Fachkräften an SBBZ sehr häufig – manchmal sogar in Kombination. Dies stellt viele Fachkräfte im Rahmen ihres Auftrages vor Herausforderungen.

Die Teilnehmenden erhalten im ersten Teil dieser Online-Fortbildung fundiertes Hintergrundwissen zu den psychischen Grundbedürfnissen – insbesondere von jungen Menschen, die ein SBBZ besuchen.

Der zweite Baustein des Tages sind die beiden großen Themen AD(H)S und Autismusspektrumsstörungen. Dabei erhalten die Teilnehmenden ebenfalls zunächst Fachwissen. Anschließend reflektieren wir gemeinsam, wie all die Themen im praktischen Alltag miteinander verknüpft und berücksichtigt werden können.

Ziel dieser Fortbildung ist, den Fachkräften Hintergrundwissen, Methoden und Impulse an die Hand zu geben, neurodivergente Kinder und Jugendliche in der Schule besser unterstützen zu können.

Gerne dürfen eigene Fallbeispiele eingebracht werden.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26JD0013
Dozent*in
Natalie Hellerich
Anmeldung möglich
Do. 23.07.2026
Online-Seminar
50,00 € (inkl. MwSt.)
In diesem Seminar erfahren Sie alles rund um das Erbrecht in der Betreuungspraxis.

Im Seminar werden folgende Themen behandelt:
- Praxisbezogene Grundzüge des materiellen und formellen deutschen Erbrechts
- Erbrechtliche Fragestellungen mit Wirkungen in andere Rechtsgebiete (insbesondere Betreuungsrecht und Sozialrecht)
- Zivil- und sozialrechtliche Aspekte des Behindertentestaments in der rechtlichen Betreuung
- Update relevante Rechtsprechung zum Erbrecht für die Betreuungspraxis
- Nachlasssicherung und Betreuung
- Vergütung bei Tod der betreuten Person

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26RD0047
Dozent*in
Christian Gimbel
Ausgangspunkt des Online-Seminars ist die Meldepflicht von Trägern gemäß § 47 Abs. 1 Nr. 2 SGB VIII. Demnach sind Ereignisse oder Entwicklungen, die geeignet sind, das Wohl der Kinder in Kindertageseinrichtungen zu beeinträchtigen, dem KVJS-Landesjugendamt zu melden.

Im Seminar soll aufgezeigt werden, wie das Landesjugendamt nach Eingang einer Meldung zur Beeinträchtigung des Kindeswohls mit dem Träger einer Kindertageseinrichtung im Sinne einer Qualitätsentwicklung zusammenarbeitet. Referenzpunkt seit Verabschiedung des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes ist das Erarbeiten, Anwenden und Weiterentwickeln eines Gewaltschutzkonzeptes. Die Träger stehen in der Verantwortung, dass dieser Prozess gelingen kann.

Hinweis:
Diese Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Träger von Kindertageseinrichtungen. Sie dient auf Grund Ihrer Inhalte und dem Austausch der Teilnehmenden im Rahmen ihrer Funktion.
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Kurs-Nr.
26KD0048
Dozent*in
Susanne Winter, Kerstin Fuchshuber
Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs) und digitale Pflegeanwendungen (DiPAs) erhalten in der Rehabilitation, Teilhabe und Pflege einen besonderen Stellenwert in der Diagnose, Prävention, Behandlung oder bei der Linderung von Erkrankungen. Es handelt sich um Produkte mit gesundheitsbezogener Zweckbestimmung, die im Wesentlichen auf digitalen Technologien beruhen. Sie dienen der Förderung der Gesundheit sowie der Erkennung und Überwachung von Krankheiten und Behinderungen, der Vorbeugung einer drohenden Behinderung, der Sicherung des Erfolgs einer Heilbehandlung über Sektoren hinweg.

DiPAs werden nur mit Zustimmung des Leistungsberechtigten als „App auf Rezept“ erbracht und eröffnen einen vielschichtigen Transformations- und Change-Prozess, in dessen Fokus das digitale Versorgungsarrangement stehen wird. Allerdings fehlt oft der Überblick über die vorhandenen Angebote und den gesetzlichen Vorgaben.
Insbesondere gesetzliche Betreuerinnen und Betreuer nehmen im Rahmen der Beratung ihrer Betreuten und ihrer Vertretung bei Entscheidungen für oder gegen digitale Gesundheits- oder Pflegeanwendungen eine wichtige Rolle ein, insbesondere bei der rechtssicheren Unterstützung rund um die elektronische Patientenakte.


Die folgenden Themen sind Bestandteil des Seminars.
1. Digitale Gesundheitsversorgung: Aktuelles zu Anwendungsfeldern, medizinischem Nutzen, Versorgungseffekten und Risiken
- DiGAS und digitale Gesundheitskompetenz
- DiPAS und ergänzende Unterstützungsleistungen (eUL)
- Besonderheiten bei Videosprechstunden und telemedizinischer Leistung per Video
- Informationsgrundlagen der Krankenkassen: die elektronische Gesundheitskarte
- Exkurs: Digitale Gesundheitsanwendungen im Bereich psychischer Gesundheit


2. Rechtlicher Rahmen: Telematikinfrastruktur und gesetzliche Vorgaben der Kranken- und Pflegeversicherung
2.1 Anforderungen, Betrieb, Überwachung und Anwendungen
2.2 Die elektronische Patientenakte im juristischen Kontext
- Angebot und Einrichtung der elektronische Patientenakte
- Nutzung der elektronischen Patientenakte durch die versicherte Person oder eine vertretende Person
- Zugriff von Leistungserbringern auf Daten in der elektronischen Patientenakte
- Erklärung zur Organ- und Gewebespende sowie Hinweise auf deren Vorhandensein und Aufbewahrungsort
- Hinweis auf das Vorhandensein und den Aufbewahrungsort von Vorsorgevollmachten oder Patientenverfügungen
- Elektronischer Medikationsplan und elektronische Notfalldaten
- Übermittlung ärztlicher Verordnungen
- Nutzung der Telematikinfrastruktur durch weitere Kostenträger
- Verfügbarkeit von Daten aus Anwendungen der Telematikinfrastruktur für Forschungszwecke
- Telemedizinische Verfahren


Das Seminar eignet sich als Einstieg in die Thematik für Interessierte ohne Vorkenntnisse. Ziel ist es, Wissen über medizinische und gesetzliche Grundlagen, aktuelle Entwicklungen und konkrete Anwendungen zu vermitteln.

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26RD0033
Dozent*in
Ursula Pitzner

Anmeldung möglich Anmeldung möglich
Fast ausgebucht Fast ausgebucht
Auf Warteliste Auf Warteliste
Kursausfall Ausfall
Anmeldung möglich, kein Status verfügbar Anmeldung möglich, kein Status verfügbar
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