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Es wurden folgende Kurse/Veranstaltungen gefunden:



Anmeldung möglich
Di., 07.07.2026 - Do., 09.07.2026
Tagungszentrum Gültstein
343,00 € (inkl. MwSt.)
Bei Personalentscheidungen ist es wichtig, dass Sie als Vertrauensperson aktiv auf die Inklusion schwerbehinderter Menschen hinwirken. Dieser Aufbaukurs hilft Ihnen dabei. Sie erweitern Ihre Kenntnisse aus dem Grundkurs und lernen sie situationsgerecht einzusetzen. Indem Sie gesetzliche Mitwirkungsmöglichkeiten verinnerlichen, entdecken Sie immer mehr kreative Spielräume im betrieblichen Alltag.

Themen:
• Mitwirkung der SBV im Einstellungsverfahren
• Beendigungsformen von Arbeitsverhältnissen
• Präventive Maßnahmen zur Abwendung von Kündigungen (u.a. Prävention und BEM)
• Unterstützungsmöglichkeiten durch das Inklusions- und Integrationsamt
• Erarbeitung von Stellungnahmen im Kündigungsschutzverfahren
• Veränderungen im Arbeitsverhältnis / Änderungskündigung

Für die Teilnahme an diesem Aufbaukurs müssen Sie vorher unseren Grundkurs im Schwerbehindertenrecht belegt haben.

Die Fortbildungsveranstaltung ist mit 14 CDMP-Stunden anerkannt.
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Kurs-Nr.
26IP0029
Dozent*in
Florian Stutzmann, Dorothee Gerdung-Graebenstein
Anmeldung möglich
Mi., 08.07.2026 - Do., 09.07.2026
Tagungszentrum Gültstein
416,00 € (inkl. MwSt.)
Leitungskräfte der mittleren Führungsebenen (Gruppen-/Team- und Abteilungsleitungen) befinden sich in einer herausfordernden Sandwichposition zwischen ihren Mitarbeitenden und dem Management. Sie bewegen sich in der Hierarchie zwischen den Erwartungen ihrer Vorgesetzten und denen ihrer Mitarbeitenden. Sie müssen mit ihrem Team Organisations- und Unternehmensziele umsetzen, haben dabei oft noch eine eigene fachliche Verantwortung und sollen gleichzeitig auf die Interessen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingehen. Ihre Vorgesetzten erwarten, dass sie als Leitungskraft ihre Leitungsrolle kompetent wahrnehmen und ihre Mitarbeitenden entsprechend motivieren.

Das Seminar bietet Leitungskräften an, ihre Verantwortung und Aufgabe als Führungskraft zu reflektieren. Es werden hilfreiche und effektive Führungsinstrumente und Handlungsoptionen zur positiven Weiterentwicklung in der Rolle als Führungskraft vorgestellt. Anhand von mitgebrachten Beispielen aus der beruflichen Praxis der Teilnehmenden werden gemeinsam konstruktive Lösungsansätze erarbeitet.

Hinweis:

Die Veranstaltung wird zweimal in identischer Form an verschiedenen Veranstaltungsorten durchgeführt:
26JP0004 08.07. - 09.07.2026 Tagungszentrum Gültstein
26JP0006 05.11. - 06.11.2026 Bildungszentrum Schloss Flehingen
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Kurs-Nr.
26JP0004
Dozent*in
Bernd Löhle
Anmeldung möglich
Mi. 08.07.2026
Tagungszentrum Gültstein
239,00 € (inkl. MwSt.)
Jugendhilfeplanung ist ein komplexes Arbeitsfeld. Unterschiedlichste Aufträge, Rahmenbedingungen und Prozesse bestimmen die Praxis vor Ort.

Am Praxistag werden vor allem die Themen Auftragsklärung und Prozessgestaltung in der Jugendhilfeplanung vertieft.

Je nach Situation vor Ort können sich die Fragestellungen dazu sehr unterscheiden, deshalb arbeiten wir vor allem an konkret von den Teilnehmenden eingebrachten Fragestellungen. Diese werden am Praxistag analysiert und gemeinsam werden dazu mögliche Lösungen entwickelt.

Eine erste oder neue Standortbestimmung in der Praxis und in konkreten Planungsprozessen kann erfolgen.

Der Praxistag bietet Raum, Kolleginnen und Kollegen aus der Jugendhilfeplanung kennenzulernen und sich auszutauschen.

Hinweis:

Für neue Kolleginnen und Kollegen in der Jugendhilfeplanung empfiehlt sich vorab das Online-Seminar "Neu in der Jugendhilfeplanung - Einführung" am 20.04.2026 (26JD0009). Der Praxistag kann jedoch auch unabhängig davon besucht werden.
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Kurs-Nr.
26JP0030
Dozent*in
Eva Maria Spothelfer
Betreute Personen sind für das Verfahren auf Einrichtung der Betreuung, Unterbringung und medizinische Zwangsmaßnahmen verfahrensfähig. Krankheit und/oder Behinderung schränken oft die Möglichkeiten für Betroffene ein, die ihnen zustehenden Rechte auszuüben oder sich im Verfahren rechtliches Gehör zu verschaffen. Hier setzt die Verfahrenspflegschaft an. Verfahrenspflegerinnen und Verfahrenspfleger nehmen die Interessen der Betroffenen im Verfahren wahr.

Das Seminar soll in die rechtlichen Grundlagen einführen und die Teilnehmenden in die Lage versetzen, die Folgen ihrer täglichen Arbeit besser einzuschätzen.

Im Seminar werden folgende Themen behandelt:
Die Rollen der Beteiligten im Betreuungsverfahren sollen geklärt werden.
Im Einzelnen sind das:
- Rechtsgrundlagen
- Stellung und Aufgaben der Verfahrenspflegerinnen und Verfahrenspfleger im Verfahren
- Besondere Anforderungen in Unterbringungsverfahren, medizinische Zwangsmaßnahmen, Recht auf den eigenen Tod und Sterbehilfe
- Exkurs: Werdenfelser Weg
- Vergütung und Auslagenersatz

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26RD0032
Dozent*in
Susanne Weber-Käßer
Im einleitenden Teil werden die Grundlagen und ausgewählte Urteile zu häufig auftretenden Fragen/Schwierigkeiten rund um die Erteilung, den Widerruf oder Entzug der Kindertagespflegeerlaubnis sowie zur Änderung und Auflagenerteilung dargestellt.

Weiterhin erfolgt ein kurzer Überblick über die Grundlagen und neuesten Entwicklungen im Bereich Datenschutz in der Kindertagespflege sowie zur Berücksichtigung des Datenschutzes bei Verfahren zum § 8a SGB VIII.

Zu den jeweiligen Themen besteht die Möglichkeit, vorab eingereichte Fallbeispiele zu besprechen sowie in den offenen Austausch zu treten.
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Kurs-Nr.
26KP0047
Dozent*in
Carmen Stocker-Preisenberger
Anmeldung möglich
Do. 09.07.2026
Online-Seminar
50,00 € (inkl. MwSt.)
In diesem Seminar werden zentrale Themen zu Genehmigungen durch das Betreuungsgericht behandelt, darunter auch praxisbezogene Fallbeispiele. Zudem werden wertvolle Tipps zur Fehlervermeidung in der Zusammenarbeit mit dem Gericht gegeben.

Im Seminar werden folgende Themen behandelt:
- Arbeitsweise des Betreuungsgerichts in gerichtlichen Genehmigungsverfahren
- Vermögensbezogene betreuungsgerichtliche Genehmigungsvorbehalte
- Best Practice Genehmigungsantrag Immobilienverkauf und Ausschlagung
- Bestimmungen zur Geldanlage und Einlagensicherung sowie Sperrvereinbarung
- Rechtsprechungs-Update, insbesondere zu § 1849 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), Genehmigung von Schenkungen und Leistungen an Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

Das Online-Seminar wird mit der Software Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26RD0046
Dozent*in
Christian Gimbel
Anmeldung möglich
Mo., 13.07.2026 - Di., 14.07.2026
Online-Seminar
80,00 € (inkl. MwSt.)
Im Rahmen der Eignungsüberprüfung von Adoptivbewerberinnen und -bewerbern kommt der Erstellung eines passgenauen Kinderprofils eine wichtige Bedeutung zu.
In diesem zweitägigen Online-Seminar erarbeiten Fachkräfte gemeinsam mit dem Referenten zentrale Strategien und Methoden zur Erstellung von Kinderprofilen. Für die späteren Überlegungen zum Matching werden das Kinderprofil und die Erkenntnisse der Eignungsüberprüfungen eine Grundlage bieten.

Themenschwerpunkte:
- Strategien und Techniken zur Erstellung von Kinderprofilen
- Gesprächsführung und Fragebogengestaltung
- Einbindung der Ergebnisse der Eignungsüberprüfung zukünftiger Adoptiveltern
- Analyse der Grundhaltungen und Vorstellungen der Bewerbenden
- Einschätzung kindlicher Eigenschaften, Bedürfnisse und möglicher biografischer Belastungen
- Anwendung, Erfahrungen und Reflexion des Matching-Prinzips

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie ein Kinderprofil so gestaltet werden kann, dass es sowohl den Bedürfnissen des Kindes gerecht wird als auch den Ressourcen, Charaktereigenschaften und Lebensverhältnissen der Bewerbenden entspricht. Dabei wird Bezug genommen auf die 9. Empfehlung zur Adoptionsvermittlung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter (Fassung 2022).

Diskussionsanregungen:
- Welche Rolle spielen Genetik, Naturell, Intelligenz und Charakter des Kindes?
- Welche Bedürfnisse an elterlicher Fürsorge, Pflege und Unterstützung hat das Kind?
- Welche Biografien und Charaktereigenschaften der Bewerbenden formen ein realistisches und tragfähiges Bild des Kinderprofils? Welche nicht?
- Bedeutung der Grundhaltungen und Theorien der Bewerbenden zur Adoption
- Inwiefern können sich Haltungen der Bewerbenden im gemeinsamen Prozess verändern (ohne Einflussnahme, sondern durch neue Informationen beziehungsweise Reflexion)?

Praxisbeispiele und aktive Beteiligung der Teilnehmenden sind ausdrücklich erwünscht.

Hinweis:
Die Veranstaltung wird mit dem Online-Tool Zoom durchgeführt.
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Kurs-Nr.
26JD0012
Dozent*in
Oliver Hardenberg
Fast ausgebucht
Mo., 13.07.2026 - Di., 14.07.2026
Tagungszentrum Gültstein
456,00 € (inkl. MwSt.)
Das ZRM® ist ein Ansatz zur Entwicklung und Erweiterung der Selbststeuerungsfähigkeiten. Es unterstützt Menschen dabei, motivierende Ziele zu formulieren und diese auch unter widrigen und komplexen Rahmenbedingungen umzusetzen. Bewährte Anwendungsfelder sind beispielsweise Stressreduktion, gesundheitsförderliches Verhalten und die Überwindung von „Aufschieberitis“.

Das ZRM® basiert auf Erkenntnissen moderner neurowissenschaftlicher Forschung über Lernprozesse im Gehirn. Außerdem werden Konzepte aus Tiefen- und Verhaltenspsychologie sowie aus der Körpertherapie eingebunden.

Unsere verstandesmäßig gefassten Pläne werden oft von Bedürfnissen torpediert, die uns nicht oder nur teilweise bewusst sind. Diese bestimmen unser Handeln im Alltag, überwiegend in Stress- und Drucksituationen. Mit dem ZRM® lassen sich unbewusste Bedürfnisse aufspüren und mit dem eigenen Verstand in Verbindung bringen. Dadurch werden Vorhaben kraftvoll und stimmig.

Das Seminar ermöglicht den Teilnehmenden die Entwicklung eines persönlichen Veränderungsziels sowie eines eigenen Leitfadens für die Umsetzung im Alltag.

Inhalte der Fortbildung sind:
- Mit Bildern unbewusste Ressourcen aktivieren
- Somatische Marker als Signale des Unbewussten
- Ideen bewerten mit der Affektbilanz
- Eine motivierende Haltung aufbauen durch Motto-Ziele
- Mit Erinnerungshilfen und Embodiment das Ziel hirngerecht unterstützen
- Anwendungssituationen im Alltag vorbereiten
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Kurs-Nr.
26JP0005
Dozent*in
Ricarda Gregori
Anmeldung möglich
Mo., 13.07.2026 - Di., 14.07.2026
Tagungszentrum Gültstein
315,00 € (inkl. MwSt.)
Die Jahrestagung bietet mit Fachthemen, aktuellen Informationen und Praxisbeispielen eine fachliche Plattform für den überregionalen Erfahrungsaustausch und die Weiterentwicklung des Teilhabemanagements in der Eingliederungshilfe.

Die diesjährige Jahrestagung bildet den Abschluss der Vortragsreihe „Impulse Autismus“ und gleichzeitig den Auftakt unserer neuen Vortragsreihe „Impulse schwerwiegend herausforderndes Verhalten“. In Vorträgen aus Theorie und Praxis betrachten wir Aspekte dieser Themen aus verschiedenen Blickwinkeln.
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Kurs-Nr.
26SP0012
Dozent*in
noch nicht bekannt
Anmeldung möglich

Einrichtung und Gestaltung von Arbeitsplätzen
- Mit dem Technischen Beratungsdienst sitzt jeder Handgriff

Di., 14.07.2026 - Mi., 15.07.2026
Tagungszentrum Gültstein
196,00 € (inkl. MwSt.)
Gute Arbeit braucht gute Arbeitsbedingungen. In diesem Kurs zeigen Ihnen die Fachleute des Technischen Beratungsdienstes, wie ein neu einzurichtender oder bestehender Arbeitsplatz optimal auf die Fähigkeiten einer Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters mit Beeinträchtigung abgestimmt werden kann.

Sie lernen, behinderungsbedingte Beeinträchtigungen im Arbeitsablauf zu ermitteln und zu beseitigen – Letzteres oft durch den Einsatz technischer Arbeitshilfen. Die Referenten behalten organisatorische Rahmenbedingungen ebenso im Blick wie betriebswirtschaftliche Überlegungen. An relevantem Stoff soll es also nicht fehlen, an Expertise sowieso nicht!

Der Technische Beratungsdienst gehört zum Inklusions- und Integrationsamt beim KVJS.
Nomen es Omen: der Dienst berät alle Personen, die sich um die Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben kümmern, in technisch-organisatorischen Fragen der Beschäftigung. Gibt es Probleme, steuert er erfahrungssatte Lösungsvorschläge bei. Außerdem entscheidet er mit über die Vergabe finanzieller Mittel zur Arbeits- und Berufsförderung behinderter Menschen.

Themenauswahl (Beispiele):
- Lösungsmöglichkeiten für Sinneseinschränkungen, körperliche Beeinträchtigungen, Stoffwechselerkrankungen (z.B. Diabetes Mellitus...), neurologische Erkrankungen (z.B. Multiple Sklerose, Epilepsie)
- Barrierefreie Arbeitsstätten
- Design für Alle
- Fahrzeuggestaltung
- und vieles mehr.

Die Fortbildungsveranstaltung ist mit 10 CDMP-Stunden anerkannt.
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Kurs-Nr.
26IP0038
Dozent*in
Matthias Kinzler, Steffen Franzke
Interessensbekundung möglich

17. Kinderschutztag Baden-Württemberg: Gemeinsam stark für den Kinderschutz – verantwortlich und vernetzt
Ein gemeinsamer Fachtag von Innenministerium, Justizministerium, Kultusministerium, Sozialministerium und KVJS-Landesjugendamt

Di. 14.07.2026
Hospitalhof Stuttgart
0,00 €
Der 17. Kinderschutztag bietet eine Plattform für den Austausch von Erfahrungen und damit die Möglichkeit für eine verbesserte Vernetzung im Kinderschutz. Unter dem Titel „Gemeinsam stark für den Kinderschutz – verantwortlich und vernetzt“ setzen wir in diesem Jahr den Fokus auf die Vernetzung und den Austausch zwischen den verschiedenen Akteuren im Kinderschutz.

Die gemeinsame Verantwortung für den Kinderschutz macht es notwendig, den Kinderschutz aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und gemeinsam Lösungen für eine effektivere Unterstützung von Kindern und Jugendlichen zu entwickeln. Wir laden daher Fachkräfte aus den Bereichen Soziales, Justiz, Kinder- und Jugendhilfe sowie aus den Bereichen Bildung, Innere Sicherheit und anderen relevanten Feldern ein, um gemeinsam zu diskutieren und voneinander zu lernen.

Die Vorträge am Vormittag werden in hybridem Format angeboten. Auch für die digitale Teilnahme von 10:00 - 12:15 Uhr ist eine Anmeldung erforderlich. Alle Angemeldeten erhalten eine E-Mail mit Link zur Abfrage online-präsenz-Teilnahme und ggfs zur Foren-Auswahl.
Die vertiefenden Fachforen am Nachmittag finden ausschließlich in Präsenz statt. Sie haben die Möglichkeit, an zwei der insgesamt fünf Fachforen teilzunehmen. Die detaillierten Beschreibungen der einzelnen Fachforen finden Sie im Tagungsprogramm.

Die Teilnahme ist kostenfrei.



09:30 Uhr
Ankunft und Anmeldung der Teilnehmenden / Get-together mit Kaffee
Markt der Möglichkeiten


10:00 Uhr
Begrüßung und Einführung in die Tagung
Grußwort Ulrich Schmolz, Leitung Referat Kinder, Schutzkonzepte, Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit
Grußwort Frank Stahl, Verbandsdirektor Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg, KVJS
Moderation Sebastian Messerschmidt


10:15 Uhr
Impulsvortrag: Risikofaktor Systemlogiken: Vernetzung für einen gelingenden Kinderschutz?
Prof.in Dr. Anja Teubert, Professorin für sozialraumorientierte Soziale Arbeit, Studiengangsleitung Soziale Arbeit Kinder- & Jugendhilfe / Hilfen zur Erziehung, Duale Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart


11:15 Uhr
Impulsvortrag: Schutz vor sexualisierter Gewalt: Warum verbindliche Standards und starke Netzwerke entscheidend sind 
Kerstin Claus, Unabhängige Bundesbeauftragte gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen (UBSKM) Berlin


12:15 Uhr
Mittagspause & Vernetzung beim Markt der Möglichkeiten


13:15 Uhr
Interdisziplinäre Austauschforen: 1. Durchgang


Forum I
Istanbul-Konvention und Kinderschutz bei häuslicher Gewalt – familiengerichtliche Möglichkeiten in einem vernetzten Hilfesystem mit Ausblick auf die elektronische Fußfessel in Hochrisikofällen
Das familienrechtliche Verfahrensrecht ermöglicht im Zusammenwirken mit dem materiellen Kindschaftsrecht aufgrund seines Gestaltungsspielraums ein effektives Schutzsystem. Auch die Rechtsprechung seit November 2022 und die Reformvorschläge des Gesetzgebers zum Gewaltschutzgesetz verstärken die Möglichkeiten des Kinderschutzes bei häuslicher Gewalt. Als Praxisbeispiel wird der Sonderleitfaden zum Münchener Modell und seine Umsetzung dargestellt.
Ulrike Sachenbacher, Leiterin der Abteilung 5a, weitere aufsichtsführende Richterin, Amtsgericht München, Kompetenzpartnerin Kinderschutz des OLG-Bezirks München


Forum II
Wie kann datenschutzkonformer Informationsaustausch verschiedener Akteure im Kinderschutz gelingen?
Im Fachforum wird der Fokus darauf gerichtet, welche Notwendigkeit für Informationsaustausch mit verschiedenen Akteuren ausgehend von den fachlichen Erfordernissen im Kinderschutz bestehen und wie dieser Informationsaustausch datenschutzkonform ermöglicht werden kann. Hierzu wird ein grundsätzlicher Überblick zur Informationsweitergabe im Kinderschutz bei Bekanntwerden möglicher Gefährdungen, für interdisziplinäre Gefährdungseinschätzungen und im Hilfeverlauf gegeben. Es werden rechtliche und fachliche Einordnungen vorgenommen sowie exemplarische Falldarstellungen aus der Praxis des Jugendamtes vorgestellt.
Katharina Lohse, Vorständin und fachliche Leitung Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJuF), Heidelberg
Christine Schneider, Landeshauptstadt Stuttgart – Jugendamt, Bereichsleitung Beratungszentrum für Jugend und Familie Feuerbach/Weilimdorf
Sebastian Groß, Landeshauptstadt Stuttgart, Bereichsleitung Beratungszentrum Jugend und Familien West


Forum III
Schulen als sichere Orte: Strategien gegen sexualisierte Gewalt
Schutzkonzepte gegen sexualisierte Gewalt sind seit März 2025 an allen öffentlichen Schulen in Baden-Württemberg verpflichtend zu entwickeln und umzusetzen. Was versteht man unter Schutzkonzepten an Schulen, wie wirken sie und welche Maßnahmen sind an Schulen dazu wichtig? Präventionsmaßnahmen tragen dazu bei, Schulen zu sichereren Orten zu machen und Handlungssicherheit zu geben.
Im Anschluss an den Input laden kompakte Workshop-Formate dazu ein, einzelne Bausteine eines Schutzkonzepts praxisnah zu vertiefen und gemeinsam weiterzuentwickeln.
Tonja Brinks, Referat 54 Prävention und Gesundheitsförderung für Schülerinnen und Schüler, Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung, Fachvertreterin der Kultusministerkonferenz zu Prävention von Gewalt und sexuellem Missbrauch
Christian Klützke, Präventionsbeauftragter, Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung, Regionalstelle Stuttgart und Beratungslehrkraft


Forum IV
Prävention und Intervention gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen
Das Landeskriminalamt BW präsentiert die neue landesweite Konzeption zur „Prävention und Intervention gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen“. Diese hat die Aufklärung, Sensibilisierung und verstärkte Vernetzung von Fachkräften, Polizeibeamtinnen und -beamten, Eltern sowie Ehrenamtlichen zum Ziel. Anknüpfend stellen das Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Freiburg und das Polizeipräsidium Freiburg ihre Zusammenarbeit vor und zeigen auf, wie eine enge und effektive Kooperation zwischen dem Jugendamt und der Polizei aussehen kann, um die Ziele der neuen Konzeption umzusetzen.
Achim Hummel, Innenministerium-LPP- Referat 32, Kriminalitätsbekämpfung, Kriminalprävention, Kriminologie und Internationales, Leiter der Geschäftsstelle der Zentralstelle Kommunale Kriminalprävention (GeZ KKP)
Guenola Warneke, Landeskriminalamt Baden-Württemberg, Referat Prävention, Stuttgart, Stellvertretende Leiterin der Landeskriminalprävention, Arbeitsbereichsverantwortliche Grundsatz und Opferschutz
Vanessa Völkel, Amt für Kinder, Jugend und Familie – Freiburg, Jugendamtsleitung
Katrin Kern, Polizeipräsidium Freiburg, Referat Prävention – Standort Freiburg, Opferschutzkoordinatorin PP Freiburg


Forum V
Echte Gefühle, künstliche Welten: Kinder zwischen digitalen Freunden, Influencing und Manipulation
Kinder und Jugendliche begegnen in Anwendungen wie Chatbots oder durch Influencing zunehmend digitalen Gegenübern, die Nähe simulieren, Orientierung versprechen und zugleich gezielt beeinflussen können. Das Fachforum greift aktuelle Befunde der JIM-Studie auf, ergänzt um erste Einblicke in die JIMplus-Studie zum Thema Digital Wellbeing von Jugendlichen. Anhand konkreter Praxisbeispiele wird diskutiert, wie solche Phänomene eingeordnet werden können und welche Ansätze sich daraus für die Medienkompetenz im Alltag ableiten lassen.
Amelia Krebs, Fachreferentin jugendschutz.net
Frank Woithe, Referent jugendschutz.net
Yvonne Gerigk, Referentin Forschung, Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK)
Benjamin Thull, Leitung Team Jugendschutz und Forschung, Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK)


14:45 Uhr
Networking-Café im Hospitalhof


15:15 Uhr
Interdisziplinäre Austauschforen: 2. Durchgang


16:45 Uhr
Abschlussrunde im Plenum


17:15 Uhr
Ende der Veranstaltung



Tagungsleitung:

Dr. Henrike Ehrhorn, Ministerium der Justiz und für Migration BW
Julia Thürbeck, Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit BW
Michael Riehle, Referatsleiter beim Landesjugendamt, KVJS BW
Stephanie Alter-Betz, Fachberaterin im Landesjugendamt, KVJS BW



Hinweise:

Nach Ihrer Anmeldung zum Fachtag erhalten Sie eine E-Mail mit einem Link, über den Sie Ihre Teilnahme (online oder präsenz) und Ihre Präferenzen für die Fachforen angeben können.

Wir bemühen uns, Ihnen die Teilnahme an dem von Ihnen am höchsten priorisierten Fachforum zu ermöglichen. Für das zweite Fachforum berücksichtigen wir Ihre weiteren Priorisierungen entsprechend den verfügbaren Kapazitäten. Sie erfahren vor Ort, an welchen Fachforen Sie teilnehmen.

Zur Sicherung einer möglichst interdisziplinären Zusammensetzung erfolgt eine Auswahl der Teilnehmenden, eine verbindliche Teilnahmezusage erfolgt bis spätestens 30.06.2026.
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Kurs-Nr.
26JH0084
Dozent*in
Anja Teubert, Yvonne Gerigk, Frank Woithe, Amelia Krebs, Katrin Kern, Vanessa Völkel, Guenola Warneke, Achim Hummel, Christian Klützke, Tonja Brinks, Christine Schneider, Sebastian Groß, Katharina Lohse, Ulrike Sachenbacher, Kerstin Claus, Benjamin Thull
Die Wahrnehmung von Kinderschutzaufgaben bei Hinweisen auf Vernachlässigung und Gewalt ist eine besonders herausfordernde Aufgabe des ASD. Es müssen folgenreiche Abwägungen und Entscheidungen zu Risiken und Gefährdungen vorgenommen und durch entsprechende organisationsinterne fachliche Prozesse und Verfahren unterstützt werden. Die Berücksichtigung der Perspektive der betroffenen Kinder und Jugendlichen bei der Hilfeplanung ist dabei von besonderer Bedeutung.

Die Fortbildung vermittelt auf der Basis wissenschaftlicher Forschung und Erfahrungen aus der Praxis Grundlagen und Methoden zur Umsetzung dieser Aufgaben. Vor dem Hintergrund der rechtlichen und institutionellen Bedingungen und Leitbilder für die Kinderschutzarbeit im ASD werden folgende Schwerpunkte behandelt:
- Gefährdungsformen (Misshandlung und Vernachlässigung)
- Risikogruppen und -konstellationen (zum Beispiel Sucht, psychische Erkrankung)
- Prozessorientierte Gefährdungs- und Risikoeinschätzung
- Bewertung der elterlichen Kompetenzen zur Abwendung von Gefährdungen
- Zugang zu den Familien und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
- Entwicklung, Begleitung und Kontrolle von Schutz- und Hilfekonzepten für Familien und Zusammenarbeit mit weiteren Beteiligten
- Prozessorientierte Überprüfung von Schutz und Hilfe aus der Sicht des Kindes
- Qualitätssichernde Instrumente und Verfahren für die Kinderschutzarbeit im ASD; exemplarisch wird mit dem Stuttgarter Kinderschutzbogen und mit Ankerbeispielen zu Kindeswohlgefährdung gearbeitet
- Persönliche Standortbestimmung als ASD-Fachkraft mit Schutzaufgaben
- Üben von Gesprächen mit Eltern, Kindern und Jugendlichen
- Migrationssensibler Kinderschutz
- Wirksamkeit von Hilfen bei Kindeswohlgefährdung

Hinweis:

Die Fortbildung besteht aus zwei Abschnitten. Mit der Anmeldung sind beide Abschnitte verbindlich gebucht. Der genannte Preis für beide Abschnitte wird nach dem ersten Abschnittstermin in Rechnung gestellt.
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Kurs-Nr.
26JP0041
Dozent*in
Monika Stark-Murgia, Susanna Lillig
Auf Warteliste
Di. 14.07.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
179,00 € (inkl. MwSt.)
In diesem Seminar werden aktuelle Entwicklungen, neue Entscheidungen und Problemsituationen, die sich insbesondere durch die Reform des Betreuungsrechts ergeben, behandelt. Es werden die rechtlichen Grundlagen besprochen und vertieft und ausgewählte Fallbehandlungen und Falllösungen diskutiert.


Für Betreuungsbehörden und Betreuungsvereine gilt die ausgewiesene Gebühr ohne Teilnehmendenbeitrag. Der Teilnehmendenbeitrag beträgt 90 Euro.
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Kurs-Nr.
26RP0038
Dozent*in
Andreas Scheulen
Anmeldung möglich

Kinder- und Jugendrechte, (Gewalt-)Schutz, Partizipation, Beschwerde (Modul 3)
Fortbildungsreihe: Neu in der stationären Jugendhilfe

Mi., 15.07.2026 - Do., 16.07.2026
Bildungszentrum Schloss Flehingen
456,00 € (inkl. MwSt.)
In Modul 3 der Fortbildungsreihe Neu in der stationären Jugendhilfe werden die Rechte und der Schutz von Kindern und Jugendlichen in den stationären Hilfen vertieft. Die Kinderrechte werden dazu in den Fokus genommen und daraus resultierend die Anwendung von Beteiligungs-, Partizipations- und Beschwerdeverfahren in Einrichtungen praktisch thematisiert. Als ein Verfahren der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen wird hier insbesondere auch das Hilfeplanverfahren anschaulich erläutert. Darüber hinaus werden Schutzkonzepte als elementarer Bestandteil der Einrichtungskonzeptionen sowie deren Inhalte und Umsetzung besprochen.

Schwerpunkte sind hierbei unter anderem:
- Kinderrechte als Grundlage von Schutz und Beteiligung
- (Gewalt-)Schutzkonzepte in Einrichtungen
- Kinder- und Jugendschutz
- Beteiligung und Partizipation
- Ansätze von Partizipation im Gruppen- beziehungsweise Einrichtungssetting
- Hilfeplanverfahren
- Beschwerdeverfahren
- Interne und externe Beschwerdestellen

Wissen wird durch theoretische Impulse vermittelt und durch Austausch in kleinen Gruppen vertief sowie erweitert. Des Weiteren werden Fallbeispiele der Teilnehmenden thematisiert und Methoden geübt.

Hinweise:

Ziel der Fortbildungsreihe ist es, neuen Mitarbeitenden in den stationären Hilfen zur Erziehung eine Einführung in die wesentlichen Themenfelder des Handlungsfeldes zu geben, um insbesondere den Einstieg in die stationäre Jugendhilfe zu unterstützen. Dazu gehören gesetzliche Grundlagen, handlungspraktische Anleitung, Praxisreflexion und Theorie-Praxis-Transfer. Bereits gewonnene Praxiserfahrungen werden in den Kontext allgemeingültiger, fachlicher und rechtlicher Grundlagen gesetzt. Darüber hinaus wird Handlungssicherheit gestärkt.

Die Fortbildungsreihe ermöglicht eine intensive Begleitung in den Berufseinstieg in das stationäre Handlungsfeld, um Mitarbeitende über einen gelingenden Start langfristig für die stationären Hilfen zu gewinnen. Sie stellt eine Ergänzung zu den bereits absolvierten Ausbildungen oder Studiengängen der Teilnehmenden sowie zu den jeweiligen Einarbeitungskonzepten der Einrichtungsträger dar. Über die Teilnahme an der Fortbildungsreihe wird kein Fachkraftstatus erreicht.

Die Fortbildungsreihe umfasst folgende Module:
- Modul 1 – Grundlagen sozialpädagogischen Handelns in Einrichtungen (26JP0018)
- Modul 2 – Rechtliche Grundlagen für die stationären Hilfen zur Erziehung (26JP0019)
- Modul 3 – Kinder- und Jugendrechte, (Gewalt-)Schutz, Partizipation, Beschwerde (26JP0020)
- Modul 4 – Deeskalation und Konfliktmanagement (26JP0021)
- Modul 5 – Migrationssensibles Arbeiten und Umgang mit traumatisierten UmA (26JP0022)

Die Fortbildungsreihe besteht aus fünf Modulen. Die Module können einzeln gebucht werden.

Es wird empfohlen, vor der Teilnahme an den Modulen 3, 4 und 5 die Grundlagenmodule 1 und 2 der Fortbildungsreihe zu besuchen.

Teilnehmende erhalten pro Modul eine Teilnahmebescheinigung. Sofern Teilnehmende an mindestens vier Modulen teilnehmen, können sie eine zusammenfassende Teilnahmebescheinigung erhalten.
weitere Details

Kurs-Nr.
26JP0020
Dozent*in
Anke Hauer

Anmeldung möglich Anmeldung möglich
Fast ausgebucht Fast ausgebucht
Auf Warteliste Auf Warteliste
Kursausfall Ausfall
Anmeldung möglich, kein Status verfügbar Anmeldung möglich, kein Status verfügbar
Interessensbekundung möglich Interessensbekundung möglich
Keine Anmeldung möglich Keine Anmeldung möglich