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Veranstaltung "Mobbing und betriebliche Konflikte - Von A wie Ausgrenzung bis Z wie Zurschaustellung" (Nr. 0046) wurde in den Warenkorb gelegt.
Es wurden folgende Kurse/Veranstaltungen gefunden:



Die Basisqualifizierung ist für pädagogische Fachkräfte, Einrichtungsleitungen, Fachberatungen und Träger von Kindertageseinrichtungen konzipiert, die sich vertiefend und praxisnah mit einer beziehungsvollen Krippenpädagogik auseinandersetzen wollen.
Die Fortbildungsreihe orientiert sich am weiterentwickelten Orientierungsplan Baden-Württemberg und unterstützt dabei, dessen Inhalte praxisnah im Krippenalltag umzusetzen.

Die Fortbildungsreihe gliedert sich in 4 Präsenz und 3 Online Module, die thematisch aufeinander aufbauen. Zwischen den einzelnen Modulen ist Zeit für Praxiserprobung, Transferaufgaben und Selbstreflexion vorgesehen.

In den einzelnen Modulen werden wir uns intensiv damit beschäftigen, wie der pädagogische Alltag gestaltet werden kann, um den Bedürfnissen, Interessen und Fähigkeiten von Kindern unter drei Jahren in der institutionellen Gruppenbetreuung gerecht zu werden.

Sie erfahren, wie eine stabile und vertrauensvolle Beziehungsgestaltung in der Krippe gelingen kann und wie pädagogische Fachkräfte bestmöglich auf das junge Kind abgestimmt handeln, so dass sich das Kind in der Gruppe sicher und sich von den Erwachsenen wahrgenommen fühlt.
Des Weiteren brauchen die Kinder ausreichend Raum und Zeit, selbständig aktiv zu sein. Sie lernen, wie Sie den Raum und den Garten mit Spiel- und Bewegungsmaterialien vorbereiten, so dass die Kinder aus ihren eigenen Initiativen heraus, spielen und sich bewegen.
Sie erhalten wertvolle Impulse, wie ein Kind in der Krippe erleben kann, dass seine individuellen Bedürfnisse wie z.B. Essen, Trinken, Schlafen, Ruhen und Ausscheiden wahrgenommen und diese Lebensaktivitäten von den Erwachsenen responsiv begleitet werden, sodass für sein Wohlbefinden gesorgt ist.
Und wir beschäftigen uns mit der Wichtigkeit einer respektvollen Zusammenarbeit mit Familien im geteilten Betreuungsfeld zum Wohle des Kindes.

Die Leitprinzipien des weiterentwickelten Orientierungsplans, wie Kinderschutz und Kinderrechte, Inklusion, Partizipation und wie junge Kinder ein friedliches Miteinander erfahren und Verantwortung füreinander erleben können, wird alle Module durchfließen.

Inhalte der Seminarreihe:
Abschnitt A (2 Tage Präsenz): Übergänge beziehungsvoll gestalten
Ankommen: wir lernen uns kennen
- Vertraut werden: die Eingewöhnung
- Die Bedeutung der Familie im Krippenalltag

Abschnitt B (2 Tage Präsenz): Selbstbestimmtes Spiel
Bedeutung des freien Spiels für das Kind
- Die Spielentwicklung in den ersten drei Lebensjahren
- Spielmaterial, Raumgestaltung

Abschnitt C (2 Tage Online): Beziehungsvolle Pflege
- Die Pflegesituation als wichtige Grundlage für die Beziehung zwischen der pädagogischen Fachkraft und dem Kind

Abschnitt D (2 Tage Online): Bewegungsentwicklung und Schlafen / Ruhen
- Die natürliche Bewegungsentwicklung des Kindes und die vertrauensvolle Rolle des Erwachsenen, in der Begleitung des Kindes und der Gestaltung der Räume
- Entwicklung von kindlichem Schlaf und Schlafverhalten

Abschnitt E (2 Tage ): Mikrotransitionen und Mahlzeiten gestalten
- Sozialisation: Essen muss man lernen
- Gestaltung der Mahlzeiten im Tagesablauf
- Die Bedeutung der Mikrotransitionen im Krippenalltag

Abschnitt F (2 Tage Präsenz): Junge Kinder in der Gruppe
- Kleinkinder unter sich
- Die Bedeutung sozial-emotionaler Entwicklung im frühen Kindesalter
- Konflikte verständnisvoll begleiten

Abschnitt G Abschlussveranstaltung (1 Tag)
- Präsentation von Praxisbeispielen der Teilnehmenden, die ihre Weiterentwicklung in der Krippenpädagogik zeigen.


Hinweis:
Die Inhalte des Seminars beziehen sich auf den weiterentwickelten Orientierungsplan.

Es erfolgt eine Auswahl der Teilnehmenden. Eine verbindliche Teilnahmezusage erfolgt spätestens in der ersten Junliwoche 2026.

Zum Abschluss erhalten die Teilnehmenden eine zusammenfassende Teilnahmebescheinigung. Um diese zu erhalten, ist der Besuch von mindestens fünf von sechs Abschnitten erforderlich.

Die Online-Module werden mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.
Zoom läuft auf allen Tablets und Laptops sowie am PC. Die Geräte sollten über eine Kamera und ein Mikrofon verfügen.
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Kurs-Nr.
26KH0001
Dozent*in
Kai-Nicola Stein, Sandra Kopietz, Christine Bader
Auf Warteliste
Di., 13.10.2026 - Mi., 02.12.2026
Tagungszentrum Gültstein
720,00 € (inkl. MwSt.)
Die Fachkräfte treffen in ihrer Arbeit häufig auf Mädchen und Jungen, die innerfamiliäre körperliche Gewalt, sexuelle Misshandlung und emotionale Vernachlässigung erlebt haben. Die Folgen dieser Erlebnisse beeinträchtigen die Entwicklung der betroffenen Kinder und Jugendlichen erheblich. Ihre Wirkung hängt von vielerlei Faktoren ab. Hier sind zunächst die Umgebung des Kindes und die schützenden (protektiven) Umstände zu nennen. Aber auch die Art und Weise der Gewalt, die Nähe der Täter, Art und Umfang des Geheimhaltungsdrucks, die Schwere der Schuldgefühle, die Bewertung der Tat durch das Kind und die Sorge für Geschwister und Eltern beeinflussen die Entwicklungsmöglichkeiten.

Mit dem Workshop sollen die Wahrnehmung der Folgen traumatischer Erfahrungen und deren Beurteilung geschärft werden. Es sollen Wege aufgezeigt werden, wie dem Verhalten traumatisierter junger Menschen im pädagogischen Alltag adäquat begegnet werden kann.

Sozialpädagogische Fachkräfte müssen traumaspezifische Inszenierungen, Flashbacks und traumatische Übertragungen erkennen und damit ihre Handlungsfähigkeit erhöhen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang das Zusammenspiel von Pädagogik und Therapie, die Jungen und Mädchen jeweils mit ihren eigenen Mitteln bei der Korrektur der Folgen traumatischer Erfahrungen unterstützen sollen. Dabei kommt der Mobilisierung von Fähigkeiten und Interessen der jungen Menschen eine hohe Bedeutung zu.

Durch die hohe Zahl an unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in den Angeboten der Jugendhilfe sind deren Mitarbeitende zunehmend konfrontiert mit traumatischen Erfahrungen dieser Jugendlichen im Herkunftsland oder auf der Flucht. Es wird im Workshop somit auch auf Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit dieser Zielgruppe eingegangen.

Hinweis:

Die Fortbildung besteht aus zwei Abschnitten. Mit der Anmeldung sind beide Abschnitte verbindlich gebucht. Der genannte Preis für beide Abschnitte wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt
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Kurs-Nr.
26JP0026
Dozent*in
Birgit Lang
Keine Anmeldung möglich
Mo., 19.10.2026 - Di., 24.11.2026
Online-Seminar
240,00 € (inkl. MwSt.)

Im ersten Abschnitt der Fortbildung werden zum einen die Basiskompetenzen der „Kommunikation“ inklusive konkreten methodischen Impulsen für den Arbeitsalltag vermittelt. Zum anderen lernen die Teilnehmenden verschiedene Techniken für die Strukturierung von Gesprächen sowie in Ansätzen Fragetechniken für die Auftragsklärung, Rollenklärung und Zielfindung.

Das Aufbauseminar (zweiter Abschnitt) gibt weitere konkrete methodische Impulse und regt zur Reflexion des eigenen Kommunikationsstils an. Ein Schwerpunkt bildet der konstruktive Umgang mit schwierig empfundenen Gesprächssituationen und angeblich wenig motivierten Gesprächsmitgliedern.
Die Teilnehmenden können außerdem, als Alternative zur potenziellen „Widerstand-Machtkampf-Eskalations-Dynamik“, lösungsorientierte Interventionsmethoden kennenlernen und diese ganz praktisch einüben.

Hinweise:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.

Die Fortbildung besteht aus zwei Abschnitten. Mit der Anmeldung sind beide Abschnitte verbindlich gebucht. Der aufgeführte Gesamtbetrag für beide Abschnitte wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt.
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Kurs-Nr.
26JD0001
Dozent*in
Ulrike Palmer
Fast ausgebucht
Di., 27.10.2026 - Do., 29.10.2026
Tagungszentrum Gültstein
343,00 € (inkl. MwSt.)
Mal ehrlich: Wissen Sie genau, wo Mobbing anfängt? Sehen Sie es beizeiten? Und wie löst man etwas auf, das so schwer zu fassen ist, zwischenmenschlich und rechtlich? Die Folgen sind jedenfalls für Betroffene wie für den Betrieb gravierend. Insofern gibt es locker drei Tage Stoff für Definition, Rechtslage, Verständnisaufbau und Opferunterstützung.

Zurücklehnen können Sie sich freilich nicht, dafür bleibt es spannend, weil nah an Ihrer Realität: Ihr praxiserprobter Dozent stützt sich auf Ihre Fallbeispiele, initiiert Rollenspiele zur Entdeckung der Einfühlsamkeit und lässt in kleinen Gruppen hirnen. Da geht was von Ihnen rein, also kommt da was raus! Zunächst wird zwischen Mobbing und Konflikt unterschieden, Konflikttypen kommen unters Mikroskop. Sie erkunden im Rollenspiel typische Situationen, denn nur, wenn Sie Gemobbte verstehen, können Sie ihnen auch helfen.

Am zweiten Tag geht es um rechtliche Aspekte des Mobbings und um inner- wie außerbetriebliche Möglichkeiten, Betroffene zu unterstützen. BEM und AGG bilden dabei ein wichtiges Fundament. Wie geht man aber mit Mobbingvorwürfen überhaupt um? Das arbeiten Sie und Ihre Kolleg*innen gruppenweise heraus. Tag drei bringt die Feuerprobe, indem Sie in schwierige Erstgespräche eintauchen. Zum guten Schluss diskutieren Sie, wie Sie Mobbing und Konflikten vorbeugen können. Beugen Sie einer Absage wegen Ausbuchung vor, indem Sie sich ruckzuck anmelden!

Themen:
• Mobbingdefinitionen und rechtliche Probleme des Mobbingbegriffs
• Unterschiede zwischen Mobbing und Konflikt
• Analyse von Konflikttypen
• Die individuelle Situation der Betroffenen verstehen
• Psychische Folgen von Mobbing
• Umgang mit Mobbingvorwürfen
• BEM und AGG als unterschiedliche Ansätze
• Unterstützung durch Kolleg*innen
• Betriebliche und außerbetriebliche Hilfs- und Unterstützungsangebote
• Kommunikation: Erstgespräche führen
• Mobbing- und Konfliktprävention im Betrieb


Die Fortbildungsveranstaltung ist mit 14 CDMP-Stunden anerkannt.
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Kurs-Nr.
26IP0046
Dozent*in
Christian Gojowcyk
Anmeldung möglich
Di. 03.11.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
49,00 € (inkl. MwSt.)
Als Vertrauensperson beraten Sie schwerbehinderte Menschen auch im Hinblick auf die amtliche Feststellung ihres Status. Natürlich liegt jeder Fall anders, so dass Sie oft mehr brauchen als das Wissen über grundsätzliche Aspekte. Folgende Fragen zum Verfahren dürften Ihnen regelmäßig gestellt werden:

• Was bedeutet „Unterstützung“ bei Anträgen?
• Gehören medizinische Detailfragen auch zum Beratungsumfang?
• Welche Erfolgsaussichten hat mein Antrag?
• Haben Sie konkrete Praxistipps?

In dieser Veranstaltung erfahren Sie alles über das Anerkennungsverfahren als schwerbehinderter Mensch ebenso wie über Höher- oder Herabstufungen. Erweitern Sie Ihre Beratungskompetenz und erleichtern Sie sich mit diesem Wissen Ihre eigene Arbeit!

Themen:
• Verfahren zur Feststellung einer Schwerbehinderung
• Versorgungsmedizin-Verordnung
• Merkzeichen im Ausweis
• Rechtsbehelfe

Die Fortbildungsveranstaltung ist mit 7 CDMP-Stunden anerkannt.
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Kurs-Nr.
26IP0016
Dozent*in
Patricia Berg
Die Unterbringung verhaltensauffälliger, psychisch erkrankter Menschen stellt für alle Beteiligten eine besondere Herausforderung dar, die ein Höchstmaß an Professionalität erfordert. Nicht zuletzt, weil es bei diesen Einsätzen zu heftigen körperlichen Auseinandersetzungen kommen kann.

In dem Seminar lernen die Teilnehmenden die Aufgaben und Zuständigkeiten aller beteiligten Stellen und Behörden im gefahren- und zivilrechtlichen Unterbringungsverfahren kennen. Darüber hinaus erhalten sie einen Überblick über die (begrenzten) polizeilichen Möglichkeiten. Ergänzend lernen die Teilnehmenden praktische Verhaltenshinweise im Umgang mit Menschen kennen, die sich aufgrund einer psychotischen Störung aggressiv verhalten.
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Kurs-Nr.
26RP0014
Dozent*in
Jürgen Adam
Fast ausgebucht
Mi., 04.11.2026 - Mi., 02.12.2026
Online-Seminar
150,00 € (inkl. MwSt.)
Fachkräfte in der Pflegekinderhilfe stehen oft vor der Herausforderung, komplizierte Sachverhalte im Leben von Kindern kindgerecht zu erklären. Wie formuliert man, dass und warum ein Vater inhaftiert, eine Mutter psychisch krank ist? Wie findet man Worte für eine Entstehung aus einer Vergewaltigung oder einem Inzest? Was sagt man Kindern, deren Eltern den Kontakt abbrechen? Was kann man Kindern zumuten, wie viel können sie verstehen? Wer sollte mit dem Kind sprechen?

In der Schreibwerkstatt erarbeiten Sie Erklärungen für schwierige Sachverhalte, die in Form eines Lebensbriefes verfasst werden. Dieser kann direkt (im Rahmen von Biografiearbeit) mit dem Kind gelesen und besprochen oder aber mit dessen Bezugspersonen erarbeitet werden. Thematisiert werden im Seminar auch die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für eine solche Arbeit.

Im Seminar wird an konkreten Fällen aus der Praxis gearbeitet. Bitte bringen Sie dazu Fallgeschichten/Informationen mit.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.

Die Fortbildung besteht aus drei Abschnitten. Mit der Anmeldung sind alle Abschnitte verbindlich gebucht. Der genannte Preis für alle drei Abschnitte wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt.

Die Veranstaltung ist inhaltlich mit der Veranstaltung „Ressourcenorientierte Biografiearbeit mit Pflegekindern“ (26JP0036) verknüpft. Bei Interesse kann die Veranstaltung separat gebucht werden.
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Kurs-Nr.
26JD0010
Dozent*in
Birgit Lattschar
Ausgangspunkt der Veranstaltung ist die Meldepflicht von Träger betriebserlaubnispflichtiger Einrichtungen gemäß § 47 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 SGB VIII. Demnach sind Ereignisse oder Entwicklungen, die geeignet sind, das Wohl von Kindern und Jugendlichen zu beeinträchtigen, dem KVJS-Landesjugendamt zu melden. Diese gesetzliche Verpflichtung der Träger ist ein wichtiges Element im Gesamtsystem zum Schutze von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen der (teil-)stationären Hilfe zur Erziehung.

Im Seminar werden zentrale Aspekte rund um das Meldeverfahren aufgegriffen und im Sinne einer Gesamtschau näher beleuchtet. Ziel ist es, den Teilnehmenden u. a. einen Überblick über die unterschiedlichen Meldekategorien zu geben, konkrete Beispiele für Anlässe von Meldungen zu veranschaulichen sowie Ihnen das Zusammenwirken von Trägern und Landesjugendamt im Rahmen eines Meldeprozesses aufzuzeigen. Ebenfalls wird es Raum für Rückfragen und einen offenen Austausch rund um die Meldepflicht geben.


Hinweise:

Die Teilnahme ist kostenfrei und wird zweimal inhaltsgleich angeboten:
04.11.2026 26JD0045 / 15:00 - 16:30 Uhr
13.11.2026 26JD0046 / 10:00 - 11:30 Uhr
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Kurs-Nr.
26JD0045
Dozent*in
Michael Riehle, Sebastiano Flammà
Auf Warteliste
Mi. 04.11.2026
Online-Seminar
0,00 €
Die Aufgaben und Anforderungen an Träger von Kindertageseinrichtungen sind vielfältig und wurden jüngst durch das Inkrafttreten des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes erweitert. Die Gewährleistung des Kindeswohls in der Einrichtung ist das zentralste Thema mit vielfältigen Aufgaben, die im Alltag umzusetzen sind.

Dies umfasst die räumlichen, fachlichen, wirtschaftlichen, personellen und konzeptionellen Voraussetzungen sowie die Umsetzung des Förderauftrags und des Kinderschutzes.

In diesem Online-Kompaktseminar sollen die Grundlagen zur Führung des Betriebs von Kindertagesstätten vermittelt werden, insbesondere für Personen, die neu Trägeraufgaben übernehmen.

Folgende Themen sind Inhalt der Fortbildung:
- Gesetzliche Grundlagen (SGB VIII und KiTaG) – Neuerungen KJSG
- Betriebserlaubnisverfahren – auch Vorstellung des digitalen Betriebserlaubnisverfahrens (DiBev)
- Konzeptionelle Voraussetzungen
- Umsetzung Kinderschutz (§ 47 SGB VIII)
- Räumliche Voraussetzungen
- Personelle Voraussetzungen (KiTaVO, § 7 KiTaG, § 34 LKJHG)
- Angebotsformen der Kindertagesbetreuung

Hinweis:
Diese Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Träger von Kindertageseinrichtungen. Sie dient auf Grund Ihrer Inhalte und dem Austausch der Teilnehmenden im Rahmen ihrer Funktion.
Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool MS Teams durchgeführt und wird zweimal in identischer Form angeboten.
26KD0018 23.04.2026
26KD0019 04.11.2026
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Kurs-Nr.
26KD0019
Dozent*in
Theresa Güttner, Tamara Schuler
Grundemotionen wie Wut, Angst, Traurigkeit und Ekel gehören zum emotionalen Erleben aller Kinder in Kitas. Nicht immer sind diese Emotionen leicht einzuordnen:
- Wann sind Traurigkeit oder Ängstlichkeit noch „im Rahmen“?
- Wann stellen wiederkehrende Rückzugsphasen, Schweigeverhalten oder ein hohes Maß an aggressivität Alarmsignale dar?
- Wie lässt sich mit emotionalen Ausbrüchen umgehen, auch dann, wenn therapeutische Hilfe (durch lange Wartelisten) noch nicht greifbar ist – das Kind
aber jeden Tag die Einrichtung besucht?
- Wann ist eine kindliche Gefühlsäußerung entwicklungs- oder temperamentsbedingt, wann Ausdruck einer tiefergehenden Belastung – und wo beginnt der Bereich, der über den pädagogischen Auftrag hinausgeht?

Kinder mit sozial-emotionalen Entwicklungsauffälligkeiten oder Störungen stellen eine hochgradig diverse und in der wechselseitigen Begegnung herausfordernde Gruppe von Kindern dar. Eine Reihe von Problemlagen im Hintergrund vieler Kinder verursacht, wie man heute weiß, den so genannten toxischen Stress. Gemeint sind hier beispielsweise Armut, psychische Erkrankungen oder schwere Partnerschaftskonflikte der Eltern. Es ist somit wichtig zu wissen, über welche Wege eine selbstregulations-freundliche Pädagogik realisiert werden kann.

In der Fortbildung werden zentrale Emotionen wie Wut, Traurigkeit, Angst und Ekel
jeweils in ihrer gesamten Spannbreite beleuchtet – vom entwicklungspsychologisch
erwartbaren Ausdruck bis hin zu Risikofaktoren und Warnsignalen möglicher
psychischer Störungen. Vermittelt werden fundiertes Hintergrundwissen aber auch
konkrete Handlungsimpulse um Kindern Sicherheit, Struktur und emotionale Entlastung zu bieten. Im Fokus stehen zudem Vorgehensweisen aus neueren achtsamkeits- und mitgefühls-orientierten Ansätzen, die auf die gezielte Stärkung der sogenannten „Sanften Emotionen“ in der Kindergruppe setzen sowie auf naturnahe und kunstpädagogische Konzepte. Wir arbeiten über Fallanalysen, Reflexionen und über das didaktische Modell der „Stadtwanderung der Emotionen“.

In der Fortbildung stehen folgende Themen im Mittelpunkt

- Emotionen im Spektrum von entwicklungsgerechten Ausprägungen bis hin zu den Warnsignalen einer psychischen Störung
- Umgang mit starken Emotionen (z. B. Wut, Traurigkeit, Angst, Ekel)
- Klare Abgrenzung zur psychotherapeutischen Zuständigkeit
- Impulse für die Entwicklungsberatung im Gespräch mit Eltern
- Sanfte Emotionen als Ressourcen einer achtsamkeits- und mitgefühlsorientierten Gruppenpädagogik
- Natur- und kunstpädagogische Zugänge zur emotionalen Selbstregulation
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Kurs-Nr.
26KD0055
Dozent*in
Prof. Dr. Dorothee Gutknecht
Anmeldung möglich, kein Status verfügbar

Neue Wege für Pflege, Teilhabe und Wohnen im Quartier - zwischen Megatrends und Lebensalltag
Fachtagung der Fachstelle ambulant unterstützte Wohnformen (FaWo) am 4. November 2026 im Hospitalhof in Stuttgart

Mi. 04.11.2026
Hospitalhof Stuttgart
0,00 €

Die Fachtagung bringt Fach- und Führungskräfte aus Praxis, Politik, Verwaltung und Wissenschaft sowie Engagierte zusammen. Im Mittelpunkt stehen gesellschaftliche Megatrends, wie demographischer Wandel und sozialräumliche Segregation sowie aktuelle Entwicklungen und innovative Ansätze für ambulant unterstützte Wohnformen. Zudem steht die Frage im Fokus, wie gelingende Pflege und gesellschaftliche Teilhabe im Quartier auch künftig gestaltet werden können.

Mit seiner Keynote zu Governance, Daseinsvorsorge und Quartiersentwicklung eröffnet Prof. Dr. Paul-Stefan Roß, Duale Hochschule Baden-Württemberg, den fachlichen Austausch über die Herausforderungen und Chancen der kommenden Jahre. Weitere Impulse aus dem Sozialministerium Baden-Württemberg, Stadtentwicklung und Fachpraxis greifen zentrale Themen wie sorgende Gemeinschaften, Teilhabe und soziale Infrastruktur auf und eröffnen neue Perspektiven.

In unterschiedlichen Praxisforen erwarten Sie konkrete Einblicke in den Aufbau und die Gestaltung von ambulant betreuten Pflege-Wohngemeinschaften, weitere innovative Wohn- und Unterstützungsangebote für Menschen mit Assistenzbedarf sowie Impulse für demenzsensible und generationengerechte Quartiere.

Ein Fokus der Veranstaltung liegt zudem auf dem Austausch der Teilnehmenden untereinander.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Anmelden können Sie sich auf der Homepage der FaWo: https://www.fawo-bw.de/fachtagung-4-november-2026/fachtagung-04-11-2026-programm-und-anmeldung/
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Kurs-Nr.
26SP0062
Dozent*in
Prof. Dr. Paul-Stefan Roß, Martin Gebler, Saskia Gladis, Ute Hauser, Christian Bauer, Amela Osmanovic, Daniela Gottschling, Andreas Weber, Carina Hornung, Sven Fries, Katja Ravat
Auf Warteliste
Do., 05.11.2026 - Fr., 06.11.2026
Tagungszentrum Gültstein
436,00 € (inkl. MwSt.)
Die Fachkräfte in der sozialen Arbeit sind in ihrem beruflichen Alltag oft mit unvorhersehbaren und nicht planbaren Anforderungen und Ereignissen konfrontiert. Die Herausforderungen sind oft groß, Vieles sollte parallel erledigt werden, Vieles ist wichtig – das kann zu Stress führen.
Regelmäßiger Stress kann zu chronischem Stress werden und der macht krank. Entscheidend sind jedoch die Sichtweise und der eigene positive Umgang mit den Herausforderungen.

In dem zweitägigen Seminar lernen die Teilnehmenden, ihre eigene Achtsamkeit zu schulen, sie reflektieren ihre eigenen Denk- und Verhaltensmuster und lernen, wie sie in ihrem Alltag praktische Verbesserungen umsetzen können. Dies geschieht mit Hilfe von Atemübungen, Meditationen, verschiedenen Entspannungstechniken, Elementen aus dem Yoga und dem systemischen Coaching.
Die Teilnehmenden werden angeregt, sich mit ihren Gefühlen, Gedanken und ihrem Körper auseinanderzusetzen, ihre Selbstwahrnehmung zu verfeinern und ihre Selbstwirksamkeit zu erfahren.

Dieses Seminar richtet sich an Menschen, die bereit sind, die eigene „Komfortzone“ zu verlassen und aktiv an sich zu arbeiten.
Entschleunigung, innere Ruhe, Gelassenheit und Zufriedenheit werden uns nicht von außen geschenkt, wir müssen sie uns gewissermaßen erarbeiten und dafür alte Muster und Denkweisen loslassen.

Hinweise:

Ein Teil der Übungen findet auf dem Boden statt.
Die Teilnehmenden werden gebeten, bequeme Kleidung und eine Gymnastikmatte mitzubringen.

Interessierte haben die Möglichkeit, sich vorab zu dem Seminar „Alles eine Frage der Perspektive – Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit im Beruf erhalten“ (26JP0002) am 18.06. - 19.06.2026 anzumelden.
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Kurs-Nr.
26JP0003
Dozent*in
Tanja Zott
Auf Warteliste
Do., 05.11.2026 - Fr., 06.11.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
416,00 € (inkl. MwSt.)
Leitungskräfte der mittleren Führungsebenen (Gruppen-/Team- und Abteilungsleitungen) befinden sich in einer herausfordernden Sandwichposition zwischen ihren Mitarbeitenden und dem Management. Sie bewegen sich in der Hierarchie zwischen den Erwartungen ihrer Vorgesetzten und denen ihrer Mitarbeitenden. Sie müssen mit ihrem Team Organisations- und Unternehmensziele umsetzen, haben dabei oft noch eine eigene fachliche Verantwortung und sollen gleichzeitig auf die Interessen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingehen. Ihre Vorgesetzten erwarten, dass sie als Leitungskraft ihre Leitungsrolle kompetent wahrnehmen und ihre Mitarbeitenden entsprechend motivieren.

Das Seminar bietet Leitungskräften an, ihre Verantwortung und Aufgabe als Führungskraft zu reflektieren. Es werden hilfreiche und effektive Führungsinstrumente und Handlungsoptionen zur positiven Weiterentwicklung in der Rolle als Führungskraft vorgestellt. Anhand von mitgebrachten Beispielen aus der beruflichen Praxis der Teilnehmenden werden gemeinsam konstruktive Lösungsansätze erarbeitet.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird zweimal in identischer Form an verschiedenen Veranstaltungsorten durchgeführt:
26JP0004 08.07. - 09.07.2026 Tagungszentrum Gültstein
26JP0006 05.11. - 06.11.2026 Bildungszentrum Schloss Flehingen
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Kurs-Nr.
26JP0006
Dozent*in
Bernd Löhle
In diesem Online-Seminar werden die Aufgaben des Querschnittsbereichs in Betreuungsvereinen praxisnah aufgegriffen und diskutiert. Im Mittelpunkt steht jeweils ein zentrales Thema, das gemeinsam vertieft wird. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Erfahrungsaustausch der Teilnehmenden sowie auf der Identifikation und Diskussion von Best-Practice-Beispielen.

Im Fokus des diesjährigen Austauschforums steht das Thema „Vereinbarungen mit Ehrenamtlichen“.

Im Seminar werden zentrale Fragestellungen aus der Praxis beleuchtet, Erfahrungen geteilt und unterschiedliche Herangehensweisen diskutiert. Dabei werden unter anderem folgende Fragen aufgegriffen:
- Mit wem wird eine Vereinbarung geschlossen?
- Welche Inhalte sollte die Vereinbarung umfassen?
- Wie kann die Verhinderungsbetreuung organisiert werden?
- Welche Praxis wird mit dem Amtsgericht gelebt / abgestimmt?
- Wie lässt sich die Finanzierung sichern?
- Welche Regelungen zu Ausstiegsmöglichkeiten sind sinnvoll?
- Wie geht man mit Ehrenamtlichen um, die sich nicht an Vereinbarungen halten?
- Welche Meldungen an das Betreuungsgericht und die Betreuungsbehörden sind erforderlich?
- Wo liegen Grenzen und Erwartungen in der Zusammenarbeit?

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26RD0049
Dozent*in
Barbara Dannhäuser

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