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Es wurden folgende Kurse/Veranstaltungen gefunden:



Zur Sicherstellung des Wohles der Kinder sollen Fachkräfte in der Einrichtung zusammenarbeiten und mit den Erziehungsberechtigten in einen kontinuierlichen Erziehungsprozess gehen.
Im geteilten Betreuungsverhältnis kann es zu unterschiedlichen Vorstellungen und Haltungen kommen. Dies kann im Team zu Spannungsfeldern oder Konfliktherden führen, die es erschweren, eine wertschätzende Haltung zu bewahren. Kinder nehmen Spannungsfelder zwischen Erwachsenen früh wahr und haben ihre eigenen Strategien, diesen zu begegnen. Diese drei unterschiedlichen Blickwinkel und Bedürfnisse (der Fachkräfte, Erziehungsberechtigte und Kinder) können zu einem herausfordernden Verhalten innerhalb einer Einrichtung führen.
Von einer pädagogischen Fachkraft wird verlangt, eine professionelle Haltung zu entwickeln, ein wertschätzender Umgang ist zu bewahren und ein deeskalierendes Vorgehen ist umzusetzen.
In diesem Seminar werden die Entstehungsprozesse von Herausforderung und deren Spannungsfelder betrachtet. Es wird die Frage in den Fokus gerückt, wie sich Fachkräfte in einer solchen Situation zurechtfinden können, und welche Wege des Ausstieges aus dem Spannungsfeld möglich sind.

In diesem Seminar werden folgende Themen bearbeitet:
- Der Umgang mit Widerständen und Konflikten als Gradmesser einer gemeinsamen Haltung
- Konkrete Beispiele aus der Praxis und alltagsnahe Deeskalationsstrategien
- „Geschickt im Konflikt“ im Hinblick auf gewaltfreie und wertschätzende Kommunikation
- Präventive Deeskalation – wie verhindere ich „GROSSES“
- Zuverlässige Absprachen/Abläufe treffen und somit Stressfaktoren verringern
- Spannungsfelder und Mitarbeitergesundheit


Hinweise:
- ACHTUNG: Verfügbare Inhouse-Termine gibt es erst wieder ab 2027.
- Bei dem Angebot handelt es sich um einen eintägigen Inhouse-Kurs.
- Inhouse-Anfragen müssen vollständig (!) ausgefüllt werden. Bitte machen Sie Angaben dazu, ob Sie ein KVJS-Mitglied sind. Des Weiteren benötigen wir die Angaben zu Ihrem Träger, Zeitraum und Ort, der Teilnehmendenzahl und der Zielgruppe.
- Bitte beachten Sie, dass das Angebot der Inhouse-Veranstaltungen begrenzt ist.
- Bitte fragen Sie das Inhouse-Angebot nur an, wenn Ihr Teilnehmendenkreis zur unten angegebenen Zielgruppe gehört.
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Kurs-Nr.
26KX0004
Durch die Pflegestärkungsgesetze haben sich umfangreiche Änderungen bei den Leistungen für pflegebedürftige Menschen ergeben. Die Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs in der Sozialhilfe durch das Pflegestärkungsgesetz III wirft zudem neue Problemkonstellationen und unter Umständen Versorgungslücken auf, die bei der Hilfegewährung nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) XII zu bedenken sind.
Das Seminar vermittelt Ihnen die rechtlichen Grundlagen der Leistungsgewährung nach dem SGB XII und die Unterschiede zwischen der Leistungsgewährung durch die Pflegeversicherung sowie der Hilfe zur Pflege. Die praktische Umsetzung der Pflegestärkungsgesetze II und III in der Beratung und Leistungsgewährung sind wesentlicher Inhalt des Seminars. Eingegangen wird auch auf die Änderungen durch das Pflegeunterstützungs- und Entlastungsgesetz.

Inhaltliche Schwerpunkte des Seminars sind:
- Erhebung des Pflegebedarfs nach SGB XI und SGB XII
- Grundsätze der Leistungsgewährung nach SGB XI und SGB XII
- Leistungsansprüche nach dem SGB XI und SGB XII mit dem Schwerpunkt Leistungsgewährung nach dem SGB XII – Inklusive Umgang mit Bedarfen unterhalb Pflegegrad 2
- Überblick über die Grundlagen der Vergütung nach SGB XI und SGB XII

Das Inhouse-Seminar ist auf einen Tag angelegt.
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Kurs-Nr.
26SX0001
Menschen mit einer Diagnose aus dem Autismusspektrum – egal ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene – verarbeiten aufgrund von Unterschieden im zentralen Nervensystem Informationen im Gehirn anders als sogenannte neurotypische Personen. Autismus zeigt sich in der Wahrnehmungsverarbeitung, der Art zu denken, dem Verhalten im sozialen Kontext und in der Kommunikation. Die Ausprägung und Intensität dieser Aspekte sind von Mensch zu Mensch verschieden. Deshalb wird auch vom Autismusspektrum gesprochen.
Je nach Grad der Ausprägung kann dies erhebliche Einschränkungen der Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zur Folge haben.

Um im Rahmen des Teilhabemanagements zusammen mit Autistinnen und Autisten sowie ihrem familiären Umfeld eine Bedarfsermittlung durchzuführen und passende Unterstützungsmaßnahmen zu finden, ist spezielles Wissen über die Besonderheiten, unter anderem in der Wahrnehmung und Kommunikation, erforderlich. Nur so kann es gelingen, im Rahmen der Bedarfsermittlung und des Gesamt-/Teilhabeplanverfahrens auf Augenhöhe individuelle Lösungs- und Unterstützungsmöglichkeiten zu finden. Diese Fortbildung möchte hierfür die Grundlage legen. Nach einem inhaltlichen Input zum Thema Autismusspektrum werden die Besonderheiten im Teilhabemanagement, bei der Bedarfsermittlung und bei der Leistungsplanung erörtert.

Gerne können Sie Ihre Fragen, Praxisbeispiele und Erfahrungen im Seminar in die Diskussion mit einbringen. Hiervon profitieren wir alle und Sie haben dadurch die Möglichkeit, etwas konkret für die Praxis in Ihrem Arbeitsfeld mitzunehmen.

Das Inhouse-Seminar ist auf einen Tag angelegt.
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Kurs-Nr.
26SX0003
Die Teilhabekiste wurde in einem Projekt unter wissenschaftlicher Begleitung durch das Institut Personenzentrierte Hilfen gGmbH (IPH) an der Hochschule Fulda entwickelt. Diese ermöglicht Teilhabe aus Nutzersicht zu bestimmen und auszuwerten, was im Projekt mit 80 Nutzerinnen und Nutzern intensiv erprobt wurde.

In diesem Seminar werden Sie mit der Anwendung und Umsetzung des entwickelten Teilhabe-Instruments, der Teilhabekiste sowie ergänzender Materialien vertraut gemacht.

Im Seminar gehen wir den Fragen nach:
- Wie können Wünsche und Ziele von Menschen (mit Beeinträchtigungen in verschiedener Form, zum Beispiel auch bedingt durch psychische Erkrankungen, aber auch Sprachbarrieren) selbstbestimmt erarbeitet und ihre Realisierung unterstützt werden?
- Wie können Teilhabeziele geplant und umgesetzt werden?
- Wie lässt sich das entwickelte Teilhabe-Instrumentarium mit dem Gesamt-/Teilhabeplan der Eingliederungshilfe kombinieren und anwenden?
- Wie kann ich auswerten, wie die Teilhabeziele umgesetzt wurden?
- Wie wird der Erfolg von Teilhabezielen gemessen und evaluiert?

Im Seminar werden Sie den Einsatz der Teilhabekiste praktisch üben und anschließend reflektieren.
Nach dem Seminar haben Sie die Möglichkeit den Einsatz an einem konkreten Beispiel zu üben, diese Erfahrung zu verschriftlichen und dann eine individuelle Rückmeldung der Referentin zu erhalten.

Das Inhouse-Seminar ist auf einen Tag angelegt.
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Kurs-Nr.
26SX0004
Aus der Praxis entstanden, wurden die Kollegialen Systemischen Beratungsmethoden für die Praxis entwickelt. Ziel war und ist es, die im Team versammelten Kompetenzen nicht nur für Klientinnen und Klienten, sondern auch fürs Team zu nutzen. Fallbesprechungen sollen lebendiger und effektiver, ressourcen- und lösungsorientiert sein. Auch eine wertschätzende Arbeitsatmosphäre war und ist Johannes Herwig-Lempp und seinem Team wichtig. Auf dieser Grundlage entstand eine Sammlung inzwischen vielfach erprobter und bewährter Methoden gegenseitiger fachlicher Unterstützung.

Im Seminar wird zunächst in zugrunde gelegte systemische Haltungen eingeführt – sie bilden die Rahmung für diese Form der ressourcenorientierten Teamarbeit. Darauf aufbauend werden Idee und Entstehungsgeschichte der Kollegialen Beratungsmethoden vorgestellt.
Die Referentin stellt einige der Kollegialen Beratungsmethoden vor und gibt die Gelegenheit, diese praktisch ausprobieren. Dazu werden von den Teilnehmenden mitgebrachte, konkrete Fallanliegen genutzt.
Ein Handout mit Anleitungen zu den vorgestellten und weiteren Beratungsmethoden erleichtert den Transfer in die Praxis.

Das Seminar kann in drei unterschiedlichen Formaten gebucht werden.

1 Seminartag:
Diese Variante umfasst neben der Einführung das praktische Einüben und Ausprobieren von 4 konkreten Kollegialen Beratungsmethoden. Die weiteren im Handout aufgeführten Methoden eignet sich das Team selbst an.

2 Seminartage am Stück:
Diese Variante bietet zusätzlich Raum für praktische Erfahrungen mit weiteren der insgesamt 16 Kollegialen Beratungsmethoden und für eine vertiefte Auseinandersetzung mit diesen.

2 Seminartage mit zeitlichem Versatz:
Diese Variante bietet zusätzlich die Möglichkeit, erste eigene Praxiserfahrungen mit den Kollegialen Beratungsmethoden zu reflektieren. Konkrete Praxisfragen können aufgegriffen, Erfolge berichtet werden. Durch den zeitlichen Versatz des zweiten Seminartages erhält das Team Unterstützung bei der Etablierung der Kollegialen Beratungsmethoden.
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Kurs-Nr.
26SX0005
Selbstempathie, Empathie für Andere und eine klare, respektvolle Sprache sind die zentralen Elemente wertschätzender Kommunikation. Mit Methoden der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg trainieren Sie eine empathische Grundhaltung für professionelle Zusammenarbeit. So, dass Sie klar und souverän Beziehungen auf Augenhöhe gestalten und gut für sich selbst sorgen können.

Aus dem Inhalt:
- Grundlagen der GFK
- Vier Schritte der GFK: wertfrei beobachten statt interpretieren, Gefühle ohne Schuldzuweisungen äußern, Bedürfnisse erkennen und benennen, klare und wirkungsvolle Bitten aussprechen
- Selbstempathie, eigene Emotionen wahrnehmen
- Empathische Präsenz, um besser aktiv zuzuhören
- Achtsamkeitsübungen

Entspannte wertschätzende Kommunikation und achtsames Zuhören!

Das Inhouse-Seminar ist auf einen Tag angelegt.
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Kurs-Nr.
26SX0007
Tauchen Sie ein in den kraftvoll grünen Naturraum - weit weg vom gewohnten (Arbeits-)Alltag. Schon kurze Aufenthalte in der Natur führen zu deutlicher Entspannung im Gehirn, stärken das Nerven- und Immunsystem. Die Vielfalt der Natur regt inneres Wachstum und Kreativität an, um flexibler und gelassener mit den Herausforderungen des Alltags umzugehen.

Aus dem Inhalt:
- Naturgestützte Übungen für mehr psychische Flexibilität
- GINKGO-Kompetenz: Grundgedanke Akzeptanz, Innere Einstellung Optimismus, Netzwerkpflege, Krisenstark mit Selbstwirksamkeit, "Go" mit lösungsorientiertem Handeln
- Im Kontakt mit der Natur die Sinne öffnen, Sichtweisen und Blätter wenden, um wieder ins Gleichgewicht und stärker zu sich selbst zu finden

Frischen Wind und Widerstandskraft in und mit den Botschaften der Natur sammeln!


Hinweis:
Das Resilienztraining kann das ganze Jahr über im Innen- und im Außenbereich nach individueller Absprache durchgeführt werden. Es kann ein- bis zweitägig durchgeführt werden.
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Kurs-Nr.
26SX0008
Anmeldung möglich, kein Status verfügbar

Modul 6: Zwei Reflexionstermine zur Anwendung des BEI_BW
Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement

Do., 01.01.2026 - Do., 31.12.2026
0,00 €

Voraussetzung:
Die Teilnahme setzt den erfolgreichen Abschluss einer ICF- & BEI_BW-Fortbildung voraus. Es wird empfohlen, vor dem Reflexionstermin die Zertifizierungsmodule 1 bis 5 der Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement zu durchlaufen, da diese inhaltlich aufeinander aufbauen. Die Reflexionstermine sind direkt mit den Fachberatenden des MPD vor Ort zu vereinbaren beziehungsweise finden die Kontaktdaten im Mitgliederbereich des KVJS.

Inhalte und Methodik:
Im Rahmen von zwei Reflexionsterminen werden mit der Methode der Fallbesprechung konkrete, jedoch anonymisierte Fallbeispiele aus der Praxis der Teilnehmenden bearbeitet. Dabei stehen folgende Ziele im Vordergrund:
- Austausch zur praktischen Anwendung des BEI_BW
- Klärung offener Fragen und Unsicherheiten
- Gemeinsame Erarbeitung von Lösungsmöglichkeiten
Die Gespräche finden vor Ort beim jeweiligen Leistungsträger statt. Um einen effektiven Austausch zu gewährleisten, wird eine Teilnahme von mindestens drei Mitarbeitenden empfohlen.

Ziel der Reflexionstermine:
Am Ende der Termine sollen offene Fragen geklärt und Schwierigkeiten im Umgang mit dem BEI_BW bearbeitet sein. Der zweite Reflexionstermin orientiert sich am gleichen Ablauf und sollte in zeitlicher Nähe zum ersten Termin stattfinden, um die Inhalte wirksam zu vertiefen.
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Kurs-Nr.
26SB0002
Dozent*in
noch nicht bekannt
Anmeldung möglich, kein Status verfügbar
Do., 01.01.2026 - Do., 31.12.2026
0,00 €

Voraussetzung:
Voraussetzung für die Durchführung eines Praxisnachweises ist der nachgewiesene Abschluss der Zertifizierungsmodule 1 bis 6 der Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement. Der Nachweis wird durch die Mitarbeitenden im Teilhabemanagement mittels des Auftragsformulars (zu finden im Mitgliederbereich des KVJS beim MPD beauftragt). Dem Auftrag sind die erforderlichen Unterlagen inklusive einer gültigen Einwilligungserklärung beizulegen: https://www.kvjs.de/mitglieder/m-p-d/den-mpd-beauftragen (für Mitglieder)

Ablauf und Inhalte:
- Es wird ein gemeinsamer Vor-Ort-Termin vereinbart, bei dem die Fachberatenden des MPD das BEI_BW-Gespräch begleiten.
- Die Fachberatenden des MPD nehmen dabei eine beobachtende Rolle ein und halten relevante Beobachtungen fest.
- Eine erste Reflexion des Gesprächs erfolgt entweder direkt im Anschluss oder zu einem späteren Zeitpunkt (z. B. telefonisch oder per Videokonferenz).
- Die teilnehmenden Teilhabemanagerinnen und Teilhabemanager erstellen im Anschluss ein vollständiges BEI_BW (Bogen A–D) und senden dieses zur Durchsicht und Rückmeldung an die Fachberatenden.
- Nach Sichtung erhalten die Teilhabemanagerinnen und Teilhabemanager Feedback (schriftlich oder mündlich) durch die Fachberatenden.

Ziel des Praxisnachweises:
Der Praxisnachweis dient der Vertiefung von Kenntnissen und Fähigkeiten in der Anwendung einer ICF-orientierten Bedarfsermittlung in der Praxis sowie der individuellen Weiterentwicklung im Umgang mit dem BEI_BW. Er bildet einen wichtigen Baustein zur Professionalisierung des Teilhabemanagements sowie zur Sicherstellung von einheitlichen Qualitätsstandards in der Bedarfsermittlung.
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Kurs-Nr.
26SB0003
Dozent*in
noch nicht bekannt
Erstaunlich, was ein paar Zeilen Gesetzestext so in sich haben können! Als Praktiker wissen Sie, wovon wir reden. Nach diesem Seminar werden Sie aber auch wissen, welche Möglichkeiten sich bieten Rechte wahrzunehmen und Pflichten zu erfüllen - und zwar auf Arbeitgeber- wie auf Arbeitnehmerseite.

Was beinhaltet der Individualanspruch nach § 164 SGB IX und wo sind seine Grenzen? Dr. Babette Tondorf, mehr Dialogpartnerin als Lehrmeisterin, dröselt auf, wie der Arbeitsplatz mit seinem Drumherum behinderungsgerecht zu gestalten ist. Aber was heißt das eigentlich genau: „behinderungsgerecht“ und was ist zu tun bei Uneinigkeit hierüber? Fälle aus der Rechtsprechung und der anwaltlichen Praxis schaffen Klarheit, doch Frontalunterricht ist out: Übungen in Kleingruppen garantieren Auflockerung und vertieftes Verständnis. Und natürlich geht es ganz wesentlich um Beispiele aus Ihrem eigenen Erfahrungsschatz. Praxisnähe und Austausch heißen die Zauberworte.

Die, die an diesem Tag für Sie zaubert, ist Dr. Babette Tondorf, ihres Zeichens Fachanwältin für Arbeitsrecht. Sie hat sich spezialisiert auf Mandate rund um Krankheit und Behinderung – und darauf, schwere juristische Kost leicht verdaulich anzurichten. Wenn Sie Appetit bekommen haben, am besten gleich einen Platz reservieren!

Themen:
• Inhalt, Umfang und Grenzen des Anspruchs
• Besonderheiten im Beschäftigungsverhältnis mit einem schwerbehinderten Menschen
• Behinderungsgerechte Gestaltung des Arbeitsplatzes, des Arbeitsumfeldes, der Arbeitsorganisation, der Arbeitszeit (§ 164 Abs. 4 SBG IX)
• Darlegungs- und Beweislast, Bedeutung ärztlicher Stellungnahmen und Atteste
• Verhältnis § 164 SGB IX zu BEM nach § 167 Abs. 2 SGB IX
• Verhältnis § 164 SGB IX zum Präventionsverfahren nach § 167 Abs. 1 SGB IX
• Ansprüche auf Anpassung bei Gesundheitsbeeinträchtigungen und Behinderungen unterhalb der Schwelle der Schwerbehinderung
• Aufgaben der Interessenvertretungen im Kontext der Anspruchsgeltendmachung
• Aufgaben des Betriebs bzw. der Dienststelle im Kontext der Anspruchsgeltendmachung

Die Veranstaltung ist mit 7 CDMP-Stunden anerkannt und findet ausschließlich online via Zoom statt.
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Kurs-Nr.
26ID0017
Dozent*in
Dr. Babette Tondorf
Auf Warteliste
Mo., 14.09.2026 - Di., 15.12.2026
Online-Seminar
390,00 € (inkl. MwSt.)
Die Fortbildung richtet sich an neue Fachkräfte in der Schulsozialarbeit und vermittelt Grundlagen und Haltungen für das Arbeitsfeld.

Die Schulsozialarbeitenden erhalten bei „Neu in der Schulsozialarbeit“ Impulse zu wichtigen Themengebieten und Standards des Arbeitsfeldes, wie zum Beispiel:
- Fachliche Prämissen der Kinder- und Jugendhilfe
- Ziel- und Auftragsklärung
- Kooperationsprozesse mit Schulen
- Datenschutz, Schweigepflicht und Schutzauftrag
- Hinweise zur Gestaltung und Implementierung von Sozial- und Gruppen-Trainings
- Beratung
- Selbstmarketing und Evaluation

Die Fortbildung wird mit "E-Learning-Elementen" gestaltet. Den Teilnehmenden werden die grundlegenden Themenimpulse in einer Online-Lernplattform zum Selbsterkunden und Lernen bereitgestellt. Vorteile sind hierbei eine zeitflexible, ortsunabhängige Selbstlernphase, sodass die Inhalte sowohl im Vorfeld der Gruppenarbeitsphasen praxisnah bearbeitet als auch noch nach Ablauf der Fortbildung weiter eingesehen und nach Bedarf vertieft werden können. Zum einen erhalten die Teilnehmenden dabei die Grundlagen für das Arbeitsfeld und zum anderen auch jede Menge Beispiele, Tipps, konkrete Anwendungen und Know-how zu digitalen (Kommunikations-)Tools, die wiederum in der eigenen Schulsozialarbeit eingesetzt werden können.

Die Gruppenarbeitsphasen des jeweiligen Kurses fokussieren neben der begleitenden Online-Selbstlernphase den intensiven gegenseitigen Austausch, die kollegiale Beratung für eigene Lösungsstrategien zu praxisrelevanten Sachverhalten sowie die gegenseitige Vernetzung. Begleitet wird der Prozess durch die Moderation und das Coaching der Referierenden.

Ziele der Fortbildung sind unter anderem die Erarbeitung von Grundlagenwissen, Lösungs- und Kooperationskompetenz, Austausch von Wissen, Vernetzung sowie die Nutzung des Online-Raumes mit Blick auf die eigene Tätigkeit in der Schulsozialarbeit.

Hinweise:

Der Kurs wird dreimal angeboten. Jeder Kurs beinhaltet mehrere zusammenhängende Abschnitte (siehe nachfolgende Übersicht). Mit der Anmeldung sind verbindlich alle Abschnitte eines Kurses gebucht. Es können nur die Abschnitte des gebuchten Kurses besucht werden. Ein Wechsel zwischen den Kursen ist nicht möglich. Der genannte Gesamtbetrag für alle Abschnitte wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt.


Kurs 1 (26JD0021 / 26-4-SSA2-1Ax, Online-Format):
- 19.01.2026 Starttermin Online-Selbstlernphase 1, blink.it
- 29.01.2026 Online-Gruppenphase Auftakt, Big Blue Button
- 23.03.2026 Online-Gruppenphase 1, Big Blue Button
- 30.03.2026 Starttermin Online-Selbstlernphase 2, blink.it
- 29.06. - 30.06.2026: Online-Gruppenphase 2, Big Blue Button


Kurs 2 (26JB0003, Online-Präsenz-Format):
- 15.04.2026: Starttermin Online-Selbstlernphase, blink.it
- 11.06. - 12.06.2026: Präsenz-Gruppenphase 1, Tagungszentrum Gültstein
- 08.10. - 09.10.2026: Präsenz-Gruppenphase 2, Bildungszentrum Schloss Flehingen


Kurs 3 (26JD0022, Online-Format):
- 14.09.2026 Starttermin Online-Selbstlernphase 1, blink.it
- 25.09.2026 Online-Gruppenphase Auftakt, Big Blue Button
- 06.11.2026 Online-Gruppenphase 1, Big Blue Button
- 10.11.2026 Starttermin Online-Selbstlernphase 2, blink.it
- 14.12. - 15.12.2026: Online-Gruppenphase 2, Big Blue Button


Informationen zur Online-Selbstlernphase (Kurs 1, Kurs 2, Kurs 3):
- Wichtig: Bitte geben Sie bei der Anmeldung eine/Ihre direkte E-Mail-Adresse an, über die sie alle Informationen zur Fortbildung erhalten möchten und abrufen können. Auf diese E-Mail-Adresse erhalten Sie alle wichtigen Informationen seitens der Referierenden.
- An den Startterminen erhalten Sie im Laufe des Tages die Zugangsdaten. Es findet kein digitaler Termin statt.
- Die Online-Selbstlernphase erfolgt über die Online-Lernplattform blink.it. Als technische Voraussetzung wird hierfür ein PC, Tablet oder Notebook mit Internetverbindung benötigt.
- Die Inhalte der Selbstlernphase werden durch einen „Roten Faden“ als „Lernpfad“ strukturiert.
- Für die Online-Selbstlernphase sollten insgesamt circa 16 bis 20 Stunden eingeplant werden. Die Zeit kann völlig eigenständig aufgeteilt werden.
- Die Bearbeitung der Inhalte gilt als wichtige Voraussetzung für die Teilnahme an den Gruppenarbeitsphasen sowie den Lernerfolg.


Informationen zu den Online-Gruppenphasen (Kurs 1, Kurs 3):
- Die Online-Gruppenphasen erfolgen über das Online-Tool Big Blue Button.


Die Teilnahme an dieser Fortbildung ersetzt nicht die individuelle Einarbeitung sowie die fachliche Begleitung durch den Anstellungsträger.
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Kurs-Nr.
26JD0022
Dozent*in
Natasha Rombach-Döring, Uwe Straß
Anmeldung möglich
Mo., 14.09.2026 - Di., 15.09.2026
Tagungszentrum Gültstein
506,00 € (inkl. MwSt.)
Die reflektierte Anwendung von Methoden und spezifischen Werkzeugen der systemischen Gesprächsführung in Beratungssettings und Gesprächssituationen ist eine Kernkompetenz in Ihrer Arbeit. In diesem Seminar werden auf Basis systemischer und ressourcenorientierter Grundannahmen und Haltungen die Verwendung von Methoden und Tools an Beispielen aus Ihrem Arbeitskontext aufgezeigt und in Kleingruppenarbeiten eingeübt. Schwerpunkt des Seminars ist die Vermittlung von vielfältigen Methoden, die die Belange von Menschen mit Behinderung sowie pflegebedürftiger Menschen und ihrer Angehörigen – je nach Interessenlage der Teilnehmenden – besondere Berücksichtigung finden.

Inhaltliche Schwerpunkte der Veranstaltung sind:
- Grundlagen der Kommunikation und Beziehungsgestaltung
- Gesprächsaufbauvarianten
- Kreative und aktivierende Methoden zur Erkundung von individuellen Kompetenzen und Ressourcen im sozialen Umfeld und zur Visualisierung

Diese Fortbildung kann als Modul 5 der Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement angerechnet werden.
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Kurs-Nr.
26SP0045
Dozent*in
Dr. Martina Bientzle
Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs) und digitale Pflegeanwendungen (DiPAs) erhalten in der Rehabilitation, Teilhabe und Pflege einen besonderen Stellenwert in der Diagnose, Prävention, Behandlung oder bei der Linderung von Erkrankungen. Es handelt sich um Produkte mit gesundheitsbezogener Zweckbestimmung, die im Wesentlichen auf digitalen Technologien beruhen. Sie dienen der Förderung der Gesundheit sowie der Erkennung und Überwachung von Krankheiten und Behinderungen, der Vorbeugung einer drohenden Behinderung, der Sicherung des Erfolgs einer Heilbehandlung über Sektoren hinweg.

DiPAs werden nur mit Zustimmung des Leistungsberechtigten als „App auf Rezept“ erbracht und eröffnen einen vielschichtigen Transformations- und Change-Prozess, in dessen Fokus das digitale Versorgungsarrangement stehen wird. Allerdings fehlt oft der Überblick über die vorhandenen Angebote und den gesetzlichen Vorgaben.
Insbesondere gesetzliche Betreuerinnen und Betreuer nehmen im Rahmen der Beratung ihrer Betreuten und ihrer Vertretung bei Entscheidungen für oder gegen digitale Gesundheits- oder Pflegeanwendungen eine wichtige Rolle ein, insbesondere bei der rechtssicheren Unterstützung rund um die elektronische Patientenakte.


Die folgenden Themen sind Bestandteil des Seminars.
1. Digitale Gesundheitsversorgung: Aktuelles zu Anwendungsfeldern, medizinischem Nutzen, Versorgungseffekten und Risiken
- DiGAS und digitale Gesundheitskompetenz
- DiPAS und ergänzende Unterstützungsleistungen (eUL)
- Besonderheiten bei Videosprechstunden und telemedizinischer Leistung per Video
- Informationsgrundlagen der Krankenkassen: die elektronische Gesundheitskarte
- Exkurs: Digitale Gesundheitsanwendungen im Bereich psychischer Gesundheit


2. Rechtlicher Rahmen: Telematikinfrastruktur und gesetzliche Vorgaben der Kranken- und Pflegeversicherung
2.1 Anforderungen, Betrieb, Überwachung und Anwendungen
2.2 Die elektronische Patientenakte im juristischen Kontext
- Angebot und Einrichtung der elektronische Patientenakte
- Nutzung der elektronischen Patientenakte durch die versicherte Person oder eine vertretende Person
- Zugriff von Leistungserbringern auf Daten in der elektronischen Patientenakte
- Erklärung zur Organ- und Gewebespende sowie Hinweise auf deren Vorhandensein und Aufbewahrungsort
- Hinweis auf das Vorhandensein und den Aufbewahrungsort von Vorsorgevollmachten oder Patientenverfügungen
- Elektronischer Medikationsplan und elektronische Notfalldaten
- Übermittlung ärztlicher Verordnungen
- Nutzung der Telematikinfrastruktur durch weitere Kostenträger
- Verfügbarkeit von Daten aus Anwendungen der Telematikinfrastruktur für Forschungszwecke
- Telemedizinische Verfahren


Das Seminar eignet sich als Einstieg in die Thematik für Interessierte ohne Vorkenntnisse. Ziel ist es, Wissen über medizinische und gesetzliche Grundlagen, aktuelle Entwicklungen und konkrete Anwendungen zu vermitteln.

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26RD0033
Dozent*in
Dr. Ursula Pitzner
Anmeldung möglich

Modul 2: Anwendung ICF und BEI_BW
Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement

Di., 15.09.2026 - Mi., 16.09.2026
Tagungszentrum Gültstein
396,00 € (inkl. MwSt.)
In diesem zweitägigen Kompaktseminar werden am 1. Tag Aufbau und Struktur der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) vorgestellt sowie die einzelnen Bestandteile und deren Bedeutung für die Eingliederungshilfe erläutert:
- Die Verankerung der ICF im Rahmen des Sozialgesetzbuches (SGB) IX ist bekannt
- Die Teilnehmenden kennen Ziele, Aufbau und Struktur der ICF-Klassifikation und ihre Anwendungsmöglichkeiten
- Die Teilnehmenden haben sich mit der Bedeutung der ICF für ihren Tätigkeitsbereich auseinandergesetzt

Am 2. Tag lernen die Teilnehmenden die Hintergründe und Inhalte des Bedarfsermittlungsinstrumentes BEI_BW kennen und können eine ICF-orientierte Bedarfsermittlung durchführen.

Inhalte:
- Das BEI_BW in seinen Bestandteilen und deren Bedeutung
- Umsetzung der Vorgaben des SGB IX im BEI_BW
- Herausforderungen bei der Handhabung der einzelnen Bestandteile in der Praxis sollen erkannt und diskutiert werden
- Die Verankerung der ICF im BEI_BW sowie Inhalte und Handhabungen der Bögen sind bekannt

Dieses Modul ist Teil der Qualifizierungsreihe Teilhabemanagement.
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Kurs-Nr.
26SP0019
Dozent*in
Peter Sehle, Marco Nagel

Anmeldung möglich Anmeldung möglich
Fast ausgebucht Fast ausgebucht
Auf Warteliste Auf Warteliste
Kursausfall Ausfall
Anmeldung möglich, kein Status verfügbar Anmeldung möglich, kein Status verfügbar
Interessensbekundung möglich Interessensbekundung möglich
Keine Anmeldung möglich Keine Anmeldung möglich