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Hilfe zur Erziehung, Soziale Dienste





Die Veranstaltung führt in das Thema geschlechterbezogene und -sensible Aspekte von Konsum- und Suchtverhalten (bei Mädchen* und jungen Frauen*) ein.

Ziel der Veranstaltung ist es, für Bedarfe und Möglichkeiten in der pädagogischen Praxis zu sensibilisieren sowie Freude, Neugier und Offenheit für den Umgang mit möglichen (Querschnitts-)Themen (weiter-)zu entwickeln.

Gemeinsam wollen wir, unter anderem durch die Anknüpfung an die vorhandenen professionellen Erfahrungen und Perspektiven, eine Balance aus Theorie und Praxis schaffen.
So soll ein Tag des fachlichen Miteinanders, sich Austauschens und Dazulernens entstehen, der für die praktischen Tätigkeiten und das Dranbleiben, an potenziell suchtpräventiv wirksamen und in der Adoleszent relevanten Alltagsthemen, bestärkt.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird dreimal in identischer Form durchgeführt:
26JP0061 23.04.2026 KVJS Stuttgart
26JP0062 25.06.2026 KVJS Stuttgart
26JP0063 08.10.2026 KVJS Stuttgart
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Kurs-Nr.
26JP0062
Dozent*in
Laura Reidenbach
Die Wahrnehmung von Kinderschutzaufgaben bei Hinweisen auf Vernachlässigung und Gewalt ist eine besonders herausfordernde Aufgabe des ASD. Es müssen folgenreiche Abwägungen und Entscheidungen zu Risiken und Gefährdungen vorgenommen und durch entsprechende organisationsinterne fachliche Prozesse und Verfahren unterstützt werden. Die Berücksichtigung der Perspektive der betroffenen Kinder und Jugendlichen bei der Hilfeplanung ist dabei von besonderer Bedeutung.

Die Fortbildung vermittelt auf der Basis wissenschaftlicher Forschung und Erfahrungen aus der Praxis Grundlagen und Methoden zur Umsetzung dieser Aufgaben. Vor dem Hintergrund der rechtlichen und institutionellen Bedingungen und Leitbilder für die Kinderschutzarbeit im ASD werden folgende Schwerpunkte behandelt:
- Gefährdungsformen (Misshandlung und Vernachlässigung)
- Risikogruppen und -konstellationen (zum Beispiel Sucht, psychische Erkrankung)
- Prozessorientierte Gefährdungs- und Risikoeinschätzung
- Bewertung der elterlichen Kompetenzen zur Abwendung von Gefährdungen
- Zugang zu den Familien und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
- Entwicklung, Begleitung und Kontrolle von Schutz- und Hilfekonzepten für Familien und Zusammenarbeit mit weiteren Beteiligten
- Prozessorientierte Überprüfung von Schutz und Hilfe aus der Sicht des Kindes
- Qualitätssichernde Instrumente und Verfahren für die Kinderschutzarbeit im ASD; exemplarisch wird mit dem Stuttgarter Kinderschutzbogen und mit Ankerbeispielen zu Kindeswohlgefährdung gearbeitet
- Persönliche Standortbestimmung als ASD-Fachkraft mit Schutzaufgaben
- Üben von Gesprächen mit Eltern, Kindern und Jugendlichen
- Migrationssensibler Kinderschutz
- Wirksamkeit von Hilfen bei Kindeswohlgefährdung

Hinweis:

Die Fortbildung besteht aus zwei Abschnitten. Mit der Anmeldung sind beide Abschnitte verbindlich gebucht. Der genannte Preis für beide Abschnitte wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt.
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Kurs-Nr.
26JP0041
Dozent*in
Christine Gerber, Monika Stark-Murgia
Anmeldung möglich

Kinder- und Jugendrechte, (Gewalt-)Schutz, Partizipation, Beschwerde (Modul 3)
Fortbildungsreihe: Neu in der stationären Jugendhilfe

Mi., 15.07.2026 - Do., 16.07.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
456,00 € (inkl. MwSt.)
In Modul 3 der Fortbildungsreihe Neu in der stationären Jugendhilfe werden die Rechte und der Schutz von Kindern und Jugendlichen in den stationären Hilfen vertieft. Die Kinderrechte werden dazu in den Fokus genommen und daraus resultierend die Anwendung von Beteiligungs-, Partizipations- und Beschwerdeverfahren in Einrichtungen praktisch thematisiert. Als ein Verfahren der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen wird hier insbesondere auch das Hilfeplanverfahren anschaulich erläutert. Darüber hinaus werden Schutzkonzepte als elementarer Bestandteil der Einrichtungskonzeptionen sowie deren Inhalte und Umsetzung besprochen.

Schwerpunkte sind hierbei unter anderem:
- Kinderrechte als Grundlage von Schutz und Beteiligung
- (Gewalt-)Schutzkonzepte in Einrichtungen
- Kinder- und Jugendschutz
- Beteiligung und Partizipation
- Ansätze von Partizipation im Gruppen- beziehungsweise Einrichtungssetting
- Hilfeplanverfahren
- Beschwerdeverfahren
- Interne und externe Beschwerdestellen

Wissen wird durch theoretische Impulse vermittelt und durch Austausch in kleinen Gruppen vertief sowie erweitert. Des Weiteren werden Fallbeispiele der Teilnehmenden thematisiert und Methoden geübt.

Hinweise:

Ziel der Fortbildungsreihe ist es, neuen Mitarbeitenden in den stationären Hilfen zur Erziehung eine Einführung in die wesentlichen Themenfelder des Handlungsfeldes zu geben, um insbesondere den Einstieg in die stationäre Jugendhilfe zu unterstützen. Dazu gehören gesetzliche Grundlagen, handlungspraktische Anleitung, Praxisreflexion und Theorie-Praxis-Transfer. Bereits gewonnene Praxiserfahrungen werden in den Kontext allgemeingültiger, fachlicher und rechtlicher Grundlagen gesetzt. Darüber hinaus wird Handlungssicherheit gestärkt.

Die Fortbildungsreihe ermöglicht eine intensive Begleitung in den Berufseinstieg in das stationäre Handlungsfeld, um Mitarbeitende über einen gelingenden Start langfristig für die stationären Hilfen zu gewinnen. Sie stellt eine Ergänzung zu den bereits absolvierten Ausbildungen oder Studiengängen der Teilnehmenden sowie zu den jeweiligen Einarbeitungskonzepten der Einrichtungsträger dar. Über die Teilnahme an der Fortbildungsreihe wird kein Fachkraftstatus erreicht.

Die Fortbildungsreihe umfasst folgende Module:
- Modul 1 – Grundlagen sozialpädagogischen Handelns in Einrichtungen (26JP0018)
- Modul 2 – Rechtliche Grundlagen für die stationären Hilfen zur Erziehung (26JP0019)
- Modul 3 – Kinder- und Jugendrechte, (Gewalt-)Schutz, Partizipation, Beschwerde (26JP0020)
- Modul 4 – Deeskalation und Konfliktmanagement (26JP0021)
- Modul 5 – Migrationssensibles Arbeiten und Umgang mit traumatisierten UmA (26JP0022)

Die Fortbildungsreihe besteht aus fünf Modulen. Die Module können einzeln gebucht werden.

Es wird empfohlen, vor der Teilnahme an den Modulen 3, 4 und 5 die Grundlagenmodule 1 und 2 der Fortbildungsreihe zu besuchen.

Teilnehmende erhalten pro Modul eine Teilnahmebescheinigung. Sofern Teilnehmende an mindestens vier Modulen teilnehmen, können sie eine zusammenfassende Teilnahmebescheinigung erhalten.
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Kurs-Nr.
26JP0020
Dozent*in
Anke Hauer
Anmeldung möglich
Di., 29.09.2026 - Mi., 10.03.2027
Tagungszentrum Gültstein
1079,00 € (inkl. MwSt.)
Die Fortbildung führt in die Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) ein.


Inhalte an den drei Einführungstagen:


I. Rolle und Funktion der SPFH
- Rechtliche Rahmenbedingungen: Datenschutz/Schweigepflicht, Arbeitsschutz
- Organisatorische Rahmenbedingungen, Zusammenarbeit mit dem ASD und den anderen beteiligten Institutionen
- Klientenabhängige Rahmenbedingungen, Freiwilligkeit versus Zwangskontext


II. Auftrag der SPFH
- Auftragsklärung, Zielformulierung und Grenzen der SPFH
- Kinderschutz (§ 8a SGB VIII) mit Anregungen aus Signs-of-Safety-Ansatz
- Prozessorientiertes Arbeiten, Nähe und Distanz, Beginn und Ende
- Mit „Widerständen“ arbeiten
- Der Systemische Blick


III. Methoden und Interventionsinstrumente
- Skulpturarbeit und Regeltransformation nach Virginia Satir
- Konfliktgespräche
- Netzwerkbildung in der eigenen Arbeit; Vernetzung der Klienten
- Genogrammarbeit, Erkundung von Ressourcen
- Fragetechniken/Kommunikation
- Zeitmanagement


IV. Umgang mit spezifischen Belastungen in der SPFH-Arbeit
- Reflexionsübungen
- Umgang mit traumatischen Ereignissen, Psychohygiene
- Entwickeln des Erfahrungsschatzes


Im Rahmen der Reflexionseinheit (09./10.03.2027) werden die bis dahin erfolgten Praxiserfahrungen der Teilnehmenden und die damit einhergehenden Prozesse thematisiert. Dabei sind unter anderem folgende Fragestellungen von Bedeutung:
- Veränderung als Auftrag
- Was tue ich, wenn ich Angst habe?
- Hilfe zur Selbsthilfe contra Kinderschutzauftrag


Hinweis:


Die Veranstaltung besteht aus einem dreitägigen Abschnitt und einer zweitägigen Reflexionsabschnitt. Mit der Anmeldung sind beide Abschnitte verbindlich gebucht. Der genannte Gesamtbetrag für beide Abschnitte wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt.
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Kurs-Nr.
26JP0033
Dozent*in
Holger Lier, Marlies Hinderhofer
Die Veranstaltung führt in das Thema geschlechterbezogene und -sensible Aspekte von Konsum- und Suchtverhalten (bei Mädchen* und jungen Frauen*) ein.

Ziel der Veranstaltung ist es, für Bedarfe und Möglichkeiten in der pädagogischen Praxis zu sensibilisieren sowie Freude, Neugier und Offenheit für den Umgang mit möglichen (Querschnitts-)Themen (weiter-)zu entwickeln.

Gemeinsam wollen wir, unter anderem durch die Anknüpfung an die vorhandenen professionellen Erfahrungen und Perspektiven, eine Balance aus Theorie und Praxis schaffen.
So soll ein Tag des fachlichen Miteinanders, sich Austauschens und Dazulernens entstehen, der für die praktischen Tätigkeiten und das Dranbleiben, an potenziell suchtpräventiv wirksamen und in der Adoleszent relevanten Alltagsthemen, bestärkt.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird dreimal in identischer Form durchgeführt:
26JP0061 23.04.2026 KVJS Stuttgart
26JP0062 25.06.2026 KVJS Stuttgart
26JP0063 08.10.2026 KVJS Stuttgart
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Kurs-Nr.
26JP0063
Dozent*in
Laura Reidenbach
Anmeldung möglich
Mo., 12.10.2026 - Di., 13.10.2026
Tagungszentrum Gültstein
426,00 € (inkl. MwSt.)
Die Arbeit mit Mädchen, die aufgrund von traumatischen Erlebnissen in ihrer Beziehungs- und Verbalisierungsfähigkeit sehr eingeschränkt sind, löst im pädagogischen Alltag bei den Fachkräften oft Hilf- und Ratlosigkeit aus.
Zur traumaspezifischen Symptomatik gehören unter anderem Selbstverletzungen, dissoziatives Verhalten, gering ausgeprägte Impulskontrolle oder Flashbacks.

Diese zweitägige Fortbildung bietet einen theoretischen Überblick der Symptomatik von Traumafolgen und führt in praxisorientierte und alltagstaugliche Methoden im Umgang mit traumatypischen Verhaltensweisen bei Mädchen und jungen Frauen ein. Hilfreiche Techniken der Stabilisierung und Ressourcenförderung wie Imaginationsübungen, Dissoziationsstop oder der Aufbau eines Notfallkoffers werden, abgestimmt auf alters- und geschlechtsspezifische Erfordernisse von Mädchen und jungen Frauen, vorgestellt und erprobt. Auch werden die notwendigen Rahmenbedingungen für eine mädchenspezifische traumapädagogische Arbeit vorgestellt.

Es besteht die Möglichkeit, Fälle aus dem eigenen Betreuungsalltag einzubringen.

Hinweis:

Kooperationsveranstaltung mit der LAG Mädchenpolitik Baden-Württemberg e. V.
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Kurs-Nr.
26JP0072
Dozent*in
Christiane Dietsch, Heidrun Neuwirth
Anmeldung möglich
Di., 13.10.2026 - Mi., 02.12.2026
Tagungszentrum Gültstein
720,00 € (inkl. MwSt.)
Die Fachkräfte treffen in ihrer Arbeit häufig auf Mädchen und Jungen, die innerfamiliäre körperliche Gewalt, sexuelle Misshandlung und emotionale Vernachlässigung erlebt haben. Die Folgen dieser Erlebnisse beeinträchtigen die Entwicklung der betroffenen Kinder und Jugendlichen erheblich. Ihre Wirkung hängt von vielerlei Faktoren ab. Hier sind zunächst die Umgebung des Kindes und die schützenden (protektiven) Umstände zu nennen. Aber auch die Art und Weise der Gewalt, die Nähe der Täter, Art und Umfang des Geheimhaltungsdrucks, die Schwere der Schuldgefühle, die Bewertung der Tat durch das Kind und die Sorge für Geschwister und Eltern beeinflussen die Entwicklungsmöglichkeiten.

Mit dem Workshop sollen die Wahrnehmung der Folgen traumatischer Erfahrungen und deren Beurteilung geschärft werden. Es sollen Wege aufgezeigt werden, wie dem Verhalten traumatisierter junger Menschen im pädagogischen Alltag adäquat begegnet werden kann.

Sozialpädagogische Fachkräfte müssen traumaspezifische Inszenierungen, Flashbacks und traumatische Übertragungen erkennen und damit ihre Handlungsfähigkeit erhöhen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang das Zusammenspiel von Pädagogik und Therapie, die Jungen und Mädchen jeweils mit ihren eigenen Mitteln bei der Korrektur der Folgen traumatischer Erfahrungen unterstützen sollen. Dabei kommt der Mobilisierung von Fähigkeiten und Interessen der jungen Menschen eine hohe Bedeutung zu.

Durch die hohe Zahl an unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in den Angeboten der Jugendhilfe sind deren Mitarbeitende zunehmend konfrontiert mit traumatischen Erfahrungen dieser Jugendlichen im Herkunftsland oder auf der Flucht. Es wird im Workshop somit auch auf Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit dieser Zielgruppe eingegangen.

Hinweis:

Die Fortbildung besteht aus zwei Abschnitten. Mit der Anmeldung sind beide Abschnitte verbindlich gebucht. Der genannte Preis für beide Abschnitte wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt
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Kurs-Nr.
26JP0026
Dozent*in
Birgit Lang
Anmeldung möglich

Deeskalation und Konfliktmanagement (Modul 4)
Fortbildungsreihe: Neu in der stationären Jugendhilfe

Mi., 14.10.2026 - Do., 15.10.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
496,00 € (inkl. MwSt.)
In Modul 4 der Fortbildungsreihe Neu in der stationären Jugendhilfe werden kritische Situationen im pädagogischen Alltag der Mitarbeitenden betrachtet und die Teilnehmenden dadurch befähigt, angemessen und sicher in Konflikten oder Krisen reagieren zu können.
Dazu werden einerseits Grundlagen zu Formen der Gewalt, Grenzverletzungen oder Konflikten gelegt. Andererseits werden praktische Handlungsansätze eingeordnet und erprobt. Hierzu werden Übungen im Deeskalations- und Konfliktmanagement durchgeführt.
Die Teilnehmenden erlernen, die eigene Machtstellung in der Gruppe zu reflektieren sowie mit Widerständen und Feindseligkeiten umzugehen.

Schwerpunkte sind hier unter anderem:
- Krisenpläne
- Übergriffe im Gruppensetting
- Formen von Gewalt und Gewaltprävention
- Grenzverletzungen
- Konfliktinterventionen
- Formen der Kommunikation
- Umgang mit Widerständen und Feindseligkeiten
- Deeskalationsmethoden
- Reflexion der eigenen Machtstellung

Wissen wird durch theoretische Impulse vermittelt und durch Austausch in kleinen Gruppen vertieft sowie erweitert. Des Weiteren werden Fallbeispiele der Teilnehmenden thematisiert und Methoden geübt.

Hinweise:

Ziel der Fortbildungsreihe ist es, neuen Mitarbeitenden in den stationären Hilfen zur Erziehung eine Einführung in die wesentlichen Themenfelder des Handlungsfeldes zu geben, um insbesondere den Einstieg in die stationäre Jugendhilfe zu unterstützen. Dazu gehören gesetzliche Grundlagen, handlungspraktische Anleitung, Praxisreflexion und Theorie-Praxis-Transfer. Bereits gewonnene Praxiserfahrungen werden in den Kontext allgemeingültiger, fachlicher und rechtlicher Grundlagen gesetzt. Darüber hinaus wird Handlungssicherheit gestärkt.

Die Fortbildungsreihe ermöglicht eine intensive Begleitung in den Berufseinstieg in das stationäre Handlungsfeld, um Mitarbeitende über einen gelingenden Start langfristig für die stationären Hilfen zu gewinnen. Sie stellt eine Ergänzung zu den bereits absolvierten Ausbildungen oder Studiengängen der Teilnehmenden sowie zu den jeweiligen Einarbeitungskonzepten der Einrichtungsträger dar. Über die Teilnahme an der Fortbildungsreihe wird kein Fachkraftstatus erreicht.

Die Fortbildungsreihe umfasst folgende Module:
- Modul 1 – Grundlagen sozialpädagogischen Handelns in Einrichtungen (26JP0018)
- Modul 2 – Rechtliche Grundlagen für die stationären Hilfen zur Erziehung (26JP0019)
- Modul 3 – Kinder- und Jugendrechte, (Gewalt-)Schutz, Partizipation, Beschwerde (26JP0020)
- Modul 4 – Deeskalation und Konfliktmanagement (26JP0021)
- Modul 5 – Migrationssensibles Arbeiten und Umgang mit traumatisierten UmA (26JP0022)

Die Fortbildungsreihe besteht aus fünf Modulen. Die Module können einzeln gebucht werden.

Es wird empfohlen, vor der Teilnahme an den Modulen 3, 4 und 5 die Grundlagenmodule 1 und 2 der Fortbildungsreihe zu besuchen.

Teilnehmende erhalten pro Modul eine Teilnahmebescheinigung. Sofern Teilnehmende an mindestens vier Modulen teilnehmen, können sie eine zusammenfassende Teilnahmebescheinigung erhalten.
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Kurs-Nr.
26JP0021
Dozent*in
Maria Herting
Keine Anmeldung möglich
Mi., 21.10.2026 - Mi., 09.12.2026
Tagungshaus Schönenberg
2031,00 € (inkl. MwSt.)

Dieser Kurs ist zur Arbeitsfeldeinführung von Fachkräften der Allgemeinen Sozialen Dienste in den Jugendämtern konzipiert und soll die örtliche Einarbeitung
- beim Erwerb von arbeitsfeldbezogenem Basiswissen,
- bei der Rollenfindung und -klärung und
- bei der Gewinnung von Handlungskompetenz unterstützen.

Bei den Abschnittsterminen steht die Vermittlung übergreifender Themen und allgemeingültiger Standards des Arbeitsfeldes ASD im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden können so ihre bisher gewonnenen ersten Praxiserfahrungen in einen Kontext mit allgemeingültigen fachlichen, sozialpolitischen und rechtlichen Grundlagen setzen. Darüber hinaus wird vorhandenes arbeitsfeldbezogenes Fachwissen vertieft und ergänzt und durch entsprechendes Training und Übungen die Handlungskompetenz und Handlungssicherheit gestärkt.
An den Seminartagen erfolgen theoretische Inputs, Praxisbeispiele, Diskussion, Arbeitsgruppen, Rollenspiele sowie Übungen.

Der Kurs umfasst insgesamt elf Tage und besteht aus zwei dreitägigen Abschnittsterminen sowie fünf Tagen Praxisberatung. Für die Praxistage wird die Kursgruppe in zwei regionale Gruppen aufgeteilt. Die Praxistage finden im Anschluss an den ersten Seminarblock im vier- bis sechswöchentlichen Abstand statt.
Die Praxistage vertiefen die Inhalte aus den vorangegangenen Seminartagen mit dem Ziel, das Grundwissen der Teilnehmenden aus der örtlichen Einarbeitung und den Seminaren im Rahmen einer angeleiteten Praxisreflexion in der Gruppe zu vertiefen und zu konkretisieren und mit der Praxis zu verknüpfen. Gleichzeitig soll den Teilnehmenden die Möglichkeit der aktiven Auseinandersetzung, Klärung und Standortbestimmung der eigenen beruflichen Rolle in der Institution gegeben werden.

Hinweis:

Mit der Anmeldung werden die beiden Abschnitte sowie die fünf Praxistage (Kursumfang insgesamt elf Tage) verbindlich gebucht. Der genannte Preis für beide Abschnitte und fünf Praxistage wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt.

Die Starttermine der Praxisberatungen stehen bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Die Starttermine finden in Räumlichkeiten des KVJS in Stuttgart und Karlsruhe statt. Die Termine der weiteren Praxistage finden nach Absprache in Ihren Räumlichkeiten statt.

Zur Sicherstellung der Zielgruppe behalten wir uns eine Auswahl der Teilnehmenden vor. Eine verbindliche Teilnahmezusage erfolgt daher erst nach Anmeldeschluss.

Die Veranstaltung wird dreimal in identischer Form durchgeführt:
26-4-EHSD1 21.01. - 23.01.2026 + 11.03. - 13.03.2026 Tagungshaus Schönenberg Ellwangen
26JP0045 13.04. - 15.04.2026 + 17.06. - 19.06.2026 Tagungshaus Schönenberg Ellwangen
26JP0046 21.10. - 23.10.2026 + 07.12. - 09.12.2026 Tagungshaus Schönenberg Ellwangen

Kurs 1:
AUSGEBUCHT (13.11.25 - Anmeldung wird geschlossen)
Tagungshaus Schönenberg Ellwangen
21.01. - 23.01.2026
11.03. - 13.03.2026
Karlsruhe oder Stuttgart
1. Praxisberatung: Termin steht noch nicht fest.
Die weiteren vier Praxisberatungen werden in der Gruppe vereinbart.

Kurs 2:
Das Anmeldeformular für Kurs 2 wird am 27.01.2026 freigeschalten.
Tagungshaus Schönenberg Ellwangen
13.04. - 15.04.2026
17.06. - 19.06.2026
Karlsruhe oder Stuttgart
1. Praxisberatung: Termin steht noch nicht fest.
Die weiteren vier Praxisberatungen werden in der Gruppe vereinbart.

Kurs 3:
Das Anmeldeformular für Kurs 3 wird am 02.06.2026 freigeschalten.
Tagungshaus Schönenberg Ellwangen
21.10. - 23.10.2026
07.12. - 09.12.2026
Karlsruhe oder Stuttgart
1. Praxisberatung: Termin steht noch nicht fest.
Die weiteren vier Praxisberatungen werden in der Gruppe vereinbart.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0046
Dozent*in
Susanne Poller, Hansjörg Bayer
Anmeldung möglich
Mi., 04.11.2026 - Mi., 02.12.2026
Online-Seminar
150,00 € (inkl. MwSt.)
Fachkräfte in der Pflegekinderhilfe stehen oft vor der Herausforderung, komplizierte Sachverhalte im Leben von Kindern kindgerecht zu erklären. Wie formuliert man, dass und warum ein Vater inhaftiert, eine Mutter psychisch krank ist? Wie findet man Worte für eine Entstehung aus einer Vergewaltigung oder einem Inzest? Was sagt man Kindern, deren Eltern den Kontakt abbrechen? Was kann man Kindern zumuten, wie viel können sie verstehen? Wer sollte mit dem Kind sprechen?

In der Schreibwerkstatt erarbeiten Sie Erklärungen für schwierige Sachverhalte, die in Form eines Lebensbriefes verfasst werden. Dieser kann direkt (im Rahmen von Biografiearbeit) mit dem Kind gelesen und besprochen oder aber mit dessen Bezugspersonen erarbeitet werden. Thematisiert werden im Seminar auch die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für eine solche Arbeit.

Im Seminar wird an konkreten Fällen aus der Praxis gearbeitet. Bitte bringen Sie dazu Fallgeschichten/Informationen mit.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.

Die Fortbildung besteht aus drei Abschnitten. Mit der Anmeldung sind alle Abschnitte verbindlich gebucht. Der genannte Preis für alle drei Abschnitte wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt.

Die Veranstaltung ist inhaltlich mit der Veranstaltung „Ressourcenorientierte Biografiearbeit mit Pflegekindern“ (26JP0036) verknüpft. Bei Interesse kann die Veranstaltung separat gebucht werden.
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Kurs-Nr.
26JD0010
Dozent*in
Birgit Lattschar
Anmeldung möglich

Migrationssensibles Arbeiten und Umgang mit traumatisierten UmA (Modul 5)
Fortbildungsreihe: Neu in der stationären Jugendhilfe

Mi., 25.11.2026 - Do., 26.11.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
496,00 € (inkl. MwSt.)
In Modul 5 der Fortbildungsreihe Neu in der stationären Jugendhilfe werden spezifische Inhalte für die Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Ausländern (UmA) in der stationären Jugendhilfe thematisiert.

UMA bringen ihre Fluchterfahrungen und weitere besondere Lebenserfahrungen, oft auch Traumata, mit in die Jugendhilfe. Im Hinblick auf eine adäquate Betreuung und Begleitung dieser Zielgruppe geht diese Veranstaltung detailliert auf die Flucht als besonderes Lebensereignis sowie die praktische Ausgestaltung von kultursensibler Jugendhilfe ein.
Weiter werden praktische Themen aus der Arbeit mit UmAs in Wohngruppen anhand von Praxisbeispielen und theoretischen Einordnungen bearbeitet.
Es erfolgt insbesondere eine Auseinandersetzung mit Schutzfaktoren und Ressourcen.
Schließlich wird reflektiert, welche Faktoren auf Seiten der Mitarbeitenden dazu führen, dass sie den Belastungen der Arbeit gut gewachsen sind.

Schwerpunkte sind hier unter anderem:
- Migration als Lebensereignis
- Die verschiedenen Fluchtphasen
- Flucht und Herkunftsfamilie
- Auswirkung/Folgen von Verlust der Eltern/Familie
- Kultursensible Jugendhilfe
- Bedeutung digitaler Medien für UmA
- Umgang mit Traumata
- Schutzfaktoren und Ressourcen
- Förderung der Resilienzfaktoren
- Resilienz der Mitarbeitenden

Wissen wird durch theoretische Impulse vermittelt und durch Austausch in kleinen Gruppen vertieft sowie erweitert. Des Weiteren werden Fallbeispiele der Teilnehmenden thematisiert und Methoden geübt.

Hinweise:

Ziel der Fortbildungsreihe ist es, neuen Mitarbeitenden in den stationären Hilfen zur Erziehung eine Einführung in die wesentlichen Themenfelder des Handlungsfeldes zu geben, um insbesondere den Einstieg in die stationäre Jugendhilfe zu unterstützen. Dazu gehören gesetzliche Grundlagen, handlungspraktische Anleitung, Praxisreflexion und Theorie-Praxis-Transfer. Bereits gewonnene Praxiserfahrungen werden in den Kontext allgemeingültiger, fachlicher und rechtlicher Grundlagen gesetzt. Darüber hinaus wird Handlungssicherheit gestärkt.

Die Fortbildungsreihe ermöglicht eine intensive Begleitung in den Berufseinstieg in das stationäre Handlungsfeld, um Mitarbeitende über einen gelingenden Start langfristig für die stationären Hilfen zu gewinnen. Sie stellt eine Ergänzung zu den bereits absolvierten Ausbildungen oder Studiengängen der Teilnehmenden sowie zu den jeweiligen Einarbeitungskonzepten der Einrichtungsträger dar. Über die Teilnahme an der Fortbildungsreihe wird kein Fachkraftstatus erreicht.

Die Fortbildungsreihe umfasst folgende Module:
- Modul 1 – Grundlagen sozialpädagogischen Handelns in Einrichtungen (26JP0018)
- Modul 2 – Rechtliche Grundlagen für die stationären Hilfen zur Erziehung (26JP0019)
- Modul 3 – Kinder- und Jugendrechte, (Gewalt-)Schutz, Partizipation, Beschwerde (26JP0020)
- Modul 4 – Deeskalation und Konfliktmanagement (26JP0021)
- Modul 5 – Migrationssensibles Arbeiten und Umgang mit traumatisierten UmA (26JP0022)

Die Fortbildungsreihe besteht aus fünf Modulen. Die Module können einzeln gebucht werden.

Es wird empfohlen, vor der Teilnahme an den Modulen 3, 4 und 5 die Grundlagenmodule 1 und 2 der Fortbildungsreihe zu besuchen.

Teilnehmende erhalten pro Modul eine Teilnahmebescheinigung. Sofern Teilnehmende an mindestens vier Modulen teilnehmen, können sie eine zusammenfassende Teilnahmebescheinigung erhalten.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0022
Dozent*in
Raffael Hille, Theresia Abbühl
Interessensbekundung möglich
Mo., 30.11.2026 - Di., 01.12.2026
Tagungszentrum Gültstein
325,00 € (inkl. MwSt.)
Verfahrenslotsen nach § 10b SGB VIII übernehmen eine zentrale Rolle, wenn es um die koordinierte Unterstützung junger Menschen mit (drohender) Behinderung geht. Dabei bewegen sie sich an Schnittstellen verschiedener Hilfesysteme – mit Chancen, aber auch Herausforderungen in der Abgrenzung und Zusammenarbeit.

Die Tagung bietet Gelegenheit, sich landesweit zu vernetzen, Praxisfragen in Fallwerkstätten zu bearbeiten und aktuelle Entwicklungen in der Eingliederungshilfe sowie im Jugendhilfesystem zu diskutieren. Im Fokus stehen der Erfahrungsaustausch und die Weiterentwicklung der Rolle der Verfahrenslotsen – insbesondere im Zusammenspiel mit Jugendämtern, Leistungsträgern und Dritten.


Ablauf (Änderungen vorbehalten):

Erster Tag:

Vormittags:
- Fallwerkstätten, in denen konkrete Praxisfälle gemeinsam analysiert und reflektiert werden

Nachmittags:
- Impulse aus dem Landesjugendamt, dem MPD und der Eingliederungshilfe, die aktuelle Entwicklungen
beleuchten
- Austauschformate mit Schwerpunkt auf §10b Abs. 1 SGB VIII

Zweiter Tag:

Vormittags:
- Zusammenfassung / Rückblick Tag 1
- Vortrag zu den Aufgaben der Verfahrenslotsen nach § 10b Abs. 2 SGB VIII
- Austausch zu den Aufgaben nach § 10b Abs. 2 SGB VIII


Hinweise:

Maximal können 50 Personen teilnehmen. Damit die Teilnahme zwischen den Jugendämtern ausgeglichen ist, findet durch den Veranstaltungsleiter eine Auswahl statt.

Anmeldeschluss ist der 23.10.2026.

Fallkonstellationen für die Fallwerkstatt können bis 23.10.2026 bei Herrn Christoph Grünenwald (christoph.gruenenwal@kvjs.de) oder Frau Leonie Zimmermann (leonie.zimmermann@kvjs.de) eingereicht werden.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0039
Dozent*in
Referentenpool KVJS

Anmeldung möglich Anmeldung möglich
Fast ausgebucht Fast ausgebucht
Auf Warteliste Auf Warteliste
Kursausfall Ausfall
Anmeldung möglich, kein Status verfügbar Anmeldung möglich, kein Status verfügbar
Interessensbekundung möglich Interessensbekundung möglich
Keine Anmeldung möglich Keine Anmeldung möglich
 

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